Nets schlagen Schröders Hawks

Louis Williams von den Hawks versucht Brooklyns Joe Johnson
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Dennis Schröder hat mit den Atlanta Hawks beim NBA-Gastspiel in London eine bittere Niederlage kassiert.

Das Team um den 20 Jahre alten Rookie aus Braunschweig unterlag den Brooklyn Nets klar und deutlich mit 110:127.

Point Guard Schröder stand nach sechs Spielen ohne Einsatzzeit wieder auf dem Parkett und verbuchte in 19:03 Spielminuten acht Punkte.

Schröder traf vier von sieben Würfen.

Mit der Bilanz von 20 Siegen und 19 Niederlagen hat Atlanta weiterhin beste Aussichten auf die Playoff-Teilnahme.

Brooklyn (16: 22) setzte seinen Aufschwung der vergangenen Wochen fort und verbesserte seine Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde.

Hawks-Trainer Mike Budenholzer brachte Schröder, der seit dem 31. Dezember nur noch auf der Bank gesessen hatte, Anfang des zweiten Viertels.

Der NBA-Neuling erwischte eine schlechten Start und leistete sich zwei Turnovers, kam dann aber besser in die Partie und machte die ersten Punkte.

Anschließend setzte er Mike Scott mit einem tollen Pass ein, der Teamkollege schloss spektakulär per Alley oop ab.

Den Hawks entglitt das Spiel Ende des ersten Durchgangs.

Brooklyn setzte sich vor der Pause bis auf zwölf Punkte ab und zog im dritten Viertel weit davon.

Die Begegnung im Rahmen der NBA Global Games war frühzeitig gelaufen.

Als bester Werfer der Nets kam Joe Johnson auf 29 Punkte, Topscorer bei den Hawks waren Scott und Shelvin Mack (jeweils 17).

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Pleite für Haching im CEV-Pokal

Pokalsieger Generali Haching hat im Viertelfinal-Hinspiel des CEV-Pokals eine 0:3 (27: 29, 29:31, 17:25)-Niederlage gegen den polnischen Klub Skra Belchatow hinnehmen müssen und steht beim Wiedersehen am kommenden Donnerstag (18.00 Uhr) unter Zugzwang.

Der Sieger des Duells trifft in der Challenge Round, in der die Absteiger aus der Champions League in den Wettbewerb einsteigen, auf den Bundesligisten VfB Friedrichshafen.


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Boarder Höpfl erfüllt Olympia-Norm

Snowboarder Johannes Höpfl hat beim Halfpipe-Weltcup im kanadischen Stoneham die Olympia-Norm erfüllt.

Der 18-Jährige qualifizierte sich für das Halbfinale der besten 18 Teilnehmer und erledigte auf den letzten Drücker Teil zwei der Vorgabe für die Winterspiele in Sotschi.

Grundlage für ein Olympia-Ticket sind zwei Top-18-Plätze oder ein Top-8-Rang im Weltcup.

Höpfl war im Dezember 13. in Ruka/Finnland geworden.

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Gastgeber und Weltmeister auf Kurs

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Dänemark und Spanien wahren ihre weiße Weste und gehen mit der Maximalausbuete in die Hauptrunde. Jichas Tschechen scheiden aus.

Hans Lindberg spielt seit 2007 für den HSV Hamburg
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München - Gastgeber Dänemark hat auch dritten Spiel der Handball-EM (täglich LIVE im TV auf SPORT1) seine Titel-Ambitionen untermauert.

Gegen Tschechien setzten sich die Dänen am Ende mit 33:29 (21:17) durch und nehmen damit vier Punkte mit in die Hauptrunde. Die Tschechen müssen dagegen frühzeitig die Heimreise antreten.

Ausgeglichene Anfangsphase

Dabei sah es zu Beginn gar nicht so schlecht aus.

Die Tschechen konnten die Partie relativ lange offen halten, der Vorsprung der Dänen blieb konstant bei höchstens zwei Treffern, gerade weil Dänemarks Keeper Niklas Landin nicht zu seiner gewohnten Form fand.

Jicha mit Gala-Vorstellung

Doch mit fortlaufender Dauer wurde der qualitative Unterschied der beiden Teams immer deutlicher.

Während sich auf Seiten des Gastgebers Superstar Mikkel Hansen noch etwas zurückhalten konnte und vornehmlich als Passgeber glänzte, hielt bei den Tschechen lediglich Filip Jicha dagegen.

Dies tat er allerdings in beeindruckender Art und Weise. Sieben Treffer gingen in der ersten Hälfte auf sein Konto, und das bei nur acht Wurfversuchen.

Dänemark souverän

In der Folge traten die Dänen aber wieder deutlich souveräner auf und setzten sich Schritt für Schritt weiter ab.

Mit dem letzten Wurf sorgte Hans Lindberg per Siebenmeter für die 21:17 Halbzeitführung.

Die Führung geriet in der zweiten Hälfte nie mehr wirklich in Gefahr. Die Dänen hielten den Vorsprung konstant bei vier bis fünf Treffern.

Dem Außenseiter war die Müdigkeit immer mehr anzumerken, auch Jicha konnte in der zweiten Hälfte keine großen Akzente mehr setzen. Die Gastgeber brachten die Partie souverän über die Bühne.

Mazedonien und Österreich weiter

Enger ging es in der zweiten Partie ziwschen Mazedonien und Österreich zu. Am Ende behielten die Mazedonier mit 22:21 (12:10) knapp die Oberhand und qualifizierten sich damit für die Hauptrunde. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen der EM)

In der letzten Sekunde parierte der überragende Torhüter Borko Ristovski den entscheidenen Wurf und hielt damit den Sieg fest. Bester Werfer der Mazedonier war wieder einmal Kiril Lazarov vom FC Barcelona, der acht Treffer zum Sieg beisteuerte.

Auf Seiten der Österreicher zeigte sich Konrad Wilczynski mit sieben Toren am treffsichersten. Durch die Niederlage der Tschechen qualifizierte sich auch Österreich als Gruppendritter für die Hauptrunde.

Spanien weiter makellos

Auch Weltmeister Spanien bleibt ohne Punktverlust.

Gegen Island setzten sich die favorisierten Spanier am Ende mit 33:28 (16:15) durch und nehmen damit die bestmögliche Punktzahl mit in die Hauptrunde.

Alle Europameister

1994

Schweden Finale: 34:21 gegen Russland Austragungsort: Portugal

1996

Russland Finale: 23:22 gegen Spanien Austragungsort: Spanien

1998

Schweden Finale: 25:23 gegen Spanien Austragungsort: Italien

2000

Schweden Finale: 32:31 gegen Russland Austragungsort: Kroatien

2002

Schweden Finale: 33:31 gegen Deutschland Austragungsort: Schweden

2004

Deutschland Finale: 30:25 gegen Slowenien Austragungsort: Slowenien

2006

Frankreich Finale: 31:23 gegen Spanien Austragungsort: Schweiz

2008

Dänemark Finale: 24:20 gegen Kroatien Austragungsort: Norwegen

2010

Frankreich Finale: 25:21 gegen Kroatien Austragungsort: Österreich

2012

Dänemark Finale: 21:19 gegen Serbien Austragungsort: Serbien

In der ersten Halbzeit gelang es den Spaniern nie, sich entscheidend abzusetzen. Ganz im Gegenteil, angeführt von Kiels Aron Palmarsson, der alleine in der ersten Hälfte fünf Treffer markierte, setzten sich die Isländer zwischenzeitlich sogar mit drei Treffern ab (15:12).

Gustavsson in Top-Form

Großen Anteil daran hatte auch Islands Keeper Kall Gustavsson, der in Hälfte eins einen guten Tag erwischte, drei Siebenmeter parierte und die Spanier immer wieder zur Verzweiflung trieb.

Doch die Spanier ließen sich auch vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und kamen angeführt von Hamburgs Joan Canellas, der am Ende der Partie auf acht Treffer kam zum Ende der ersten Hälfte wieder zum Ausgleich.

Mit dem letzten Freiwurf nach Ablauf der eigentlichen Zeit sorgte Canellas dann mit einem spektakulären Treffer an der Mauer der Isländer vorbei sogar noch für die 16:15-Halbzeitführung für die Iberer.

Island verlässt die Kraft

Nach knapp 35 Minuten brachte Gudjon Valur Sigurdsson vom THW Kiel die Isländer erstmals in der zweiten Halbzeit wieder mit 20:19 in Führung.

Mitte der zweiten Hälfte schienen bei den Isländern aber die Kräfte zu schwinden, die Fehler häuften sich. Selbst der zuvor überragende Palmarsson traf plötzlich einige falsche Entscheidungen und leistete sich mehrere Ballverluste.

Die Spanier nutzten die Unkonzentriertheit des Gegners gnadenlos aus und hielten den Vorsprung konstant bei drei Treffern.

Auch wenn die Isländer aufopferungsvoll kämpften, kamen sie am Ende nicht mehr heran.

Ungarn in der Hauptrunde

Norwegen und Ungarn trennten sich im abschließenden Spiel der Gruppe B mit einem 26:26 (16:13)-Unentschieden.

Damit müssen die Norweger frühzeitig die Heimreise antreten, während die Ungarn als Gruppendritter hinter Weltmeister Spanien und den Isländern in die Hauptrunde einziehen.

Bei den Ungarn ragte Gabor Csaszar mit 13 Treffern deutlich heraus, für die Norweger traf Havard Tvedten mit sieben Treffern am häufigsten.


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Barca im Pokal locker weiter

Lionel Messi (r.) traf doppelt für den FC Barcelona
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Der FC Barcelona hat souverän das Viertelfinale der Copa del Rey erreicht.

Die Katalanen setzten sich im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Getafe mit 2:0 (1:0) durch.

Beide Treffer für "Barca" erzielte Superstar Lionel Messi (43., 63.).

Den Sieg musste Barca jedoch teuer bezahlen: Der Brasilianer Neymar zog sich in der 22. Minute ohne Fremdeinwirkung eine Verletzung am rechten Knöchel zu. Am Freitag soll Neymar weitergehend untersucht werden.

Das Team von Trainer Gerardo Martino hatte bereits das Hinspiel gegen Getafe mit 4:0 im heimischen Camp Nou für sich entschieden.

Barcelona trifft nun im Viertelfinale des Pokals auf UD Levante.

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Freestyler Liu und Lassila siegen

Die Freestyle-Skifahrer Liu Zhongqing (China) und Lydia Lassila (Australien) haben die Sprung-Weltcups im kanadischen Val St. Come gewonnen.

Liu, der Olympiadritte von 2010, gewann das Springen mit 110,86 Punkten vor Mac Bohonnon (USA/107,54) und David Morris (Australien/103,54).

Bei den Frauen setzte sich die Vancouver-Olympiasiegerin Lassila mit 100,84 Zählern vor Li Nina (91,29) und Zhang Xin (beide China/85,65) durch.

Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

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Lazio ohne Klose im Pokal weiter

Brayan Perea traf doppelt für Lazio Rom
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Ohne Nationalspieler Miroslav Klose hat Lazio Rom das Viertelfinale der Coppa Italia erreicht.

Der Titelverteidiger bezwang den Liga-Konkurrenten FC Parma am Dienstag mit 2:1 (1:1). Die Führung durch Lazios Brayan Perea (25.) hatte Jonathan Biabiany (43.) ausgeglichen, ehe wieder Perea kurz vor Schluss zuschlug (90.+2).

Klose saß beim sechsmaligen Pokalsieger 90 Minuten auf der Bank.

Lazio trifft am 29. Januar in der Runde der letzten Acht auf den Sieger der Partie SSC Neapel gegen Atalanta Bergamo, die am Mittwoch stattfindet.

DFB-Rekordtorschütze Klose hat in dieser Saison bisher fünf Tore erzielt.

Zuletzt traf er am 18. Spieltag beim 1:0-Sieg gegen Inter Mailand.

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PSG schießt Bordeaux aus Ligapokal

Adrien Rabiot erzielte das zweite Tor für Paris St. Germain
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Paris St. Germain hat im französischen Ligapokal das Halbfinale erreicht.

Das Team von Trainer Laurent Blanc setzte sich im Viertelfinale mit 3:1 bei Girondins Bordeaux durch.

Javier Pastore brachte die Haupstädter in der 45. Spielminute in Führung.

Andre Biyogo Poko (48.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für Bordeaux.

Adrien Rabiot (85.) und Blaise Matuidi (88.) stellten mit ihren späten Treffern den Endstand her.

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Im Eiltempo in die Hauptrunde

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Gastgeber Dänemark und Weltmeister Spanien marschieren bei der EM souverän in die Hauptrunde. Die Bundesliga-Stars sorgen für Furore.

Herning/München - Bei der Europameisterschaft in Dänemark (täglich LIVE im TV auf SPORT1) sind die ersten Entscheidungen um den Einzug in die Hauptrunde gefallen.

Titelverteidiger Dänemark, Weltmeister Spanien und Island sicherten sich bereits vor dem letzten Spieltag der Vorrunde das Weiterkommen.

Dänemark setzte sich in der Gruppe A gegen Überraschungsteam Österreich souverän mit 33:29 (18:12) durch.

Hansen führt Gastgeber zum Sieg

Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Skandinavier erstmals ab und erarbeiteten sich dadurch einen 18:12-Halbzeitvorsprung. Im zweiten Durchgang kam Österreich nie mehr näher als auf vier Punkte heran.

Erfolgreichster dänischer Werfer war der ehemalige Welthandballer Mikkel Hansen mit zehn Treffern. Bei Außenseiter Österreich traf Viktor Szilagyi vom Bergischen HC mit ebenfalls zehn Toren am besten.

Im zweiten Spiel der Gruppe A gab es zwischen Mazedonien und Tschechien beim 24:24 (10:11) keinen Sieger (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen der EM).

Bundesliga-Stars retten Tschechien

Nachdem Mazedonien Mitte der zweiten Hälfte mit 17:14 geführt hatte, sicherte vor allem Pavel Horak den Tschechen in der Schlussphase doch noch einen Punkt. Der Rückraumspieler von den Füchsen Berlin erzielte sechs der letzten sieben Tore seiner Mannschaft, darunter auch den Ausgleich zum Endstand.

Mit acht Treffern war Horak zudem bester tschechischer Schütze, der ehemalige Welthandballer Filip Jicha vom THW Kiel war sechs Mal erfolgreich (DIASHOW: Stars der EM).

One-Man-Show von Lazarov

Mazedonien konnte sich wieder einmal auf Superstar Kiril Lazarov verlassen, der 23 Würfe nahm und dabei zwölf Tore erzielte. Von seinen Teamkollegen kam dagegen keiner auf mehr als drei Treffer.

Im Kampf um den Einzug in die Hauptrunde treten beide Mannschaften nach ihrem ersten Punktgewinn allerdings auf der Stelle. Tschechien hatte sein Auftaktspiel mit 20:30 gegen Österreich verloren, Mazedonien unterlag Gastgeber Dänemark mit 21:29.

Weltmeister tut sich schwer

In der Gruppe B hat Spanien nach dem 27:25 (12:8) gegen Norwegen das Hauptrundenticket dagegen schon in der Tasche. Allerdings musste der Weltmeister für den zweiten Sieg im zweiten Turnierspiel mächtig kämpfen.

Nachdem für die Iberer bis zur Pause noch alles nach Plan gelaufen war, drehte Norwegen im Lauf der zweiten Hälfte auf. Beim 17:16 führten die Skandinavier erstmals (44.), noch in der 51. Minute hatte die Führung beim 22:20 Bestand.

Island reicht Punktgewinn

Mit einem starken Schlussspurt drehte Spanien das Spiel aber noch. Victor Tomas führte die Iberer mit acht Toren an, bei Norwegen erzielte Bjarte Myrhol als bester Werfer sieben Treffer.

Alle Europameister

1994

Schweden Finale: 34:21 gegen Russland Austragungsort: Portugal

1996

Russland Finale: 23:22 gegen Spanien Austragungsort: Spanien

1998

Schweden Finale: 25:23 gegen Spanien Austragungsort: Italien

2000

Schweden Finale: 32:31 gegen Russland Austragungsort: Kroatien

2002

Schweden Finale: 33:31 gegen Deutschland Austragungsort: Schweden

2004

Deutschland Finale: 30:25 gegen Slowenien Austragungsort: Slowenien

2006

Frankreich Finale: 31:23 gegen Spanien Austragungsort: Schweiz

2008

Dänemark Finale: 24:20 gegen Kroatien Austragungsort: Norwegen

2010

Frankreich Finale: 25:21 gegen Kroatien Austragungsort: Österreich

2012

Dänemark Finale: 21:19 gegen Serbien Austragungsort: Serbien

Island kam in einer umkämpften Partie gegen Ungarn zwar nicht über ein 27:27 (16:15) hinaus, buchte damit aber dennoch den Einzug in die Hauptrunde.

In einer kuriosen Schlussphase fielen in den letzten knapp acht Minuten der Partie lediglich noch drei Treffer.

Kiels Palmarsson überzeugt

In Überzahl brachte Runar Karason die Isländer 1:14 Minuten vor dem Ende in Führung. Mate Lekai gelang acht Sekunden vor Schluss aber noch der Ausgleich für Ungarn. Nach einer Auszeit wurde Islands Asgeir Örn Hallgrimsson beim letzten Wurf der Partie geblockt.

Bei Island traf Aron Palmarsson vom THW Kiel als bester Werfer acht Mal. Ungarn hatte in Gabor Ancsin mit sieben Treffern seinen besten Schützen.

Das erste Turnierspiel hatte Ungarn gegen Spanien klar mit 27:34 verloren, Island hatte zum Auftakt einen 31:26-Sieg gegen Norwegen eingefahren.


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Atletico erreicht Viertelfinale

Atletico-Stürmer Diego Costa liegt beim Fallrückzieher waagrecht in der Luft
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Atletico Madrid ist ins Viertelfinale der Copa del Rey eingezogen.

Der Tabellenzweite der Primera Division setzte sich vor heimischer Kulisse mit 2:0 gegen den FC Valencia durch und qualifizierte sich so nach dem 1:1 im Hinspiel für die Runde der letzten Acht.

Dort bekommt es das Team von Trainer Diego Simeone entweder mit Betis Sevilla oder Athletic Bilbao zu tun.

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte brach Atletico-Verteidiger Diego Godin sechs Minuten nach der Pause den Bann.

Nach einer Ecke von Gabi drückte der Uruguayer den Ball per Kopf über die Linie.

Die Gäste hatten insgesamt zwar die Mehrzahl an Chancen zu verbuchen, wirklich durchschlagskräftig waren deren Angriffsversuche allerdings selten.

Raul Garcia sorgte letztlich eine Minute vor Ende mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung.

In der Nachspielzeit wurde noch Valencias Dani Parejo mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen.

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Die Gründe für Riberys Niederlage

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Nach Riberys Niederlage bei der Weltfußballer-Wahl erhalten die Verschwörungsdebatten neue Nahrung. UEFA-Boss Platini übt harte Kritik.

Franck Ribery hatte bei der Weltfußballer-Wahl das Nachsehen. Bilder...
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Aus Zürich berichten Martin Volkmar und Tom Vaagt

Zürich - Am Ende war das lange gehütete Geheimnis keine große Überraschung mehr.

Schon am Nachmittag hatten sich die Vermutungen verdichtet, dass Cristiano Ronaldo den prestigeträchtigen Titel des Weltfußballers gewinnen würde.

Überraschend war allerdings, dass der lange als Favorit gehandelte Bayern-Star Franck Ribery trotz seiner fünf Titel mit den Münchnern im letzten Jahr sogar nur Dritter wurde.

Der Franzose war offenbar so enttäuscht, dass er die Züricher Kongresshalle durch den Hinterausgang verließ.

Harte Kritik von Platini

Sein Landsmann und UEFA-Präsident Michel Platini hatte dafür volles Verständnis. "Ich bin enttäuscht, weil der Ballon d'Or 50 Jahre lang Resultate berücksichtigt hat. Heute zählt der weltweite Wert des Spielers und das sorgt für Probleme", erklärte er:

"Ribery hat alles gewonnen und hätte deshalb auch den Goldenen Ball verdient gehabt. Das ist ein Problem."

Lockerer nahm Teamkollege Philipp Lahm den Ausgang der Wahl aller Nationaltrainer und Spielführer sowie von rund 60 Journalisten.

"Es ist sehr schade. Ich hätte es ihm gewünscht und habe ihn gewählt. Es wäre für den Verein und die Fans sicher etwas Besonderes gewesen, wenn Franck gewonnen hätte. Aber so ist der Sport - und alle drei Nominierten haben den Sieg verdient."

Butragueno: Ronaldo hat es verdient

Eine Meinung, die Real Madrids Sportdirektor Emilio Butragueno im Gespräch mit SPORT1 erwartungsgemäß teilte.

"Ribery ist ein großartiger Fußballer. Aber Ronaldo hat ein herausragendes Jahr gespielt, deshalb hat er den Titel verdient", sagte der ehemalige spanische Weltklassestürmer:

"Das ist ein individueller Preis, der die Leistungen des Spielers auszeichnet."

In Deutschland gibt es daran allerdings einige Zweifel, an der Spitze der Kritiker steht Bayern-Boss Uli Hoeneß.

"Ich glaube, dass ein paar Leute was gemacht haben und dass er (Ribéry, Anm.d.Red.) am Montag nicht gewinnt. Weil es dem ein oder anderen nicht passt, dass der FC Bayern alles gewinnt", hatte er SPORT1 schon vor der Wahl erklärt.

Hat Hoeneß Recht? SPORT1 analysiert die Hintergründe der Wahl des Weltfußballers.

• Ging die Wahl mit rechten Dingen zu?

Rein formell ja. Die renommierte Unternehmensberatung PWC überwachte die Auszählung der Stimmen.

Und die Abstimmungsergebnisse wurden öffentlich gemacht - weshalb Bundestrainer Joachim Löw übrigens seine Teilnahme verweigerte.

Fragwürdig war allerdings die kurzfristige Verlängerung der Abstimmung vom 15. auf den 29. November. Laut FIFA war der einzige Grund dafür die Tatsache, dass es bis zum eigentlichen Fristende zu wenige Rückmeldungen gab.

Allerdings hatte Ronaldo so die Chance, in den anschließenden Playoffs mit seinen beiden Gala-Vorstellungen gegen Schweden und insgesamt vier Treffern reichlich Werbung in eigener Sache zu machen.

Doch der Weltverband beharrt darauf, dass sich an der Reihenfolge des Ergebnisses seit dem ersten Termin auch durch die Verlängerung nichts geändert habe - demnach habe schon damals Ronaldo vorne gelegen. Das kann man glauben oder nicht.

• Wie lässt sich das Ergebnis erklären?

Ronaldo ist eine Weltmarke - mit weltweiten Sponsorenverträgen und der Strahlkraft von Real Madrid und der Primera Division.

All das hat Ribery (noch) nicht. Deshalb sind ungeachtet von Bayerns Triumphen 2013 die Superstars aus Spanien und England global wesentlich populärer.

Und da die Kapitäne aller 209 FIFA-Mitgliedsländer abstimmen dürfen - darunter zahlreiche Exoten wie die Cook Inseln, Äquatorial-Guinea oder Tonga - lässt sich das Ergebnis dann doch recht einfach erklären.

Doch nicht nur die Vertreter der so genannten Fußball-Zwerge entschieden sich gegen Ribery. Auch bei Englands Steven Gerrard etwa stand der Franzose nicht in der Top 3.

• Wer hat für wen gestimmt?

Insgesamt lag Ronaldo mit 1365 Stimmen im engen Rennen um den goldenen Ball 160 Stimmen vor Lionel Messi (1205) und sogar 238 Stimmen vor Ribery (1127).

Die FIFA-Weltfußballer

2013

Cristiano Ronaldo (POR)

2008

Cristiano Ronaldo (POR)

2006

Fabio Cannavaro (ITA)

2003

Zinedine Zidane (FRA)

2000

Zinedine Zidane (FRA)

1998

Zinedine Zidane (FRA)

1993

Roberto Baggio (ITA)

1992

Marco van Basten (NED)

1991

Lothar Matthäus (GER)

Von den deutschen Nationaltrainern stimmte auch Berti Vogts (Aserbaidschan) für Ronaldo als Sieger, während Ottmar Hitzfeld (Schweiz), Jürgen Klinsmann (USA), Volker Finke (Kamerun), Gernot Rohr (Niger) und Bernd Stange (Singapur) Ribery vorne sahen.

Winnie Schäfer (Jamaika) wiederum gab Dortmunds Robert Lewandowski seine meisten Stimmen.

• Wer war bester Deutscher?

Kapitän Philipp Lahm wurde von den 543 abstimmenden Nationaltrainern, Spielführern und Medienvertretern aus aller Welt zwei Mal auf Platz eins gesetzt und erhielt insgesamt die meisten Zähler unter den DFB-Spielern. Ihm folgte Mesut Özil vom FC Arsenal, der aber drei Mal als Erster genannt wurde.

Auch die Bayern-Profis Bastian Schweinsteiger (zwei Mal Erster), Thomas Müller (ein Mal) und Manuel Neuer wurden genannt.

Lahm erhielt von Mosambiks Kapitän Dario Ivan Khan und Israels Trainer Eli Gutman die Höchstpunktzahl.

Özil war bei Bhutan-Kapitän Passang, dem türkischen Spielführer Arda Turan sowie dessen Coach Fatih Terim die Nummer eins.

Schweinsteiger war für Norwegens Spielführer Brede Hangeland sowie Bahrains Trainer Anthony Hudson der beste Spieler des vergangenen Jahres. Müller für Bhutan-Trainer Dorji Khandu.


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Köln löst Vertrag mit Novakovic auf

Milivoje Novakovic kam 2006 zum 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln und sein langjähriger Torjäger Milivoje Novakovic gehen endgültig getrennte Wege.

Der bis zum 30. Juni 2014 laufende Vertrag mit Slowenen wurde nach Angaben des Zweitliga-Spitzenreiters "mit sofortiger Wirkung und einvernehmlich aufgelöst".

Der 34 Jahre alte Novakovic war bis Ende des Jahres 2013 an den japanischen J-League-Klub Omiya Ardija ausgeliehen und nach seiner Rückkehr freigestellt.

Die Einigung umfasst auch den Verzicht Novakovics auf das eigentlich zugesagte Abschiedsspiel im Sommer.

Über die finanziellen Modalitäten wurde nichts bekannt.

"Mit dieser Lösung können alle Seiten leben", sagte FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Novakovic spielte von August 2006 bis Sommer 2012 im Rheinland. 2011 wurde er Torschützenkönig der 2. Bundesliga und war ein Jahr später mit 17 Treffern der drittbeste Schütze der Bundesliga.

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Arsenal zurück an der Spitze

Jack Wilshere (l.) erzielte den ersten Treffer für den FC Arsenal
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Mit Mesut Özil, Per Mertesacker und Serge Gnabry in der Startelf sowie Lukas Podolski auf der Ersatzbank ist der FC Arsenal an die Tabellenspitze der englischen Premier League zurückgekehrt.

Die Gunners siegten zum Abschluss des 21. Spieltags mit 2:1 (2:0) bei Aston Villa und zogen mit nun 48 Punkten wieder an Manchester City (47) vorbei.

Für den früheren Europapokal-Sieger der Landesmeister trafen Jack Wilshere (34.) und Olivier Giroud (35.) in kurzer Folge, der belgische Angreifer Christian Benteke (76.) erzielte den Anschlusstreffer.

Die Nationalspieler Özil und Mertesacker spielten über die komplette Distanz, der deutsche Nachwuchs-Mann Gnabry wurde in der 69. Minute gegen den Ex-Dortmunder Tomas Rosicky ausgewechselt.

Gnabry sorgte in der 14. Minute für eine Schrecksekunde: Der 18-Jährige feuerte nach einer Ecke einen Schuß direkt ins Gesicht von Villas Nathan Baker ab.

Der Verteidiger war danach kurz besinnungslos und musste ausgewechselt werden. Baker erlitt eine leichte Gehirnerschütterung.

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"Wir sind vorbereitet: Sommer, Winter, jederzeit"

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WM-OK-Chef Hassan Al-Thawadi spricht im SPORT1-Interview über Alkohol während des Turniers in Katar 2022 und äußert eine Bitte.

Aus Katar berichten Mathias Frohnapfel, Christian Ortlepp und Michael Obermeier

Doha - Die Kamera ist längst aus, doch Hassan Al-Thawadi plaudert weiter über Fußball.

Über den FC Bayern, der bereits zum vierten Mal in Doha sein Trainingslager abhält. Und natürlich über Katars Traum, bei der WM 2022 als Gastgeber sportlich alle zu überraschen.

Der Generalsekretär des WM-Organisationskomitees ist ein leidenschaftlicher Fußball-Fan, das spürt man schon nach wenigen Minuten auf der Terrasse des Nobelhotels "Four Seasons" in Doha.

Während in der Bucht allmählich die Dämmerung aufzieht, spricht Hassan Al-Thawadi im SPORT1-Interview über die Vorbereitungen auf das Großereignis, die Dauerdebatte über den Termin und die Frage nach Alkohol im WM-Gastgeberland.

Und der 35-Jährige erklärt zudem, wie die Bedingungen für die Bauarbeiter im Land verbessert werden sollen.

SPORT1: Herr Al-Thawadi, vor acht Jahren hat Deutschland die WM organisiert, in acht Jahren wird Katar Gastgeber sein. Eine schöne, aber auch eine große Aufgabe, oder?

Hassan Al-Thawadi: Ich denke, dass die Deutschen sehr gut verstehen, was es bedeutet, WM-Gastgeber zu sein. Es ist das größte Sportereignis der Welt, ich freue mich sehr darauf - wegen unserer Pläne, wegen unserer Ziele und weil zum ersten Mal in der Geschichte eine WM im Nahen Osten stattfindet.

SPORT1: Was bedeutet dieses Großereignis für Katars Entwicklung?

Al-Thawadi: Es hat zwei Bedeutungen, einmal für Katar, einmal für die ganze Region. Die Weltmeisterschaft kann als ein Katalysator wirken, 2022 werden die Menschen Katars Entwicklung sehen. Wir haben ein sehr ambitioniertes Entwicklungsprogamm als Nation. Die WM kann da als Beschleuniger wirken für Infrastruktur, Wirtschaft und soziale Initiativen.

SPORT1: In den letzten Tagen wurde heiß diskutiert, wann die WM stattfinden soll: im Sommer oder im Winter.

Al-Thawadi: Darüber wurde schon in den letzten beiden Jahren viel gesprochen (schmunzelt). Wir haben uns für eine Sommer-WM beworben, die Kühltechnologien ermöglichen uns, das zu organisieren. Allerdings haben wir immer gesagt, dass die internationale Fußballgemeinschaft das Recht hat zu entscheiden, wann das Turnier stattfindet. Es ist eine Entscheidung der FIFA. Soweit ich weiß, werden sie bis zum Ende des Jahres entscheiden.

SPORT1: Was wäre denn für Katar am besten?

Al-Thawadi: Wir sind vorbereitet: Sommer, Winter, jederzeit.

SPORT1: Würde eine Winter-WM Katars Kosten für die WM erhöhen?

Al-Thawadi: Der Kostenunterschied wird nicht so groß sein, ich kann Ihnen aber keine exakten Zahlen nennen. Alle Pläne beziehen sich derzeit auf eine Sommer-WM, wofür wir uns beworben haben.

SPORT1: Was kann die Fußball-Welt von der WM in Katar erwarten?

Al-Thawadi: Fußball ist der größte Sport, der Nahe Osten ist eine der Regionen mit der meisten Leidenschaft für den Fußball weltweit. 2022, das ist nicht nur die WM von Katar, sondern die WM des ganzen Nahen Ostens. Wir freuen uns, die Welt willkommen zu heißen und falsche Vorstellungen vom Nahen Osten abzubauen. Wir wollen in den 30 Tagen Brücken zwischen den Kulturen bauen. Deutschland hat es geschafft, diese Plattform 2006 zu nutzen.

SPORT1: Könnte es auch sein, dass WM-Partien in Bahrain oder Abu Dhabi stattfinden?

Al-Thawadi: Nein, es ist zwar die WM des Nahen Ostens, aber wenn wir andere Länder als Austragungsorten mit einbeziehen würden, würde Katar einer der größten Stärken beraubt. Die WM ist sehr kompakt, die Fans müssen sich keine Sorgen über ihre Unterkunft machen, es reicht, wenn sie einmal ein Hotel buchen. Die Wege werden sehr kurz sein.

SPORT1: Wie werden Sie mit der Frage umgehen, ob Alkohol verfügbar sein wird?

Al-Thawadi: Alkohol ist verfügbar in Doha - in bestimmten Bereichen. Aber er ist nicht Teil unserer Kultur. Was Teil unserer Kultur ist, das ist die Gastfreundschaft. Wir haben großen Respekt für unsere Gäste. Die WM ist eine große Chance, unterschiedliche Kulturen zu verstehen und zu respektieren. Es wird Alkohol geben, aber nicht überall. Wir bitten die Welt, unsere Kultur zu respektieren.

Alle Weltmeister

1930

Uruguay (4:2 gegen Argentinien)

1934

Italien (2:1 n.V. gegen die Tschechoslowakei)

1938

Italien (4:2 gegen Ungarn)

1950

Uruguay (2:1 gegen Brasilien)

1954

Deutschland (3:2 gegen Ungarn)

1958

Brasilien (5:2 gegen Schweden)

1962

Brasilien (3:1 gegen die Tschechoslowakei)

1966

England (4:2 n.V. gegen Deutschland)

1970

Brasilien (4:1 gegen Italien)

1974

Deutschland (2:1 gegen die Niederlande)

1978

Argentinien (3:1 n.V. gegen die Niederlande)

1982

Italien (3:1 gegen Deutschland)

1986

Argentinien (3:2 gegen Deutschland)

1990

Deutschland (1:0 gegen Argentinien)

1994

Brasilien (0:0 n.V., 3:2 i.E. gegen Italien)

1998

Frankreich (3:0 gegen Brasilien)

2002

Brasilien (2:0 gegen Deutschland)

2006

Italien (1:1 n.V., 5:3 i.E. gegen Frankreich)

2010

Spanien (1:0 n.V. gegen die Niederlande)

SPORT1: Konkret gefragt: Wird es Bier in den Fan-Zonen geben?

Al Thawadi: In manchen Fan-Zonen ja, aber wie gesagt nicht überall.

SPORT1: Zuletzt gab es Todesfälle von Gastarbeitern auf den Baustellen in Katar. Eine Kommission hat sich des Themas angenommen. Wie geht deren Arbeit voran?

Al-Thawadi: Wir haben immer gesagt, dass für uns die Sicherheit, Gesundheit und Würde der Arbeiter sehr wichtig sind. Das Gesetz Katars schützt alle Rechte der Arbeiter. Wir sind uns des Problems bewusst. Jeder, der gegen die Gesetze zur Arbeitssicherheit verstößt, begeht ein Verbrechen. Unsere Standards für die Arbeiter werden gerade von internationalen Organisationen überprüft. Wir haben auch mit "Amnesty International", "Human Rights Watch" und ILO (International Labour Organisation, Anm. d. Red.) einen offenen Austausch.

SPORT1: Wie wird den Arbeitern in der Praxis geholfen?

Al-Thawadi: Wir haben ein Prüfsystem eingefügt, das aus vier Bereichen besteht: die erste Prüfung übernehmen die Unternehmer selbst, die zweite ist eine unabhängige Überprüfung, die dritte findet durch uns selbst statt und die vierte durch das Arbeitsministerium. Ich freue mich sehr zu sagen, dass wir das beim Al-Wakrah-Stadion schon sehr gut umgesetzt haben.

SPORT1: Gerade war der FC Bayern in Doha im Trainingslager. Welche Spieler kennen Sie von Bayern München?

Al-Thawadi: Welche Namen wollen Sie hören: Franz Beckenbauer, Gerd Müller oder Uli Hoeneß? Franck Ribery? Und mit Oliver Kahn hatte Bayern einen der besten Torhüter der Geschichte. Bayern ist eine phantastische Mannschaft, ich bin sehr stolz, dass sie zum vierten Mal hier im Trainingslager waren. Ich habe großen Respekt vor dem deutschen Fußball.

SPORT1: Das heißt?

Al-Thawadi: Die Organisation des deutschen Fußballs gefällt mir sehr gut, wie die Liga sich managt, das ist sehr beeindruckend. Auch der DFB macht eine sehr gute Arbeit.

SPORT1: Was glauben Sie, wird Bayern mit Pep Guardiola die Champions League verteidigen?

Al-Thawadi: Er ist ein phantastischer Coach, bringt viel Qualität mit. Bayern hat sicher eine sehr gute Chance, aber auch Real und Barcelona haben sehr starke Teams. Mir gefällt auch das Münchner Management: Hinter Bayern steckt eine Vision.

SPORT1: Katar hat gerade gegen Jordanien die Westasienmeisterschaft gewonnen. Macht das Mut für die Zukunft?

Al-Thawadi: Ja, sicher. Das Team ist sehr jung und sehr hungrig. Wir hatten immer sehr talentierte Spieler, auch in Ägypten, Irak, Jordanien gibt es phantastische Spieler, die nie die Chancen hatten auf einer internationalen Bühne zu brillieren. Die WM 2022 könnte ihnen die Chance geben.

SPORT1: Was erwarten Sie von Katars Nationalteam?

Al-Thawadi: Ich bin zuversichtlich für die WM 2022, nicht dass Katar gewinnt, sondern eine besondere Leistung zeigt. Deshalb bin ich auch sehr optimistisch, dass Katar schon 2018 bei der WM in Russland dabei sein wird. Ich hoffe auf ein Finale Deutschland gegen Katar in 2022 (schmunzelt). Bei der U-20-WM gab es übrigens 1981 bereits dieses Endspiel, damals gewann Deutschland. Nun, man weiß nie.


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Katars WM-Boss: Sind vorbereitet

Hassan Al-Thawadi (M.) mit den SPORT1-Reportern Christian Ortlepp (l.) und Mathias Frohnapfel (Bild: SPORT1/Nadine Rupp)
(Copyright: SPORT1)

Der Generalsekretär des WM-Organisationskomitees von Katar, Hassan Al-Thawadi, sieht sein Land gut vorbereitet für die WM 2022.

Man sei flexibel bei der Frage, ob das Turnier im Sommer oder im Winter stattfinden soll.

"Wir haben uns für eine Sommer-WM beworben, die Kühltechnologien ermöglichen uns, das zu organisieren. Allerdings haben wir immer gesagt, dass die internationale Fußballgemeinschaft das Recht hat zu entscheiden, wann das Turnier stattfindet", sagte Al-Thawadi im Gespräch mit SPORT1.

Der 35-Jährige weiter: "Es ist eine Entscheidung der FIFA. Soweit ich weiß, werden sie bis zum Ende des Jahres entscheiden."

In Katar kann man mit jedem Ergebnis leben: "Wir sind vorbereitet: Sommer, Winter, jederzeit", versprach Al-Thawadi.

Finanziell würde eine Verlegung in den Winter wohl keinen großen Unterschied machen: "Der Kostenunterschied wird nicht so groß sein, ich kann Ihnen aber keine exakten Zahlen nennen. Alle Pläne beziehen sich derzeit auf eine Sommer-WM, wofür wir uns beworben haben", erklärte Al-Thawadi.

Hier weiterlesen: "Wir sind vorbereitet: Sommer, Winter, jederzeit"


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Gomez frustriert über lange Pause

Mario Gomez verletzte sich gegen Cagliari am Knie
(Copyright: getty)

Mario Gomez ist deprimiert wegen seiner langen Verletzungspause.

Bei Facebook ließ der Nationalspieler nun seinem Frust freien Lauf.

"Ich weiß nicht, ob ich jemals in meiner Karriere so eine schwierige Phase hatte", schrieb der 28-Jährige, der vor der Saison vom FC Bayern zum AC Florenz wechselte.

Gomez hatte sich Mitte September beim 1:1-Unentschieden gegen Cagliari Calcio verletzt.

Erst fiel er wegen eines Innenbandteilrisses im rechten Knie knapp zehn Wochen aus. Danach laborierte er an einer Sehnen-Entzündung im Knie.


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Milan blamiert sich bei Aufsteiger

Domenico Berardi (r.) erzielte alle vier Tore für Sassuolo
(Copyright: getty)

Der AC Mailand findet in der Serie A weiter keinen Weg aus der Krise.

Beim spektakulären 3:4 (2:3) bei Aufsteiger Sassuolo reichte den Rossoneri selbst eine zwischenzeitliche 2:0-Führung nicht zum Sieg. Mann des Spiels war Sassuolos 19 Jahre alter Stürmer Domenico Berardi, dem insgesamt vier Tore - und ein lupenreiner Hattrick in der ersten Halbzeit - gelangen.

Die Anfangsphase gehörte jedoch den Gästen: Robinho brachte Mailand in der neunten Minute in Führung, nur vier Minuten später erhöhte Mario Balotelli auf 2:0. Wiederum nur 60 Sekunden später gelang Berardi allerdings der Anschluss.

In der 28. Minute war es dann erneut der Youngster, der aus der Drehung den Ausgleich erzielte.

Kurz vor der Pause brachte der Angreifer den Außenseiter erstmals in Führung. Eine Hereingabe von der linken Seite wuchtete er aus elf Metern unhaltbar ins linke Eck (41.).

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte: Zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Berardi sein viertes Tor in diesem Spiel - und seinen insgesamt elften Saisontreffer.

Milans Ricardo Montolivo sorgte fünf Minuten vor dem Schlusspfiff für den Endstand.

Sassuolo beendete mit dem Erfolg eine Serie von zuvor fünf sieglosen Spielen in Folge und kletterte auf Tabellenplatz 16. Milan bleibt Elfter.

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Benfica-Stars huldigen Eusebio

Benfica-Stürmer Rodrigo Lima mit dem Eusebio-Schriftzug auf dem Rücken
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Benfica Lissabon hat im Spitzenspiel gegen den FC Porto die verstorbene Fußball-Legende Eusebio mit einer ganz besonderen Aktion geehrt.

Beim 2:0 (1:0)-Erfolg über den portugiesischen Meister trugen alle Benfica-Spieler Eusebios Namen auf dem Trikot anstelle ihres eigenen.

Zudem wurde der am Samstag verstorbenen Vereins-Ikone mit einer Schweigeminute vor dem Spiel gedacht.

Eusebio spielte von 1961 bis 1975 für Benfica und gewann zahlreiche Titel mit dem Verein.

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Spitzentrio siegt - Berardi erledigt Milan

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Juve tut sich in Cagliari schwer, sorgt aber spät für klare Verhältnisse. Sassuolos Jungstar Berardi schnürt einen Viererpack.

München - Mit einem Dreifachschlag in der zweiten Hälfte hat Juventus Turin am 19. Spieltag einen letztlich klaren 4:1-Erfolg gegen Cagliari Calcio gefeiert.

Die Verfolger AS Rom und SSC Neapel erledigten gegen den FC Genua und Hellas Verona ebenfalls ihre Hausaufgaben.

Der AC Mailand findet derweil weiter keinen Weg aus der Krise. Beim spektakulären 3:4 (2:3) gegen Aufsteiger Sassuolo reichte den Rossoneri selbst eine zwischenzeitliche 2:0-Führung nicht zum Sieg (DATENCENTER: Serie A).

Cagliaris Führung lässt Juve kalt

Auf Sardinien ging Cagliari in der 21. Minute durch ein Tor von Mauricio Pinilla in Führung. Zehn Minuten später besorgte Stürmer Fernando Llorente den Ausgleich für die "Alte Dame".

In der zweiten Hälfte sorgten der eingewechselte Claudio Marchisio (73.), erneut Llorente (76.) und der Schweizer Stephan Lichtsteiner (80.) für den letztlich deutlichen Sieg.

In der Schlussphase sah zudem Cagliaris Torschütze Pinilla die Rote Karte (87.).

Juventus hat nun 52 Zähler auf dem Konto und damit weiterhin acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten AS Rom.

Cagliari fiel mit 21 Punkten auf Rang 13 zurück.

Roma schießt Genua ab

Die Roma hatte beim Heimspiel gegen den FC Genua keine Mühe.

Durch Tore von Alessandro Florenzi (26.), Francesco Totti (30.), Maicon (43.) und Mehdi Benatia (52.) gewann der Tabellenzweite mit 4:0 (3:0).

Genuas Matuzalem flog in der 60. Minute mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz.

Auch der SSC Neapel gab sich beim 3:0 (1:0)-Auswärtssieg gegen den bislang überraschend starken Aufsteiger Hellas Verona keine Blöße.

Der Belgier Dries Mertens brachte den Tabellendritten in der 27. Minute in Führung. Lorenzo Insigne (72.) und Blerim Dzemaili (76.) besorgten den Endstand.

Berardi glänzt gegen Milan

Mann des Spiels in Sassuolo war der 19 Jahre alter Stürmer Domenico Berardi, dem insgesamt vier Tore - und ein lupenreiner Hattrick in der ersten Halbzeit - gelangen.

Die Anfangsphase gehörte jedoch den Gästen: Robinho brachte Mailand in der neunten Minute in Führung, nur vier Minuten später erhöhte Mario Balotelli auf 2:0.

Wiederum nur 60 Sekunden später gelang Berardi allerdings der Anschluss. In der 28. Minute war es dann erneut der Youngster, der aus der Drehung den Ausgleich erzielte.

Kurz vor der Pause brachte der Angreifer den Außenseiter erstmals in Führung. Eine Hereingabe von der linken Seite wuchtete er aus elf Metern unhaltbar ins linke Eck (41.).

Rossoneri weiter nur Mittelmaß

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte: Zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Berardi sein viertes Tor in diesem Spiel - und seinen insgesamt elften Saisontreffer.

Milans Ricardo Montolivo sorgte fünf Minuten vor dem Schlusspfiff für den Endstand.

Sassuolo beendete mit dem Erfolg eine Serie von zuvor fünf sieglosen Spielen in Folge und kletterte auf Tabellenplatz 16. Milan bleibt Elfter.

Florenz spielt remis

Der AC Florenz trennte sich ohne den verletzten Mario Gomez mit 0:0 vom FC Turin und verliert allmählich den Anschlus an die ersten Drei.

Atalanta Bergamo schlug Catania Calcio mit 2:1.


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Pele: Ehrung für das Lebenswerk

Pele gewann mit Brasilien drei Weltmeisterschaften
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Brasiliens Legende Pele wird nach eigenen Angaben von der FIFA mit einer Sonderausgabe des "Ballon d'Or" für sein sportliches Lebenswerk ausgezeichnet.

"Es wird eine Ehrung für den einzigen Spieler, der dreimal Weltmeister war. Zu meiner Zeit gab es den Ballon d'Or noch nicht und jetzt bekomme ich einen", erklärte Pele der brasilianischen Zeitung "Folha de Sao Paulo".

Es wäre das erste Mal in der Geschichte, dass ein nicht mehr aktiver Spieler mit einem Ballon d'Or ausgezeichnet wird.

Pele wurde 2000 von der FIFA schon zum "Fußballer des Jahrhunderts" gewählt.

Am Montag wird in Zürich der beste Spieler des Jahres mit dem Goldenen Ball von der FIFA ausgezeichnet. Nominiert sind Bayern-Star Franck Ribery, Cristiano Ronaldo von Real Madrid und Lionel Messi vom FC Barcelona.

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Hitz hofft auf weitere Coming-outs

Thomas Hitzlsperger absolvierte 52 Länderspiele für Deutschland
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Thomas Hitzlsperger hofft nach seinem Coming-out darauf, dass auch aktive Profis sich zu ihrer Homosexualität bekennen.

"Vielleicht hat diese Diskussion dazu beigetragen, dass die Spieler merken, es ist nicht diese homophobe Stimmung weder in den Kabinen noch in den Stadien", sagte der ehemalige Nationalspieler am Samstagabend im Interview mit dem "ZDF": "Die Gesellschaft in Deutschland gibt sich offen und tolerant. Das sollte den Spielern Mut geben."

Er habe anderen "eine kleine Hilfestellung" gegeben.

"Vielleicht führt es dazu, dass es in Zukunft ein Stück weit Normalität wird, dass ein Spieler in der Kabine genauso über seinen Freund sprechen kann, wie andere über ihre Freundin oder ihre Frau." Hitzlsperger gab aber zu, dass aktive Spieler, die sich outen wollen, "stark sein und die Reaktionen aushalten" müssten.

Der 52-malige Nationalspieler hatte sich am vergangenen Mittwoch öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt und damit ein Tabu gebrochen.


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Augsburg holt Maspalomas-Cup

Augsburg-Trainer Markus Weinzierl feiert mit seinem Team den Turniersieg
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Bundesligist FC Augsburg hat dank Arkadiusz Milik den Maspalomas-Cup auf Gran Canaria gewonnen.

Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl siegte am Samstag im Finale gegen den niederländischen Top-Klub PSV Eindhoven 1:0 (0:0), der Treffer des Polen fiel in der 72. Minute.

Am Mittwoch hatte der FCA den chinesischen Erstligisten Shanghai East Asia besiegt (3:1).

Dabei bekam FCA-Stürmer Raul Bobadilla einen Tritt gegen den Kopf und musste zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Argentinier fehlte im Training am Freitag und stand auch gegen Eindhoven nicht im Kader.


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Kloses Lazio tritt auf der Stelle

Miroslav Klose spielt seit 2011 bei Lazio Rom
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Lazio Rom und Nationalspieler Miroslav Klose treten in der italienischen Serie A auf der Stelle.

Der Hauptstadtklub kam beim Abstiegskandidaten FC Bologna am 19. Spieltag nicht über ein 0:0 hinaus und steht mit acht Punkten Rückstand auf die Europapokal-Ränge nur auf Platz neun.

DFB-Rekordtorschütze Klose blieb lange blass und verfehlte in seiner einzigen nennenswerten Szene freistehend das leere Tor (70.).

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St. Pauli gewinnt Turnier in Kassel

Der FC St. Pauli hat den Sunexpress Cup in Kassel gewonnen.

Die Hamburger besiegten den Ligakonkurrenten FSV Frankfurt im Finale mit 4:3.

Bester Spieler im Finale war Lennart Thy mit drei Treffern.

Bereits am Freitag gewann St. Pauli das Hallenturnier in Bielefeld.

Wie in Bielefeld wurde St. Paulis Torwart Robin Himmelmann zum besten Keeper des Turniers gewählt. Bester Torschütze wurde sein Mannschaftskollege Lennart Thy mit sieben Treffern.

Im Spiel um Platz 3 setzte sich Zweitligist SC Paderborn mit 7:3 gegen die Gastgeber Hessen Kassel durch.


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Mercedes trennt sich von Becker

Boris Becker ist seit Dezember Trainer von Novak Djokovic
(Copyright: facebook)

Mercedes-Benz hat sich von seinem Markenbotschafter Boris Becker getrennt.

Nach "SWR"-Informationen wurde der Vertrag vor Ende der Laufzeit aufgelöst, da das Image Beckers zu sehr gelitten habe.

"Markenbotschafter sind eigentlich Prominente, die für Mercedes-Benz mit ihrem "guten Namen" die Werbetrommel rühren, äußerte sich der Autobauer.

Becker bereitet sich aktuell in Melbourne zusammen mit seinem Schützling Novak Djokovic auf die Australian Open vor. Erst im Dezember hatte er überraschend das Traineramt beim Serben übernommen.

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