Bolt läuft schnellste Saisonzeit

Leichtathletik-Superstar Usain Bolt hat sich zwei Wochen vor Beginn der WM in Moskau in ordentlicher Form gezeigt und das 100-m-Rennen beim Diamond-League-Meeting im Londoner Olympiastadion in persönlicher Saisonbestzeit von 9,85 Sekunden gewonnen.

In seinem ersten Rennen nach dem Dopingskandal um seinen Landsmann Aasafa Powell und Tyson Gay (USA) blieb Bolt bei leichtem Rückenwind (0,2 m/s) eine Zehntel über Gays Jahresweltbestzeit und schob sich auf Platz zwei der Weltrangliste.

Zweiter in London wurde Michael Rodgers (USA/9,98) vor Nesta Carter (Jamaika/9,99).


Read More..

Bleifuß Bobadilla suspendiert

Der ehemalige Gladbacher Bundesliga-Profi Raul Bobadilla ist in der Schweiz als Temposünder aufgefallen und vom Meister FC Basel suspendiert worden.

Der Profi aus Argentinien war zuvor nach Informationen der Tageszeitung "Blick" mit seinem Wagen in einer 50er-Zone mit 111 km/h erwischt worden.

"Es tut mir leid, dass ich durch mein Verhalten Mitmenschen gefährdet habe. Als Fußballprofi habe ich meine Vorbildfunktion gegenüber Kindern und Jugendlichen verletzt und dem Ruf des Klubs Schaden zugefügt. Dafür möchte ich mich entschuldigen", wird der 26-Jährige auf der FCB-Homepage zitiert.

Bobadilla erhielt vom Verein eine nicht genannte Strafe, darf vorerst nicht am Training teilnehmen und wurde für das Spiel gegen den FC Lausanne am Samstag aus dem Aufgebot gestrichen.

"Ein solches Verhalten können wir nicht tolerieren. Wir erwarten auch abseits des Spielfeldes ein Benehmen, das rot-blauen Charakter zeigt", sagte Klub-Präsident Bernhard Heusler.


Read More..

Holtwick/Semmler scheitern

Abbrechen

Die deutschen Meisterinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Essen) haben ihr Halbfinalspiel beim Grand Slam in Long Beach/Kalifornien verloren. Das an Position sieben gesetzte Beachvolleyball-Duo unterlag Maria Clara/Carol aus Brasilien mit 0:2 (15:21, 12:21). Im Spiel um Platz drei ging es am Freitag gegen Summer Ross/Emily Day (USA).

Bei den Männern erreichten Markus Böckermann/Mischa Urbatzka (Kiel) als einzige deutsche Paarung die K.o.-Runde. Im Achtelfinale mussten sich die WM-Neunten dem topgesetzten US-Duo Casey Patterson/Jacob Gibb mit 0:2 (12:21, 15:21) geschlagen geben.


Read More..

Quenneville bleibt ein Blackhawk

Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks hat den Vertrag mit Trainer Joel Quenneville vorzeitig um drei Jahre bis 2017 verlängert.

Der 54-jährige Kanadier hatte den Klub in der abgelaufenen Saison der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL bereits zum zweiten Mal zum Titel geführt.

Schon nach dem ersten Erfolg in 2010 hatte der Headcoach ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages für drei weitere Jahre unterschrieben.

Quenneville hat den Job in Chicago im Oktober 2008 angetreten. Zuvor betreute er die St. Louis Blues und die Colorado Avalanche.


Read More..

Van Gerwen komplettiert Halbfinale

Abbrechen

Michael van Gerwen hat als letzter Spieler das Halbfinale des World Matchplay (Sa., ab 20.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) in Blackpool erreicht.

Der Premier-League-Sieger setzte sich im Viertelfinale gegen Dave "Chizzy" Chisnall mit 16:10 durch und trifft nun in der Vorschlussrunde auf den "Jackpot" Adrian Lewis.

Der besiegte in einem spannenden und hochklassigen Match den "Hammer" Andy Hamilton mit 19:17.

Chisnall kam gegen den Vize-Weltmeister besser in die Partie, schnappte sich gleich ein Break und konnte sich einen kleinen Vorsprung von zwei Legs aufbauen, doch "Mighty Mike" konterte sofort und glich zum 5:5 aus.

Nach einer kurzen Pause der Niederländer dann in den entscheidenden Momenten zur Stelle und spielte sich beim Stand von 11:8 einen Vorsprung von drei Legs heraus.

Chisnall fabrizierte immer mehr Fehler und so zog der Mann aus Boxtel auf und davon. Ein Treffer in die Doppel-Zehn war schließlich der Schlusspunkt einer rasanten Partie und beförderte "Mighty Mike" zum ersten Mal ins Halbfinale des Matchplays.

Die Anfangsphase der Partie zwischen Lewis und Hamilton war geprägt von vielen Breaks, doch keiner der beiden Kontrahenten konnte Kapital daraus schlagen. Bis zum Stand von 7:7 teilten sich der "Hammer" und "Jackpot" die Legs brüderlich.

Hamilton legte dann einen Zwischensprint ein und zog auf 10:7 davon. Der Vorsprung von drei Legs hielt jedoch nur kurz, denn auch Lewis zündete zwischenzeitlich den Turbo und verkürzte wieder auf 13:13.

Beide behielten in der Endphase der Partie die Konzentration und es ging wie schon im Match zwischen Wade und Whitlock in die Verlängerung.

Dort war es dann der "Jackpot", der die entscheidenden Akzente setzen konnte. Erst ein Break in Leg 35 und schließlich ein starkes Finish von 86 Punkten bedeuteten am Ende den Sieg für den zweimaligen Weltmeister.


Read More..

Abakumowa überwirft Obergföll

Speerwurf-Weltmeisterin Maria Abakumowa kommt offenbar vor der Leichtathletik-WM wieder in Form.

Beim Finale der russischen Meisterschaften am künftigen WM-Schauplatz Moskau (10. bis 18. August) siegte die 27-Jährige mit ihrer zweitbesten Saisonweite von 65,99 m.

Diese wurde 2013 in der Welt bislang nur von der Olympiazweiten Christina Obergföll (Offenburg/67,70) übertroffen. An ihre bereits im März erzielte Jahres-Weltbestmarke von 69,34 m kam Abakumowa den Sommer über nicht annähernd heran.

Über 1500 m dominierte Hindernis-Olympiasiegerin Julia Saripowa in 4:02,56 Minuten, im Hochsprung Olympiasieger Iwan Uchow mit 2,30 m und über 800 m Juri Borsakowski neun Jahre nach dem Olympia-Gold in Athen in 1:46,98 Minuten.

Im Kugelstoßen machte die Olympiazweite Jewgenia Kolodko mit 19,86 m Medaillenambitionen deutlich.

Am Vortag hatte es zwei Jahresweltbestweiten gegeben.

Olympiasiegerin Tatjana Lysenko warf den Hammer 78,15 m weit und der erst 21 Jahre alte Dmitri Tarabin kam mit dem Speer auf 88,84 m.


Read More..

Troicki für 18 Monate suspendiert

Der serbische Tennisprofi Viktor Troicki ist vom Weltverband ITF wegen einer verweigerten Blutprobe für 18 Monate suspendiert worden.

Der Verband teilte am späten Donnerstagabend mit, der ehemalige Weltranglisten-12. habe beim ATP-Masters am 15. April in Monte Carlo gegen Artikel 2.3. des Anti-Doping-Programms verstoßen.

In der Mitteilung der Tennis-Organisation heißt es, der 27 Jahre alte ehemalige Davis-Cup-Gewinner habe bei dem Turnier zwar eine Urinprobe abgegeben, eine Blutprobe jedoch verweigert.

Vor einem unabhängigen Gremium habe Troicki später ausgesagt, die offizielle Doping-Kontrolle habe ihm versichert, dass er bei Unwohlsein keine Blutprobe abgeben müsse. Das Gremium wies diese Aussage jedoch als falsch zurück.

Der Verband suspendierte den Weltranglisten-53. daher für 18 Monate, die Sperre läuft am 24. Januar 2015 ab.

Außerdem wird der Serbe nachträglich vom ATP-Turnier in Monte Carlo disqualifiziert, wodurch auch die Weltranglisten-Punkte gestrichen werden.

In Monaco war Troicki gegen den Finnen Jarko Nieminen bereits in der ersten Runde ausgeschieden.


Read More..

Holtwick/Semmler im Viertelfinale

Abbrechen

Die deutschen Meisterinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Essen) stehen im Viertelfinale des Beachvolleyball-Grand-Slam in Long Beach/Kalifornien.

Das Duo bezwang in der Runde der besten 16 die Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Verge-Depre 2:1 (25:27, 21:18, 15:5). Am Abend (01.00 MESZ) teffen Holtwick/Semmler auf die Amerikanerinnen Lauren Fendrick/Brittany Hochevar.

Für Jana Köhler/Anni Schumacher (Hamburg/Dresden) war dagegen im Achtelfinale Endstation. Gegen die Brasilianerinnen Lima/Talita unterlagen sie 1:2 (6:21, 21:19, 12:15).

Dem Duo Köhler/Schumacher war trotz nur eines Vorrundensieges durch den Umweg über die erste K.o.-Runde der Sprung in die Runde der besten 16 gelungen. Die Vizeweltmeisterinnen Karla Borger und Britta Büthe (Stuttgart) hatten ihre Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt.


Read More..

Norwegen erreicht EM-Finale

Norwegens Fußballerinnen sind der deutschen Mannschaft ins Endspiel der EM in Schweden gefolgt. Der zweimalige Europameister gewann das Halbfinale gegen Dänemark mit 4:2 im Elfmeterschießen und spielt am Sonntag (16.00 Uhr) gegen das DFB-Team um den Titel.

Nach 120 Minuten und Toren von Marit Christensen (3.) für Norwegen und Mariann Knudsen (87.) für Dänemark hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Erst in der Vorrunde hatte Norwegen die deutsche Mannschaft mit 1:0 geschlagen.

"Wir sind einfach glücklich. Jetzt wartet eine harte Begegnung auf uns, Deutschland ist ein tolles Team", sagte Kapitänin Ingvild Stensland.

Vor 9260 Zuschauern in Norrköping, darunter Deutschlands Co-Trainerin Ulrike Ballweg, erwischte Norwegen einen Traumstart: Gleich nach der ersten Ecke des Spiels war Christensen mit ihrem ersten Turniertor zur Stelle.

Die Däninnen, die nur dank eines Losentscheids das Viertelfinale erreicht und dort Favorit Frankreich ausgeschaltet hatten, blieben anschließend zu harmlos und hatten zudem Glück: In der 32. Minute traf Norwegens Ada Hegerberg nur die Latte.

Nach der Pause hatte Dänemark zwar mehr vom Spiel und war um den Ausgleich bemüht, die besseren Chancen gehörten aber Norwegen.

Die größte Gelegenheit vergab Caroline Hansen in der 56. Minute frei vor Torfrau Stina Petersen, kurz darauf zielte die eingewechselte Elise Thorsnes wenige Zentimeter am Tor vorbei (70.). Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit retteten Knudsen Dänemark in die Verlängerung.

Deutschland und Norwegen stehen sich am Sonntag bereits zum vierten Mal in einem EM-Finale gegenüber.

1989, 1991 und 2005 gewann jeweils die DFB-Mannschaft, die den sechsten EM-Triumph in Folge und den achten insgesamt holen kann.


Read More..

Taylor und Wade im Halbfinale

Phil Taylor ist auf dem Weg zu seinem 14. Titel beim World Matchplay (täglich LIVE im TV auf SPORT1) souverän ins Viertelfinale eingezogen.

In Blackpool besiegte der Rekordweltmeister "The Force" Justin Pipe mit 16:10. Taylor stellte damit auch seinen eigenen Rekord von 28 Matchplay-Siegen in Folge ein.

In der Vorschlussrunde bekommt es der 52-Jährige nun mit dem "The Machine" James zu tun, der in einem hochklassigen Match mit 18:16 über Simon Whitlock triumphierte.

In der ersten Partie des Abends begannen beide Kontrahenten wie von der Tarantel gestochen. In der Frühphase des Matches hagelte es 180er auf beiden Seiten, im dritten Leg fiel bereits zum siebten Mal der Höchstwert.

Das Niveau blieb hoch, bis "The Power" beim Stand von 6:6 noch einmal die Zügel anzog und seinen Vorsprung deutlich auf 12:7 vergrößerte.

Der Mann aus Stoke-on-Trent schaffte es konstant sein hohes Niveau von über hundert Punkten im Schnitt zu halten, während "The Force" im Matchverlauf immer mehr Fehler einstreute.

Wie schon Michael van Gerwen am Abend zuvor, war auch Taylor auf dem Weg zum Neun-Darter, dem perfekten Spiel, scheiterte jedoch ebenfalls mit dem siebten Wurf auf die dreifache 20.

Davon völlig unbeeindruckt behielt "The Power" sein konstantes Spiel bei und vollendete beim Stand von 15:10 mit einem Finish auf die Doppel-Acht.

Im zweiten Viertelfinale sahen die Zuschauer im Empress Ballroom ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen.

Whitlock und Wade zeigten eine ausgeglichene Leistung und schenkten sich in der Frühphase des Matches nichts.

Mal konnte der "Wizard" um zwei Legs davonziehen, doch "The Machine" konterte den Vorstoß unmittelbar.

Beim Stand von 10:10 war es wieder der Australier, der das Momentum ausnutzte und den Vorsprung auf 13:10 ausbaute. Doch Wade steckte nicht auf und belohnte sich erst mit einem High-Finish von 135 Punkten mit dem 14:14-Ausgleich, ehe er sogar auf 15:14 erhöhen konnte.

Whitlock behielt allerdings die Nerven und brachte das folgende Leg als Erster auf null.

In der Verlängerung ließen die beiden Kontrahenten das Niveau nicht abreißen und spielten noch immer einen Average von 100 Punkten im Schnitt.

Erst in Leg 34 fiel dann schließlich die Entscheidung, als "The Machine" das Match mit einem Finish auf die Doppel-Zehn beendete.


Read More..

DFB-Frauen erreichen EM-Finale

Die deutschen Fußballerinnen haben zum sechsten Mal in Folge das EM-Finale erreicht.

Die Titelverteidigerinnen setzten sich 1:0 (1:0) im Halbfinale gegen Gastgeber Schweden durch. Das Siegtor erzielte Dzsenifer Marozsan in der 33. Minute. Im Endspiel am Sonntag in Solna trifft die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid auf Dänemark oder Norwegen.


Read More..

DFB-Frauen kämpfen sich ins Finale

Abbrechen

Dem deutschen Team gelingt nach einem wahren Kraftakt gegen Schweden die Überraschung. Marozsan besorgt die Entscheidung.

Göteborg - Alter Schwede, die "Jungen Wilden" greifen dank Dzsenifer Marozsan nach dem Titel:

Die runderneuerte Frauen-Nationalmannschaft hat durch ein 1:0 (1:0) im Halbfinale gegen den favorisierten Gastgeber Schweden das EM-Endspiel erreicht.

Marozsan (33.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Titelverteidigerinnen, die am Sonntag mit einem Sieg gegen Dänemark oder Norwegen den sechsten EM-Triumph in Folge und den achten insgesamt feiern können ( DATENCENTER: Die EM der Frauen).

Für den Finaleinzug kassiert jede Spielerin 15.000 Euro, im Fall des Titelgewinns gibt es die EM-Rekordprämie in Höhe von 22.500 Euro.

Freuen kann sich auch die zuletzt kritisierte Bundestrainerin Silvia Neid, die nach dem Erreichen des Endspiels in Solna wieder unumstritten ist.

Neid: "Auch für mich anstrengend"

"Es war auch für mich sehr anstrengend, vor allem in der zweiten Halbzeit, als wir auch ein bisschen Glück hatten", sagte die Bundestrainerin:

"Aber es war heute spielerisch sehr viel besser als in den letzten Spielen, und das ist wichtig für das Selbstvertrauen. Man hat meinen Spielerinnen in den letzten Tagen die Anspannung angemerkt, sie wollten unbedingt Schweden rauswerfen."

"Ich bin froh, dass es vorbei ist. Dieses Spiel war so nervenaufreibend und spannend. Aber die Mannschaft hat sau geil gespielt heute", sagte derweil Torhüterin Nadine Angerer überglücklich:

"Wir haben auf den Punkt unsere beste Leistung gebracht. Wenn wir aggressiv spielen, sind wir richtig gut. Das haben wir heute gezeigt."

Starker Beginn der Deutschen

Unter den Augen des eingeflogenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach war das runderneuerte Team Neids, die ohne sechs verletzte oder kranke Stammkräfte nach Schweden gereist war, zu Beginn absolut ebenbürtig.

Die Mannschaft steckte den Ausfall von Torjägerin Celia Okoyino da Mbabi (Oberschenkel-Zerrung) vor knapp 16.608 Zuschauern im ausverkauften Göteborger Ullevi-Stadion gut weg.

Marozsan hätte die Deutschen, die während der schwachen Vorrunde die erste EM-Pleite seit über 20 Jahren (0:1 gegen Norwegen) kassiert hatten, in der 10. Minuten per Kopf sogar fast schon in Führung gebracht.

Die deutsche Auswahl, die aufgrund der personellen Probleme stark verjüngt werden musste (23,5 Jahre im Durchschnitt), ließ sich auch von der lautstarken Kulisse nicht einschüchtern.

Temporeiche erste Hälfte

Die Mannschaft Neids, in deren Kader nur noch neun Europameisterinnen von 2009 und zehn Teilnehmerinnen der WM 2011 stehen, zeigte in dieser Phase die Klasse, die sie im bisherigen Turnierverlauf schuldig geblieben war.

Annike Krahn konnte die Möglichkeit zur Führung aber nicht nutzen (15.).

Im Gegenzug zeigten die Schwedinnen, die im EM-Finale 2001 und WM-Finale 2003 jeweils durch ein Golden Goal in der Verlängerung gegen Deutschland verloren hatten, was sie können

Starstürmerin Lotta Schelin vergab die Chance zum ersten Tor für den Europameister von 1984.

Insgesamt konnten sich die Besucher über ein starkes und temporeiches Spiel freuen.

Marozsan trifft entscheidend

In der 21. Minute hatte Josefine Öqvist die Führung für die Gastgeberinnen auf dem Fuß.

Sport1 Quiz

10 Fragen zu den DFB-Frauen

Im Anschluss übernahmen die Schwedinnen das Kommando. Öqvist und Kosovare Asllani verbuchten eine Doppelchance (26.).

Fünf Minuten später hätte allerdings Simone Laudehr die Deutschen in Führung bringen können.

Eine Minute später machte es Marozsan nach Zuspiel von Anja Mittag in einer begeisternden Partie besser.

In den letzten Minuten des ersten Durchgangs lag sogar der zweite deutsche Treffer in der Luft.

Schwedinnen dem Ausgleich nahe

Nach dem Seitenwechsel drängten die Schwedinnen auf den Ausgleich, die Deutschen hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun.

Nach wenigen Minuten befreite sich das DFB-Team aus der Umklammerung und gestaltete die Partie wieder offen.

Beide Mannschaften schenkten sich in dieser Phase nichts, um jeden Milimeter wurde hart gekämpft. In der 60. Minute vergab Mittag nach Zuspiel von Marozsan die große Chance zum zweiten deutschen Treffer.

Strittige Entscheidung gegen Schelin

Zwei Minuten später hatten die Deutschen großes Glück, als Schiedsrichterin Esther Staubli (Schweiz) zum großen Unmut der Zuschauer einen Treffer von Schelin wegen hauchdünner Abseitsposition nicht anerkannte.

Die Entscheidung war äußerst umstritten. Die Schwedinnen reagierten mit wütenden Angriffen auf diese Szene.

Öqvist traf aber nur den Pfosten (69.), Asllani scheiterte drei Minuten später an Torhüterin Nadine Angerer.


Read More..

Choupo-Moting gelingt Dreierpack

Abbrechen

Der Stürmer verhindert gegen Basel die erste Mainzer Niederlage in der Vorbereitung. Freiburg befindet sich weiter in Torlaune.

München - Bundesligist FSV Mainz 05 bleibt dank Dreifach-Torschütze Eric Maxim Choupo-Moting in der Vorbereitung auf die kommende Saison unbesiegt.

Beim Schweizer Meister FC Basel kam die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel in ihrem sechsten Testspiel trotz zweimaligen Rückstandes noch zu einem 3:3 (0:1).

In der ersten Halbzeit waren die Rheinhessen die klar bessere Mannschaft, nach einer Freistoßflanke rutschte der Ball durch Feind und Freund hindurch allerdings unglücklich in das Mainzer Tor.

Nach dem Seitenwechsel traf Choupo-Moting zunächst zum Ausgleich, später zum 2:3-Anschluss und danach noch zum Endstand.

Mainz war in der Vorbereitung bislang lediglich beim 0:0 gegen den Hessenliga-Aufsteiger SV Wiesbaden ohne Sieg geblieben.

"Wölfe" schlagen St. Gallen

Auch der VfL Wolfsburg hat sein zweites Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Bad Ragaz/Schweiz gewonnen.

Gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen setzten sich die Niedersachsen dank der Treffer von Bas Dost (43.) und Naldo (49.) mit 2:1 (1:0) durch.

Der Anschluss durch Dzengis Cavusevic (87.) kam zu spät.

Bis Freitag weilt der VfL noch im Trainingslager. Im Rahmen der Saisoneröffnung tritt das Team von Trainer Dieter Hecking, das vorläufig auf Neuzugang Daniel Caligiuri (Kapseleinriss und Bänderriss im rechten Sprunggelenk) verzichten muss, am 28. Juli gegen Olympique Marseille an ( SERVICE: Die Sommerfahrpläne).

Clemens bringt Schalke auf Kurs

Schalke 04 siegte dank Neuzugang Christian Clemens im Test gegen den FC Southampton.

Der zur Halbzeit eingewechselte U-21-Nationalspieler, der für 2,8 Millionen Euro vom 1. FC Köln gekommen war, bereitete beim 2:0 (0:0) gegen den englischen Premier-League-Klub beide Tore vor.

Im zweiten Härtest binnen vier Tagen nach dem 1:1 am Sonntag gegen Besiktas Istanbul trafen in Villach-Lind/Österreich Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (57.) und Joel Matip (69.).

Die Neuzugänge Adam Szalai und Leon Goretzka standen beim zweiten Vorbereitungsspiel im Rahmen des Trainingslagers in Klagenfurt in der Startelf, blieben jedoch im Gegensatz zu einigen vorherigen Testspielen eher blass.

Freiburg schießt Verbandsligisten ab

Europa-League-Starter SC Freiburg schießt sich unterdessen weiter für die neue Bundesliga-Saison warm.

Das Team von Trainer Christian Streich gewann seinen Test beim Verbandsligisten FC Radolfzell mit 6:2 (3:1).

Am Bodensee traf Karim Guede doppelt, zudem waren Pavel Krmas, Fabian Menig, Kosuke Kinoshita und Florian Kath erfolgreich.

Zuletzt hatte sich Freiburg bereits gegen den griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus (4:2) und den türkischen Erstligisten Akhisar Belediyespor (3:1) in Torlaune und starker Verfassung präsentiert.

96 enttäuscht gegen Kasimpasa

Hannover 96 hingegen hat sein Testspiel gegen Kasimpasa Istanbul nach einer schwachen Leistung verloren.

Das Team von Trainer Mirko Slomka unterlag im österreichischen Stegersbach dem türkischen Erstligisten durch ein Eigentor von Szabolcs Huszti (45.) mit 0:1 (0:1).

Für Hannover, dessen Lazarett sich mittlerweile etwas gelichtet hat, vergab Artur Sobiech (76.) einen Foulelfmeter.

Top-Stürmer Mame Diouf, der seinen 2014 auslaufenden Vertrag noch nicht verlängern wollte und angeblich von Stoke City umworben wird, traf in der 47. Minute zudem die Latte.

Auch die Istanbuler ließen jedoch mehrere Großchancen liegen.


Read More..

Real mit Remis gegen Lyon

Der spanische Rekordmeister Real Madrid mit den deuschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira hat dank einer Schlussoffensive eine Testspiel-Niederlage abgewendet.

Beim siebenmaligen französischen Meister Olympique Lyon kamen die Königlichen nach späten Toren von U21-Europameister Alvaro Morata (78.) und Casemiro (84.) noch zu einem 2:2 (0:1). Özil stand ebenso wie die Neuzugänge Daniel Carvajal, Isco und Asier Illarramendi in der Startelf, Khedira wurde zur Halbzeit eingewechselt.

Die Tore für Lyon erzielten der französische Nationalspieler Clement Grenier (32.) und Lisandro Lopez (62.). Der Spanier Morata, EM-Torschützenkönig vor einem Monat in Israel, gelang zunächst per Elfmeter der Anschlusstreffer.

Dann traf der Brasilianer Casemiro, der in der vergangenen Saison bereits vom FC Sao Paulo ausgeliehen und im Sommer fest verpflichtet worden war. Am Sonntag hatte Real beim englischen Zweitliga-Aufsteiger AFC Bournemouth auch dank eines Treffers von Khedira mit 6:0 gewonnen.


Read More..

Lewis und van Gerwen souverän

Abbrechen

Michael van Gerwen und Adrian Lewis sind ohne Probleme ins Viertelfinale des World Matchplay in Blackpool (täglich LIVE im TV auf SPORT1) eingezogen.

Gegen "Snakebite" Peter Wright gelang Premier-League-Sieger van Gerwen ein klarer 13:3-Sieg. Im Viertelfinale bekommt es der Niederländer nun entweder mit Jamie Caven oder Dave Chisnall zu tun.

"Jabba" und "Chizzy" komplettieren im abschließenden Match des Tages die zweite Runde.

Doppelweltmeister Lewis besiegte in seinem Achtelfinale den "History Maker" Brendan Dolan ebenfalls souverän mit 13:5. Wright konnte nur zu Beginn mit "Mighty Mike" mithalten, dann zog van Gerwern jedoch die Zügel an und zeigte mit einem 105,58er Average Darts der Spitzenklasse.

Allein zwei Mal war der Mann aus Boxtel auf dem Weg zum Neun-Darter, dem perfekten Spiel, scheiterte jedoch knapp mit dem jeweils siebten Dart. Der Vize-Weltmeister sicherte sich im Laufe des Matches Leg für Leg und ließ "Snakebite" kaum noch zum Zug kommen.

Dieser konnte sich nur noch ein einziges Leg sichern und van Gerwen entschied die Partie schließlich mit einem Finish auf die doppelte Acht für sich.

Neben dem Niederländer mausert sich auch Lewis in Blackpool zu einem der Turnierfavoriten.

Im Match gegen Dolan legte der "Jackpot" gleich los wie die Feuerwehr, holte sich im dritten Leg bereits das erste Break und ließ seinem Kontrahenten in der Frühphase des Matches keine Chance.

Dolan kam nie richtig in die Partie und musste zuschauen wie Lewis immer weiter davonzog. Erst beim Stand von 10:1 holte sich der Nordire zwei Legs in Folge. Es blieb allerdings nichts weiter als ein kurzes Strohfeuer, denn der "Jackpot" behielt die Nerven und beendete schließlich beim Stand von 12:5 das Match.

Im Viertelfinale trifft Lewis nun auf Andy "The Hammer" Hamilton, der im ersten Achtelfinale des Abends Ian White im Duell der Männer aus Stok-on-Trent mit 13:7 besiegte.


Read More..

Zverev verliert Tiebreak-Krimi

Mischa Zverev (Hamburg) hat beim ATP-Turnier in Atlanta nach einem Tiebreak-Krimi den Einzug ins Achtelfinale verpasst.

Der 25 Jahre alte Qualifikant unterlag dem Litauer Ricardis Berankis nach 2:17 Stunden mit 6:7 (4:7), 6:2, 6:7 (8:10). Bei der mit 546.930 US-Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung im US-Bundesstaat Georgia vergab Zverev im entscheidenden Tiebreak sogar einen Matchball.


Read More..

Cuban: Nowitzki kann MVP werden

Dallas-Mavericks-Besitzer Mark Cuban ist nach wie vor felsenfest überzeugt von seinem Star Dirk Nowitzki und traut dem 35-Jährigen sogar noch die Wahl zum wertvollsten Spieler der NBA zu.

"Jeder hat Dirk schon abgeschrieben - als wäre er auf dem absteigenden Ast, als könnte er nicht mehr spielen und wäre nicht mehr der Leistungsträger, der er einmal war", ärgerte sich Cuban in einem Radio-Interview: "Wie ich Dirk immer sage: Karl Malone war mit 35 noch MVP und es gibt keinen Grund, warum Dirk nicht ein Kandidat sein sollte."

Außerdem ist Cuban sicher: "Dass die Leute ihn wahllos abschreiben, ist eine unglaubliche Motivation für Dirk."

Dass Nowitzki, der letzte Saison erstmals nach elf Jahren in Folge kein All Star war, von vielen nicht mehr als Superstar gesehen wird, ärgert Cuban.

Nachdem Nowitzki 2012/13 29 Spiele wegen einer Arthroskopie im Knie verpasst hatte, werde er nun topfit in die Saison gehen: "Dirk muss sich jetzt nicht zurückkämpfen. Er hatte den ganzen Sommer, um seinen Körper vorzubereiten."


Read More..

Spiegelburg siegt, Mohr enttäuscht

Die Olympia-Vierte Silke Spiegelburg hat sich beim Stabhochsprung-Meeting in Jockgrim erneut in guter Form präsentiert.

Die Leverkusenerin, die vor einer Woche in Luzern ihre Saisonbestleistung auf 4,71 m gesteigert hatte, siegte mit übersprungenen 4,65 in Meeting-Rekord vor der Amerikanerin Mary Saxer (4,60) und WM-Teilnehmerin Kristina Gadschiew (Zweibrücken/4,55).

Bei den Männern wurde der Wettkampf wetterbedingt abgebrochen, Medaillenhoffnung Malte Mohr (Wattenscheid) hatte einen "Salto Nullo" hingelegt.

Lisa Ryzih (Ludwigshafen) verpasste zwar wie am Vortag die WM-Norm von 4,60, empfahl sich jedoch als Vierte mit übersprungenen 4,55 als Nachrückerin für die verletzte Vize-Weltmeisterin Martina Strutz (Neubrandenburg) für die WM in Moskau (10. bis 18. August).

Während WM-Starterin Carolin Hingst (Mainz), die sich vor gut einem Monat in Göteborg mit 4,71 in der Weltspitze zurückgemeldet hatte, nur Siebte wurde (4,25), scheiterte Weltmeisterin Fabiana Murer aus Brasilien an ihrer Einstiegshöhe von 4,50.

Ebenfalls ohne gültigen Versuch blieb Mohr, der Hallen-EM-Dritte schaffte die 5,30 in keinem der drei Anläufe. Als der Wettkampf abgebrochen werden musste, lag der Grieche Konstadinos Filippidis (5,50) vor WM-Teilnehmer Tobias Scherbarth (Leverkusen/5,40) in Führung.

"Es waren schwierige Bedingungen durch böigen Wind", sagte Mohr, "außerdem haben wir mit zwei Stunden Verzögerung begonnen". Nach seiner Saisonbestleistung von 5,86 will Mohr "die Überraschung der WM werden".


Read More..

"Dirk MVP-Kandidat!" Mavs kontern

Abbrechen

Dallas-Besitzer Cuban spannt Nowitzki ein. Den Ellis-Unkenrufen trotzt er. Der neue Manager ist ein Fehlereingeständnis.

Von Eric Böhm

München - In der Geschäftswelt ist Mark Cuban als herausragender Verkäufer bekannt. Diese Fähigkeit hat er bei den Dallas Mavericks schon häufig gewinnbringend eingesetzt.

Nach dem zweimaligen Scheitern des Masterplans - Stichwort: Dirk Nowitzki als Co-Star - wird seine rhetorische Magie aber auf harte Proben gestellt. (ANALYSE: Nowitzki bleibt Mavs-Konstante)

Angesichts beißender Kritik an den Verpflichtungen von Monta Ellis und Samuel Dalembert sah sich der Multimilliardär nun gezwungen, das Mavericks-Zugpferd als Schutzschild zu bemühen.

"Dirk ist heiß. Er hätte gern Howard gehabt, aber wir haben ihn dann unsere Namen genannt. Bei Monta hat er immer wieder gefragt: 'Können wir ihn kriegen?'", erzählte Cuban in einem Radio-Interview.

Vorurteile gegen Ellis

Aus Nowitzki spricht dabei eine gehörige Portion Loyalität. Vielleicht erinnert er sich aber auch an 2007 und das schmerzhafte Playoff-Aus seines topgesetzten Teams gegen den jungen Ellis und die Golden State Warriors.

Damals brillierte der so starke Scorer, wenn auch vor allem vor der K.o.-Runde. Nach neun NBA-Jahren scheiden sich allerdings an "Mississippi Bullet" ob seiner quälenden Ineffizienz die Geister.

"Jeder meckert über Ellis. Er kann dies nicht, er kann jenes nicht. Er ist ein Scorer. In unserem System mit Dirk an seiner Seite kann er sich stark verbessern", sagte Cuban.

Verweis auf Terry

Zwei interessante Beispiele hat der nie um Worte verlegene Eigner auch noch parat.

Bei Jason Terry "war es genauso. Wir haben für Jet damals Antoine Walker abgegeben. Jeder hat uns fertig gemacht", erinnert er sich: "Mit Stack (Jerry Stackhouse, Anm. der Red.) war es nicht anders."

Cuban: Nowitzki kann MVP werden

Von Nowitzki ist Cuban felsenfest überzeugt und traut dem 35-Jährigen sogar noch die Wahl zum wertvollsten Spieler der NBA zu.

"Jeder hat Dirk schon abgeschrieben - als wäre er auf dem absteigenden Ast, als könnte er nicht mehr spielen und wäre nicht mehr der Leistungsträger, der er einmal war", ärgerte sich Cuban: "Wie ich Dirk immer sage: Karl Malone war mit 35 noch MVP und es gibt keinen Grund, warum Dirk nicht ein Kandidat sein sollte."

Andere Thesen Cubans sind nicht ganz so durchdacht. Nach seinem Ausspruch, die Mavs seien ohne Dwight Howard besser dran, zweifelten einige US-Experten schon an seinem Verstand.

"Hatten einen Plan B"

Mangelndes Durchhaltevermögen kann dem 54-Jährigen aber in keinem seiner Wirkungsbereiche unterstellt werden. Deshalb verteidigt er sich weiterhin nach Kräften.

Sport1 Quiz

10 Fragen zu den Dallas Mavericks

"Ich sage es immer wieder: Wenn du einen Free Agent holst, kannst du nicht alle Kaderlöcher stopfen. Wir wollten Dwight, hatten aber einen Plan B. Du brauchst trotz eines Stars das Team", betonte Cuban.

Ganz so reibungslos ist der nächste turbulente Transfer-Sommer offenbar aber auch intern nicht abgelaufen

Technik-Freak Rosas übernimmt

Wer eine Verbindung zwischen den diversen Absagen und der Verpflichtung eines neuen General Managers attestiert, wird sicher nicht als Verschwörungstheoretiker abgestempelt.

Ganz besonders dann, wenn der Neue auch noch von den Houston Rockets kommt, die Dallas "Superman" Howard wegschnappten.

Gersson Rosas ist aber mehr als eine Racheaktion. Der Kolumbianer gilt als smarter Manager, der sich bei der Talentsuche und Entwicklung auf neueste technische Methoden stützt.

Tolle Arbeit in Houston

Er gilt als eines der Masterminds hinter der Gehaltszauberei der Rockets. Im Gegensatz zu Dallas gelang dem texanischen Rivalen über die vergangenen eineinhalb Jahre ein Glanzstück.

Durch diverse Geschäfte holten sie Topstars wie James Harden, Jeremy Lin oder nun Howard, ohne ihre Gehalts-Flexibilität zu verlieren. Nebenbei wurden auch noch Talente wie Chandler Parsons oder Patrick Beverley systematisch weiterentwickelt.

Rosas war auch der Boss des D-League-Teams - dort spielte 2012/2013 Nationalspieler Tim Ohlbrecht. Für den Ex-Meister ist er "der perfekte Kandidat. Er hat die Erfahrung, die Fähigkeiten und das Auge für Talente", schwärmte Cuban.

Nelson unter Druck

Das heißt aber auch, dass Teampräsident Donnie Nelson erstmals seit 2005 Kompetenzen abgeben muss und unter Druck gerät.

Damals verabschiedete sich Vater Don Nelson zu den Warriors. Seitdem blieb der Manager-Stuhl leer. Die Neubesetzung ist auch ein Fehlereingeständnis.

Cubans Kritik an Donnie Nelson ist nicht zu übersehen: "Ich habe zu Donnie gesagt, wir müssen als Team cleverer werden. Ich wollte den besten Mann dafür." Der Mavs-Boss ist und bleibt ein begnadeter Verkäufer.


Read More..

Taylor nach Verlängerung weiter

Top-Favorit Phil Taylor hat sich in einem wahren Darts-Thriller mit letzter Kraft ins Viertelfinale des World Matchplay in Blackpool gerettet.

"The Power" setzte sich nach einer wahren "Achterbahnfahrt" mit 14:12 Legs gegen Terry Jenkins durch und zog damit in die Runde der letzten Acht ein.

Dabei gab Taylor, der zunächst furios aufspielte und zu Beginn einen Drei-Dart-Average von über 110 stehen hatte, zunächst eine komfortable 7:4-Führung leichtfertig aus der Hand und stand beim Stand von 10:11 sogar kurz vor dem K.o.

Im 24. Leg sah es dann doch nach einem Erfolg für den Rekord-Weltmeister aus, den Sieg vor Augen vergab Taylor aber zwei Match-Darts. Jenkins konterte und glich zum 12:12 aus.

In der "Verlängerung" war es dann aber doch der 15-malige Champion, der die besseren Nerven hatte. Mit einem Treffer in die Doppel-20 beendete er die denkwürdige Partie.

Taylors Dauer-Rivale Raymond van Barneveld musste dagegen früher als geplant die Koffer packen.

"Barney" unterlag Justin Pipe mit 9:13.

Selbst eine zwischenzeitliche Aufholjagd mit fünf Leg-Gewinnen in Folge, durch welche er einen 4:7-Rückstand in eine 9:7-Führung verwandelte, half dem Niederländer nicht.

"The Force" konterte famos und machte das Match und den damit verbundenen Viertelfinal-Einzug mit sechs Leg-Erfolgen in Serie zu.

Besser machte es im zweiten Match des Abends Simon Whitlock: "The Wizard" löste durch einen 13:10-Erfolg gegen Kevin Painter das Viertelfinal-Ticket.

Wie schon das erste Match des Abends war auch die Partie zwischen Whitlock und "The Artist" lange Zeit äußerst ausgeglichen.

Dem besseren Start von Painter, der nach vier Legs mit 3:1 in Führung lag, setzte Whitlock das Re-Break und den Ausgleich entgegen. Und auch nach zwölf Legs war der Ausgang der Partie beim Stand von 6:6 weiter völlig offen.

Nun ließ jedoch der Australier seine Klasse aufblitzen und verschaffte sich erstmals ein Drei-Leg-Polster, von dem er letztlich bis zum Ende zehrte.

Painter konnte zwar mit einem starken 122er-Finish im 22. Leg noch einmal auf 10:12 verkürzen, im darauffolgenden Durchgang verwertete "The Wizard" seinen ersten Matchdart dann aber in die Doppel-16.


Read More..

Klinsmanns USA im Halbfinale

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist mit der US-Nationalmannschaft ins Halbfinale des Gold Cups eingezogen.

Die Gastgeber setzten sich in Baltimore/Maryland gegen El Salvador mit 5:1 (2:1) durch und bauten mit dem neunten Sieg in Serie zudem den Teamrekord aus.

In der Vorschlussrunde der Meisterschaft von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibikstaaten treffen die USA am Mittwoch (Ortszeit) in Arlington/Texas auf den Sieger der Begegnung Honduras gegen Costa Rica, die erst am späteren Sonntagabend stattfand.

Den Sieg für Klinsmanns Auswahl leiteten Clarence Goodson (21.) und Joe Corona (29.) ein. Rodolfo Zelaya (39.) erzielte noch in der ersten Halbzeit den Anschlusstreffer, doch Eddie Johnson (61.) stellte den alten Abstand wieder her.

Der ehemalige Bundesligaprofi Landon Donovan (78.), der insgesamt drei Tore vorbereitete, sorgte für das 4:1, Mikkel Diskerud (84.) setzte den Schlusspunkt.

Ebenfalls am Mittwoch spielt Titelverteidiger und Rekordsieger Mexiko im anderen Halbfinale gegen Panama um seine vierte Endspielteilnahme in Folge. Das Finale findet am Sonntag in Chicago statt.


Read More..

Khedira trifft bei Real-Kantersieg

Sami Khedira hat beim ersten Testspiel Real Madrids einen Start nach Maß in die Saison hingelegt.

Der Nationalspieler traf beim klaren 6:0-Erfolg der Madrilenen beim englischen Zweitligisten AFC Bournemouth zum 3:0-Halbzeitstand, als er eine Ecke von Neuzugang Isco ins Tor stocherte.

Die weiteren Tore für den Vizemeister schossen Cristiano Ronaldo (2x), Gonzalo Higuain, Angel di Maria und Carlos Casemiro.

Neben Khedira stand auch Mesut Özil beim Debüt von Trainer Carlo Ancelotti in der Startelf.


Read More..

Bradl feiert Podium-Premiere

Stefan Bradl steht zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem Podium der MotoGP.

Beim Großen Preis der USA im kalifornischen Laguna Seca fuhr der Honda-Pilot hinter seinem Markenkollegen Marc Marquez als Zweiter über die Ziellinie.

Als zuvor letzter Deutscher vor Bradl, Moto2-Weltmeister von 2011, hatte Michael Rudroff 1989 beim allerdings von vielen Fahrern boykottierten Grand Prix von San Marino einen Podiumsplatz in der schwersten Klasse geholt (500ccm/3.).

In einem Rennen gegen die komplette Konkurrenz war Dieter Braun als bis Sonntag letzter Deutscher in der Königsklasse 1974 bei seinem dritten Rang im belgischen Spa auf das Podium gefahren.

Bradl startete erstmals in seiner Laufbahn von der Pole-Position eines MotoGP-Rennens und verteidigte seine Führung zunächst souverän.

Hinter ihm kam es zu einem packenden Duell zwischen seinem Honda-Markenkollegen Marquez und Valentino Rossi (Yamaha).

Nachdem Rossi den Spanier beim Start zunächst überholte, revanchierte sich Marquez mit einer halsbrecherischen Aktion und fuhr wieder auf Platz zwei.

Anschließend kämpfte er sich immer weiter an Bradl heran und überholte ihn 14 Runden vor dem Ende.

Der aktuelle Weltmeister Jorge Lorenzo belegte bei seiner Rückkehr nach der zweiten Schlüsselbein-Operation binnen weniger Wochen den sechsten Platz.


Read More..

Marquez gewinnt vor Bradl in Laguna Seca

Abbrechen

Marc Marquez gewinnt in Laguna Seca und feiert als jüngster Fahrer der Geschichte zwei Siege in Folge - Stefan Bradl als Zweiter zum ersten Mal auf dem Podest

Honda-Werksfahrer Marc Marquez gewinnt den Grand Prix in Laguna Seca und vergrößert seinen Vorsprung in der WM. Damit ist der Rookie aus Spanien der jüngste Fahrer der Geschichte, der zwei Rennen in Folge gewonnen hat. Zum ersten Mal war ein Rookie in Laguna Seca siegreich. Ein starkes Rennen fuhr Stefan Bradl (LCR-Honda). Von der Pole-Position aus führte der Deutsche die erste Rennhälfte an, musste dann aber Marquez ziehen lassen.

In der zweiten Rennhälfte verwaltete Bradl Platz zwei und kletterte erstmals in seiner MotoGP-Karriere auf das Podest. Superstar Valentino Rossi (Yamaha) setzte als Dritter seine Podestserie fort. Nach der Pole-Position schrieb sich Bradl auch am Sonntag in die Geschichtsbücher, denn zum ersten Mal schaffte es ein Deutscher in der MotoGP-Ära auf das Podest. "Es ist für uns ein großartiges Resultat. Wir haben das gesamte Wochenende gut gearbeitet. Nach der Pole-Position waren die Erwartungen natürlich hoch."

"Ich wusste, das ich einen guten Speed habe und von Anfang an schnell fahren kann", sagt Bradl. "Ich versuchte vom Start weg zu pushen. Das habe ich gut gemacht. Ich wusste, dass Marc kommen würde. Mit vollem Tank hatte ich einige Probleme mit dem Vorderrad. Als er mich überholt hat, sah ich, dass er mehr Grip auf der Reifenflanke hat. Dadurch konnte er sich einen Vorsprung herausfahren. Ich habe dann den Vorsprung auf Valentino verwaltet. Das war nicht einfach. Es war ein langes und hartes Rennen."

Alvaro Bautista (Gresini-Honda) sah die karierte Flagge als Vierter. Dani Pedrosa (Honda) und Jorge Lorenzo (Yamaha) schafften trotz ihrer körperlichen Schwächen die Distanz und lieferten sich ein Duell um Platz fünf. Pedrosa behielt schließlich die Oberhand. In der WM hat Marquez nun einen Vorsprung von 16 Punkten auf seinen Teamkollegen Pedrosa. Lorenzo liegt 26 Zähler zurück. Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) folgte den beiden Spaniern das gesamte Rennen, konnte sie aber nicht angreifen und wurde Siebter. Nicky Hayden setzte sich im Ducati-Duell gegen Andrea Dovizioso durch und kam als Achter ins Ziel.

Bevor die Action losging, wurde eine Schweigeminute für den tödlich verunglückten Andrea Antonelli abgehalten, der am Sonntag beim Supersport-Rennen in Russland sein Leben verloren hat. Auf Reifenseite herrschten bei den Prototypen die gleichen Verhältnisse: Alle entschieden sich für den harten Vorder- und den weichen Hinterreifen. Bei Sonnenschein und knapp 50 Grad Asphalttemperatur standen 32 lange Runden auf dem Programm. 46.000 Fans hatten sich rund um den kürzesten Kurs im Kalender eingefunden. Zum ersten Mal in seiner Karriere stellte sich Bradl auf der Pole-Position auf.

Als die Lichter der Startampel ausgingen, erwischte Bradl einen perfekten Start und ging in Kurve zwei in Führung. Dahinter sortierte sich Rossi ein, der ebenfalls perfekt aus der zweiten Reihe losgefahren war. Marquez verlor zwar einige Meter, reihte sich in Kurve zwei aber als Dritter ein. Dahinter klebten schon Lorenzo und Bautista. Bradl führte am Ende der ersten Runde knapp vor Rossi. Marquez hatte bereits einige Meter Rückstand. Um Platz vier duellierten sich Lorenzo und Bautista. Pedrosa fuhr auf Platz sechs und hatte Crutchlow im Nacken. Das Ducati-Duo folgte auf den Positionen acht und neun.

Marquez nimmt Bradl die Führung ab

Bradl übernahm in der Anfangsphase das Kommando und konnte sich in den ersten Runden von Rossi absetzten. Der Italiener konnte dem Tempo des Deutschen nicht folgen und kam unter Druck von Marquez. In der dritten Runde überholte der Spanier Rossi bei der Anfahrt zur Corkscrew außen (!), räuberte in der Corkscrew auf der Außenseite durch den Dreck und war vorbei. Marquez startete sofort die Jagd nach Bradl. Marquez war mit freier Fahrt bis zu einer halben Sekunde schneller als der Deutsche.

Nach zehn Runden hatte Marquez den Anschluss geschafft. Die Moto2-Titelkonkurrenten des Jahres 2011 kämpften um die Führung. Marquez griff aber nicht sofort an, sondern hängte sich an das Hinterrad der LCR-Honda und studierte Bradl für einige Runden. Bei Halbzeit hatte das Duo rund 3,5 Sekunden Vorsprung auf Rossi, der auf Platz drei fuhr. Bautista hatte als Vierter die Yamaha im Blick. Pedrosa, Lorenzo und Crutchlow fuhren gemeinsam auf den Positionen fünf bis sieben. Dovizioso und Hayden trugen ihr Privatduell um Rang acht aus.

Zu Beginn der zweiten Rennhälfte erhöhte Marquez den Druck auf Bradl. 14 Runden vor dem Ende machte Marquez sein Manöver und zog in der Zielkurve an Bradl vorbei. Marquez konnte sich auch sofort um einige Motorradlängen absetzen. Die Entscheidung um den Sieg war gefallen. Marquez ließ bis ins Ziel nichts mehr anbrennen, machte keine Fehler und holte sich seinen dritten Saisonsieg. Bradl hatte im Ziel 2,298 Sekunden Rückstand.

Marquez baut WM-Führung aus

"Es war so wie erwartet. Ich bin davon ausgegangen, dass ich mehr Mühe habe, denn im Fernsehen sieht die Strecke viel kniffliger aus", sagt Sieger Marquez über den anspruchsvollen Kurs. "Es brauchte Zeit, um die Strecke und die Bodenwellen zu lernen. Das Rennen war heute sehr gut. Mit vollem Tank machte ich mir zu Beginn Sorgen um die Bodenwellen, denn das Vorderrad konnte rasch wegrutschen."

"Dann überholte ich Valentino und Bradl, und holte mir einen kleinen Vorsprung heraus. Ich bin sehr glücklich, denn es war eine neue Strecke für mich und ich habe 25 Punkte geholt. Es ist sehr gut, mit diesem Resultat in die Sommerpause zu gehen." Spannend ging es bis zum Zielstrich im Duell um Rang drei zu. Bautista übte Druck auf Rossi aus. Beide kamen gute durch Überrundungs-Verkehr. Bautista konnte aber keinen Angriff setzen.

Rossi kletterte zum dritten Mal in Folge auf das Podest. In der WM ist sein Rückstand auf Marquez auf 46 Punkte - genau die Zahl seiner berühmten Startnummer - angewachsen. "Ich freue mich sehr über dieses Podium. Das ist noch wichtiger als auf dem Sachsenring, denn hier scheinen wir einen Nachteil gegen die Hondas zu haben", sagt Rossi nach dem Grand Prix. "Ich bin ein gutes Rennen mit einer guten Pace gefahren. Ich bin der beste Yamaha-Fahrer."

Rossi verteidigt Platz drei

"Ich hatte einen fantastischen Start. Mir fehlte aber das Tempo, um mit Stefan mithalten zu können. Marc hat auch ein tolles Überholmanöver gemacht. Er war zu schnell für mich. Von da weg war es ein toller Kampf gegen Bautista, der heute sehr stark war. Ich habe immer versucht zu pushen. Einmal habe ich das Motorrad nach einem Vorderradrutscher mit dem Ellbogen aufgerichtet. Am Ende hatte ich Probleme mit den Überrundeten, denn es wurden hier keine blauen Flaggen gezeigt."

"Ich hatte einen kleinen Vorsprung auf Alvaro, aber er war in der Zielkurve direkt hinter mir. Ich freue mich sehr über meinen dritten Podestplatz in Folge. Ich bin mit dem Rennen und meinem Ergebnis zufrieden." Bis zur Ziellinie ging es zwischen Rossi und Bautista eng zu. Auf der Linie hatte der Italiener um 0,059 Sekunden die Nase vorne. Für Bautista war der vierte Platz sein bestes Ergebnis in dieser Saison.

Hinter Bautista kam Pedrosa als Fünfter ins Ziel. Lorenzo folgte drei Sekunden dahinter auf Platz sechs. Crutchlow konnte sich im Gegensatz zu den vergangenen Rennen nicht in Szene setzen. Er fuhr das gesamte Rennen hinter den beiden Spaniern und kam als Siebter ins Ziel. Ein enges Duell lieferten sich bis ins Ziel die beiden Ducati-Werksfahrer. Mehrmals überholten sich Hayden und Dovizioso, bis sich schließlich Hayden durchsetzte und Achter wurde. Der Lokalmatador fuhr weiterhin mit der Standard-Version der Desmosedici, während Dovizioso einen neuen Rahmen einsetzte.

Das Aspar-Team erlebte ein schwarzes Rennen. Randy de Puniet musste seine Aprilia schon nach wenigen Runden mit Motordefekt abstellen. Kurz darauf schied Aleix Espargaro in der Zielkurve durch Sturz aus. Bester CRT-Vertreter war demnach Hector Barbera (Avintia) als Zehnter. Der Spanier hielt Ersatzmann Alex de Angelis (Pramac-Ducati) in Schach, der bei seinem MotoGP-Comeback auf Platz elf ins Ziel kam. Colin Edwards (Forward), Danilo Petrucci (Ioda), Karel Abraham (Cardion) und Yonny Hernandez (PBM) belegten die Positionen zwölf bis 15 und nahmen die letzten WM-Punkte mit.

Ab Abraham waren alle Fahrer überrundet. Hiroshi Aoyama (Avintia), Bryan Staring (Gresini) und Lukas Pesek (Ioda) kamen außerhalb der Punkteränge ins Ziel. Mehr als 18 Fahrer sahen die Zielflagge nicht. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) schied mit technischem Defekt aus. Claudio Corti (Forward) musste an der Box aufgeben. Michael Laverty (PBM) schied schon in der Anfangsphase durch Sturz aus. Die MotoGP verabschiedet sich nun in die Sommerpause. Weiter geht es am 18. August mit dem Grand Prix von Indianapolis (USA).


Read More..

Taylor und van Gerwen weiter

Rekord-Weltmeister Phil Taylor hat im Schnelldurchgang die zweite Runde des World Matchplay (täglich LIVE im TV auf SPORT1) erreicht.

"The Power", der die letzten fünf Austragungen des Events in Blackpool allesamt für sich entschieden hatte, wurde von Landsmann Stuart Kellet beim 10:1-Erfolg aber auch überhaupt nicht gefordert.

Deutlich mehr Mühe hatte Shooting-Star Michael van Gerwen.

"Mighty Mike" startete gegen den ehemaligen Weltranglisten-Ersten zwar mit fünf Leg-Gewinnen in Folge perfekt in die Partie, musste am Ende aber doch noch etwas zittern, bis der 10:7-Sieg am Ende feststand.

In der nächsten Runde trifft der Niederländer nun auf "Snakebite" Peter Wright, der in der Mittags-Session Kim Huybrechts mit 10:4 bezwungen hatte.

Taylor machte gegen seinen nahezu bemitleidenswerten Landsmann mit sieben Leg-Gewinnen zu Beginn gleich klar, wer Herr im Haus ist.

Erst im vierten Anlauf konnte der Weltranglisten-43. ein Leg, das er begonnen hatte, für sich verbuchen und auf 1:7 verkürzen.

Es sollte nicht mehr als ein Strohfeuer sein: mit drei weiteren Leg-Gewinnen in Folge setzte Taylor der äußerst einseitigen Partie ein schnelles Ende.

"The Power" trifft nun in der zweiten Runde auf Terry Jenkins.

Eine Runde weiter ist auch der "Flying Scotsman", Gary Anderson.

Der Weltranglisten-18. behielt im Duell mit Mervyn King mit 10:5 die Oberhand.

Anderson kam perfekt in die Partie und baute seinen Vorsprung von 3:0 schnell auf 8:2 aus. Anschließend ließ der Schotte seinen Kontrahenten zwar noch einmal bis auf 8:5 herankommen, zur Wende reichte es für King aber nicht mehr.

In der zweiten Runde bekommt es Anderson nun mit James Wade zu tun, der bereits am Samstag John Part mit 10:8 geschlagen hatte.

Einen wahren Krimi lieferten sich unterdessen Dave "Chizzy" Chisnall und Paul Nicholson.

Letztlich hatte Chisnall gegen "The Asset" mit 10:8 die Nase vorn.

Am Montag (ab 22.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) wird die erste Runde mit folgenden vier Partien komplettiert:

Robert Thornton - Ian White

Wes Newton - Jamie Caven

Adrian Lewis - Ronny Huybrechts

Andy Hamilton - Ronnie Baxter


Read More..

Handball-Junioren siegen erneut

Die deutschen Handball-Junioren haben bei der U-21-WM in Bosnien-Herzegowina auch ihr letztes Vorrundenspiel gewonnen und damit als Gruppensieger das Achtelfinale erreicht.

Gegen die zuvor ebenfalls noch unbesiegten Kroaten gewann die Mannschaft von Trainer Markus Baur nach einer hektischen Schlussphase mit 22:21 (9:8).

Für die K.o.-Runde waren beide Mannschaften bereits vor dem direkten Duell qualifiziert.

Am Montag geht es für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gegen Frankreich um den Einzug in die Runde der letzten Acht.


Read More..

Bradl startet von der Pole-Position

Stefan Bradl hat die beste Startposition seiner MotoGP-Karriere erreicht und startet am Sonntag in Laguna Seca (ab 22.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) von der Pole-Position.

Der Zahlinger distanzierte auf der kürzesten Strecke des Jahres den spanischen Shootingstar Marc Marquez um 0,017 Sekunden und darf damit mehr denn je vom ersten Podium in der MotoGP träumen.

Hinter Marquez startet Alvaro Bautista von Rang drei, der von einer Schulterverletzung geplagte Dani Pedrosa erreichte Platz sieben.

Der neunfache Champion Valentino Rossi musste sein Motorrad nach einem Sturz kurzzeitig abstellen und belegte letztlich Platz vier. Der ebenfalls angeschlagene Weltmeister Jorge Lorenzo enttäuschte mit Rang sechs.

Das Qualifying wurde von zahlreichen Stürzen geprägt, auch WM-Spitzenreiter Marquez erwischte es kurz vor Schluss.

In der verbleibenden Zeit gelang es jedoch bis auf Bradl niemandem mehr, den Moto2-Weltmeister des vergangenen Jahres von der Pole zu verdrängen.


Read More..

Barney souverän in zweite Runde

Abbrechen

Raymond van Barneveld und Simon Whitlock sind zum Auftakt des World Matchplay ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.

"Barney" bezwang im englischen Blackpool nach leichten Auftaktschwierigkeiten den einzigen Deutschsprachigen im Feld, Mensur Suljovic aus Österreich, am Ende klar mit 10:4.

"The Wizard" zog durch einen 10:8-Erfolg gegen Jelle Klaasen in die nächste Runde ein.

Allerdings musste der Australier nach zwischenzeitlicher 7:3-Führung am Ende doch noch einmal gehörig zittern.

Suljovic erwischte gegen den großen Favoriten einen guten Start und hatte durch ein frühes Break im dritten Leg zunächst die besseren Karten auf seiner Seite.

"Barney" ließ sich allerdings überhaupt nicht beunruhigen, erzwang umgehend das Rebreak und zog anschließend durch einen Zwischenspurt auf 7:2 davon.

Mit einem Wurf auf die Doppel-20 beendete der fünfmalige Weltmeister aus den Niederlanden die letztlich einseitige Partie.

Bis zum Stand von 3:3 war auch Klaasen mit Whitlock auf Augenhöhe, ehe der Australier mit fünf Leg-Gewinnen in Folge deutlich davonzog und letztlich triumphierte.

Ordentlich Gegenwehr sah sich Vorjahres-Finalist James Wade ausgesetzt.

John Part lieferte "The Machine" über weite Strecken der Partie ordentlich Paroli, zog am Ende aber mit 8:10 den Kürzeren.

Im ersten Spiel des Abends hatte Terry Jenkins Andy "The Pie Man" Smith mit 10:3 bezwungen.

Rekord-Weltmeister Phil Taylor greift erst am Sonntagabend (ab 21.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) ins Geschehen ein.

"The Power", der die letzten fünf Austragungen des World Matchplay allesamt für sich entscheiden konnte, bekommt es in seinem Auftakt-Match mit Landsmann Stuart Kellett zu tun.

Vize-Weltmeister Michael van Gerwen hat ebenfalls in der Abend-Session am Sonntag mit dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten Colin Lloyd einen harten Brocken vor der Brust.


Read More..

Bradl erobert seine erste Pole-Position

Abbrechen

Der Deutsche Stefan Bradl schnappt Marc Marquez die Pole-Position in Laguna Seca weg und steht zum ersten Mal in seiner MotoGP-Karriere auf dem besten Startplatz

Sensation in Kalifornien: Stefan Bradl erobert die Pole-Position in Laguna Seca und steht zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem besten Startplatz. Der Deutsche brannte im letzten Versuch die Bestzeit in 1:21,176 Minuten in den Asphalt. Sein LCR-Honda-Team brach in der Boxengasse in Jubel aus. "Es ist sehr schön auf der Pole zu stehen. Es war eine meiner besten Runden überhaupt", schwärmt Bradl nach seiner ersten Pole-Position.

"Ich habe mir bei diesem Qualifying viel Mühe gegeben, weil ich wusste, dass die Zeiten eng beisammen liegen. Ich hatte mit meinem zweiten Reifen eine freie Runde und habe es probiert. Speziell im letzten Sektor war ich sehr schnell. Ich versuche es zu genießen. Morgen wird es sicher anders, aber ich weiß, dass ich die Pace habe." Marc Marquez war der Favorit für die Pole-Position, doch der Rookie stürzte in seinem zweiten Angriff in Kurve sechs und musste tatenlos zusehen, wie ihm Bradl Platz eins wegschnappte.

Marquez beendete das Training mit einem Rückstand von 17 Tausendstelsekunden auf dem zweiten Platz. "Vielleicht hätte ich etwas schneller sein können. Mit dem zweiten Reifen habe ich vielleicht etwas zu früh gepusht", merkt der Honda-Werksfahrer, der zum ersten Mal in Laguna Seca ist, an. "Schon in der ersten Kurve griff ich an, weil sich der Grip gut anfühlte. Ich bin etwas zu schnell in die Kurve gefahren und mir ist das Vorderrad weggerutscht."

"Trotzdem bin ich zufrieden, weil ich einen guten Rhythmus habe und mich auf dem Bike sehr gut fühle. Ich glaube, dass ich morgen ein gutes Rennen fahren kann." Zum ersten Mal in dieser Saison fuhr Alvaro Bautista (Gresini-Honda) als Dritter in die erste Startreihe. "Ich freue mich sehr, denn es ist ein gutes Ergebnis für uns. Wir haben nicht viel vom letzten Rennen geändert", meint der Spanier über seine Leistungssteigerung. "Seit meinem Crash in Barcelona haben wir uns Schritt für Schritt gesteigert."

"Hier hatte ich vom ersten Training an ein gutes Gefühl. Im Vorjahr hatte ich auf dieser Strecke große Probleme. Jetzt bin ich sehr glücklich. Wir haben eine sehr gute Rennpace. In den ersten Rennrunden muss man aufpassen, bis die Reifen auf Temperatur kommen." In den Schlussminuten entwickelte sich eine spannende Zeitenjagd, bei der Honda schließlich mit drei Motorrädern die Oberhand behielt. Die zweite Startreihe ist in Yamaha-Hand.

Superstar Valentino Rossi fehlten 0,242 Sekunden auf Bradl. Das bedeutete im engen Spitzenfeld Platz vier in der zweiten Reihe. Mehrere Probleme musste Cal Crutchlow meistern. Im vierten Freien Training zerstörte der Brite eine seiner Tech-3-Yamahas bei einem Sturz. Mit dem Ersatzmotorrad kehrte Crutchlow mehrmals zurück an die Box. Ein Sensor beim vorderen Stoßdämpfer gab falsche Rückmeldungen, weshalb die M1 zu Wheelies neigte.

Am Ende griff Crutchlow schließlich in die Zeitenjagd ein und wurde mit einem Rückstand von 0,244 Sekunden Fünfter. Weltmeister Jorge Lorenzo belegte mit seiner Werks-Yamaha den sechsten Platz. Auch dem Spanier, der von seiner zweiten Schlüsselbeinoperation zurückkehrt, fehlten nur 0,277 Sekunden auf die Spitze. Dahinter wurde die Lücke größer. Vizeweltmeister Dani Pedrosa (Honda) war um mehr als eine halbe Sekunde langsamer als Bradl und wird am Sonntag von Startplatz sieben versuchen einige WM-Punkte zu retten.

Bester Ducati-Vertreter war Andrea Dovizioso als Achter. Auf dem anspruchsvollen, aber kürzestem Kurs im Kalender betrug sein Rückstand 0,850 Sekunden. Sein Teamkollege Nicky Hayden landete auf Platz zehn. Dovizioso fährt in den USA mit einem neuen Rahmen, während Lokalmatador Hayden zwar mit einem speziellen Helmdesign fährt, aber mit der Standard-Desmosedici antreten muss. Zwischen die beiden Ducati-Werksfahrer schob sich Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) auf Rang neun. Bester CRT-Vertreter war Aleix Espargaro als Elfter. Sein Aspar-Teamkollege Randy de Puniet stürzte in Q2 und setzte keine Zeit. Dadurch belegte der Franzose Startplatz zwölf.

Q1: Pedrosa erfüllt Pflichtaufgabe

Im ersten Qualifying-Segment musste Pedrosa antreten, da er sich in den Freien Trainings nicht direkt für Q2 qualifiziert hatte. Der amtierende Vizeweltmeister schaffte die Hürde problemlos und stellte in 1:22,017 Minuten die Bestzeit auf. Damit war er mehr um eine halbe Sekunde schneller als die restlichen Teilnehmer und war mit einem Versuch sicher für Q2 qualifiziert. Problemlos zog auch de Puniet in den nächsten Abschnitt ein, obwohl der Aspar-Pilot um 0,677 Sekunden langsamer als Pedrosa war. Somit machten sich die weiteren CRT-Fahrer die Startplätze 13 bis 23 untereinander aus.

Hector Barbera (Aspar) kam de Puniet bis auf eine Zehntelsekunde nahe und belegte schließlich Platz drei. Der Spanier wird am Sonntag die fünfte Startreihe anführen. Alex de Angelis, der einzige Pramac-Ducati-Vertreter in Laguna Seca, wird aus der Mitte der fünften Reihe starten. Lokalmatador Colin Edwards (Forward) wird von Position 16 angreifen. In der sechsten Reihe werden Danilo Petrucci (Ioda), Claudio Corti (Forward) und Yonny Hernandez (Avintia) stehen.

Die Plätze 19 bis 21 in der siebten Reihe gingen an Karel Abraham (Cardion), der im Qualifying von seiner ART stürzte, Michael Laverty (PBM) und Hiroshi Aoyama (Avintia). Ganz hinten werden sich Bryan Staring (Gresini) und Lukas Pesek (Ioda) aufstellen. Der Grand Prix geht am Sonntag über 32 Runden.


Read More..

"Sehnsucht nach besseren Zeiten"

Abbrechen

Vor dem Auftakt in Frankfurt spricht Karlsruhes neuer Sportchef Jens Todt bei SPORT1 über seinen Job und die Lage beim KSC.

Von Reinhard Franke

München - Jens Todt hat eine bunte Karriere nach der Karriere hinter sich.

Chefscout bei Hertha BSC Berlin, Nachwuchsleiter beim Hamburger SV, Redakteur bei "Spiegel Online" - im Panorama-Ressort.

Zuletzt war er beim VfL Bochum als Sportdirektor tätig, nun hat Todt in derselben Rolle als Sportchef beim Karlsruher SC angeheuert - und will versuchen, die Badener nach turbulenten sportlichen Jahren wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser zu lenken. ( DATENCENTER: Der Zweitliga-Spielplan)

Vor dem Zweitliga-Start des KSC beim FSV Frankfurt (So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, Highlights ab 22.15 bei Hattrick im TV auf SPORT1) spricht Todt im SPORT1-Interview darüber, wie er seine neue Aufgabe angeht und warum sein Klub trotz schwieriger Voraussetzungen Grund zur Hoffnung hat - außerdem macht er Druck in der Stadion-Debatte.

SPORT1: Herr Todt, seit fast vier Wochen sind Sie nun beim Karlsruher SC. Wie lief die Eingewöhnung?

Jens Todt: Die war für mich sehr spannend. Es geht natürlich immer darum, viele Gesichter zuzuordnen und ganz schnell alle kennenzulernen. Es gab aber eine gute Vorarbeit und der Kader stand ja weitestgehend, als ich angefangen habe. Seit ich da bin, wurden nur noch zwei Transfers gemacht, so dass da nicht allzu viele Baustellen auf mich warteten.

SPORT1: Was ist drin zum Auftakt beim FSV?

Todt: Auf dem Papier werden wir in der neuen Saison nicht oft als Favorit in ein Spiel gehen. Wir wollen die Klasse halten und einfach schauen, was geht. Das Vorgeplänkel mit den Testspielen ist vorbei und jetzt zählt es in Frankfurt. Wir rechnen uns da schon etwas aus. Ich werde jedenfalls auf der Bank sitzen und freue mich, dass es losgeht.

SPORT1: Spürt man so etwas wie Aufbruch-Stimmung?

Todt: Euphorie wäre zu viel gesagt, aber es herrscht eine gute Stimmung in der Stadt und man hat das Gefühl, dass es für den Verein nach einer langen Talsohle etwas Aufwind gibt. Wir sind sehr optimistisch. Ich glaube, in Karlsruhe gibt es eine große Neugier auf den KSC und eine Sehnsucht nach besseren Zeiten, Profi-Fußball und neuen Erfolgen. Die letzten Zweitliga-Jahre waren mit Platz 15 und 16 und einem Abstieg nach einer Relegation denkbar schwierig. Wir gehen zwar mit einem unterdurchschnittlichen Etat in die Saison, aber wir spielen mit offenen Karten und denken positiv.

SPORT1: Was reizt Sie am meisten am KSC?

Todt: Man kann in dem Verein etwas entwickeln. Man muss aber ehrlich sein: In den letzten Jahren sind sicherlich einige Vereine am KSC vorbeigezogen. Das alte Stadion zum Beispiel hat immer noch Charme, denn in der Vergangenheit hat es da viele tolle Spiele gegeben. Dennoch bringt Charme am Ende keine Punkte. Eins dürfen wir nicht vergessen: Es gibt in Karlsruhe ein gravierendes Stadion-Problem und es ist ein krasser Wettbewerbs-Nachteil für uns, dass wir ein veraltetes Stadion haben.

Sport1 Quiz

10 Fragen zur 2. Bundesliga

SPORT1: Ein Vorwurf an die Stadt?

Todt: Nein, aber die wichtigste Frage ist einfach, ob sie ein neues Stadion baut. Da geht es jetzt auch in die heiße Phase. Dieser Punkt ist für den Klub der Wichtigste, der jetzt ansteht. Mit so einem Stadion kannst du dauerhaft keine gute Rolle spielen. Es gibt da im deutschen Fußball kein Beispiel. Es herrscht aber zum Glück eine grundsätzliche Bereitschaft, dem Verein zu helfen.

SPORT1: Wo sehen Sie noch Grund zur Hoffnung, dass es mit dem KSC bald wieder etwas nach oben geht?

Todt: Der KSC hat eine exzellente Nachwuchsarbeit mit einem Leistungszentrum, welches die höchste Bewertung von drei Sternen erhielt. Das ist eine tolle Leistung. Wir wollen sie auf dieser exzellenten Basis weiter ausbauen. Es gibt eine Untersuchung der Universität Karlsruhe, die aussagt, dass es in den letzten fünf Jahren nur in zwei Vereinen ähnlich viele Spieler aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft geschafft haben, das sind Freiburg und Mainz. Darauf kann man stolz sein. Der Nachwuchs wird eine ganz wichtige Säule für zukünftige Erfolge sein.

SPORT1: Nach Ihrer Spielerkarriere waren Sie Journalist, dann beim Hamburger SV Nachwuchsleiter und zuletzt beim VfL Bochum Sportdirektor. Haben Sie Ihre Nische noch nicht so Recht gefunden?

Todt: Ich war bei allem, was ich getan habe, glücklich. Ich bin einfach neugierig gewesen, glaube auch, dass es noch andere Dinge gibt, die ähnlich spannend sind wie Fußball. Alle Aufgaben haben mir großen Spaß gemacht. Ich sehe mich nicht als einer, der immer hin- und herspringt. Ich denke schon, dass bisher in meinen Weg nach der Spielerkarriere eine innere Logik drin steckte.


Read More..