Wolfsburg verliert gegen Brügge

Der VfL Wolfsburg hat im Test beim 13-maligen belgischen Meister FC Brügge eine 1:2 (1:0)-Niederlage kassiert.

Diego (3.) brachte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking im Jan-Breydel-Stadion früh in Führung, doch Tom de Sutter (66.) und Maxime Lestienne (86.) drehten das Spiel.

Am Sonntag brechen die "Wölfe" ins Trainingslager nach Bad Ragaz/Schweiz (21. bis 26. Juli) auf.

Im Rahmen seiner Saisoneröffnung tritt der VfL dann am 28. Juli gegen Olympique Marseille an, ehe am 10. August mit dem Niedersachsen-Derby bei Hannover 98 die Bundesligasaison eröffnet wird.


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Baumann warnt: Bloß nicht einnisten!

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Als neuer Trainer des MSV Duisburg steht Karsten Baumann vor einer schwierigen Mission. Bei SPORT1 spricht er über deren Reiz.

Von Reinhard Franke

München - Karsten Baumann kennt sich aus in der Zweiten und Dritten Liga.

In den letzten Jahren trainierte der 43-Jährige Drittligist Rot-Weiß Erfurt, stieg mit dem VfL Osnabrück in die Zweite Liga auf und war zuletzt bei Erzgebirge Aue, wurde dort aber in der vorigen Saison drei Spieltage vor Toresschluss entlassen.

Doch der gebürtige Oldenburger gilt als ehrlicher Arbeiter und hat rechtzeitig zum Start der Dritten Liga ein neues Engagement angenommen: Er soll den MSV Duisburg aus der Schockstarre holen, in der sich die "Zebras" zuletzt nach dem Zwangsabstieg aus der Zweiten Liga aufgrund des Lizenzentzugs befanden.

Vor dem Auftaktspiel gegen Geheimfavorit Heidenheim (ab 14 Uhr im LIVE-TICKER) spricht Baumann im SPORT1-Interview über die schwere Situation an der Wedau und den neuen MSV.

SPORT1: Herr Baumann, Sie hatten schon leichtere Aufgaben als den MSV Duisburg zu übernehmen. Der Verein liegt nach dem Lizenzentzug am Boden. Warum machen Sie es dennoch?

Karsten Baumann: Ich sehe das anders und finde nicht, dass der MSV am Boden liegt. Ich finde, dass letztes Jahr gute Arbeit geleistet wurde und der MSV sich sportlich gerettet hat. Da hat man gemerkt, dass es im sportlichen Bereich stimmt. Dass es am Ende keine Lizenz gab, dafür kann die sportliche Führung nichts, und ich habe auch in den ersten Gesprächen gleich gemerkt, dass Ivica Grlic einen klaren Plan hat. Dass es natürlich schwierig ist, aus so einer Position eine neue Mannschaft aufzubauen, das ist auch klar, aber es hat auch seinen Reiz.

SPORT1: Wo liegt der?

Baumann: Für mich passt es perfekt, weil es ein großer Verein ist mit einer großen Tradition. Es ist ein Klub, der wieder hoch will, und das habe ich mit dem VfL Osnabrück auch schon geleistet.

SPORT1: Sie sprechen von einem Plan. Wie sieht der aus?

Baumann: Vor dem ersten Gespräch mit Ivica Grlic (MSV-Sportchef, Anm. d. Red.) dachte ich, dass wir bei null beginnen und uns fragen müssten, wen wir verpflichten, aber er hatte schon mit vielen Spielern gesprochen. Es ist klar, dass es in diesem Jahr schwierig wird, das hat der Verein auch klar kommuniziert. Man will aber spätestens im zweiten Jahr wieder hoch und das ist auch meine Marschroute. Es darf nicht sein, dass sich der MSV in der Dritten Liga einnistet, das will ja keiner.

SPORT1: Ist die Situation nach wie vor beklemmend oder ist eine Befreiung zu spüren, weil es jetzt wieder losgeht?

Baumann: Die Mischung im Klub und bei den Fans ist ein Teil Erleichterung, dass es weitergeht, und Vorfreude auf die neue Saison. Die Stimmung ist im Grunde genommen sehr positiv. Die Lizenz wurde erteilt und ich denke, dass in naher Zukunft da keine Probleme mehr auftauchen werden.

SPORT1: Viele Leistungsträger sind weg. Der Kader umfasst nur 18 Spieler. Das macht Ihre Arbeit nicht unbedingt leichter, oder?

Baumann: Das stimmt, aber ich finde, das ist eine gute Möglichkeit, mich zu beweisen, denn es ist eine große Verantwortung. Es ist auch die Chance als Trainer, doch intensiv in die Kaderplanung einzugreifen. Wenn Du normalerweise zu einem Verein kommst, sind die Möglichkeiten in die Kaderplanung einzugreifen, meist beschränkt. In Osnabrück hatten wir vier Wochen vor Saisonstart nur vier Spieler unter Vertrag. Aber das hat mir damals schon Spaß gemacht und ich hoffe, dass es in Duisburg ähnlich klappt wie damals beim VfL.

SPORT1: Hat das sofort geklappt zwischen Ihnen und Herrn Grlic?

Baumann: Bis jetzt hatten wir noch keine großen Bewährungsproben, aber wir haben gleich gemerkt, dass wir von Anfang an auf einer Linie liegen, was die Bewertung von Spielern, die Ausrichtung des Teams und die Zielsetzung angeht. Es war von Anfang an positiv.

SPORT1: Auf welches Gerüst von Spielern können Sie überhaupt bauen?

Baumann: Wir haben ein gutes Gerüst, konnten einige Spieler aus der letzten Saison halten, die zweitligaerfahren sind, haben mit Michael Ratajczak einen erfahrenen Spieler dazubekommen und mit Tobias Feisthammel aus Paderborn, den drittligaerfahrenen Phil Ofosu-Ayeh aus Erfurt sowie Mathias Kühne aus Babelsberg gute Jungs neu dabei. Wir haben eine gute Mischung, und ich glaube, dass wir über die Saison eine gute Mannschaft haben werden - auch wenn der Start in dieser Konstellation natürlich alles andere als einfach wird.

SPORT1: Ein Absteiger startet automatisch als Favorit in die neue Runde. Beim MSV ist das wohl anders.

Sport1 Quiz

10 Fragen zur Dritten Liga

Baumann: Das ist aufgrund der besonderen Situation auf jeden Fall anders. Für uns kann es nur darum gehen, in die ersten Spiele gut reinzukommen, sich reinzubeißen und konkurrenzfähig zu werden. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, mehr steht bei uns nicht auf dem Plan.

SPORT1: Was macht Ihnen Hoffnung auf eine gute Runde?

Baumann: Dass wirklich eine positive Stimmung im Umfeld herrscht. Das Team hat eine hohe Qualität, wenn es im Training arbeitet. Die Arbeit mit der Mannschaft macht mich zuversichtlich, dass wir über die Saison gesehen durchaus mithalten können.

SPORT1: Am Samstag geht es gleich gegen Heidenheim. Was ist da drin?

Baumann: Heidenheim ist der Topfavorit für die ganze Saison und im Spiel gegen uns auch. Wir spielen zu Hause und auch, wenn wir noch nicht eingespielt und konditionell noch nicht auf der Höhe sind, wollen wir natürlich einen großen Kampf abliefern.

SPORT1: Zum Schluss ein kurzer Blick zurück: Ihr Ende in Aue hatten Sie relativ schnell verarbeitet.

Baumann: Das Ende in Aue war ungewöhnlich und auch unnötig. Ich hätte die Mannschaft gerne weiter betreut und den Ligaverbleib auch gesichert, aber ich hatte so einige Wochen mehr Urlaub. Aber jetzt kribbelt es wieder. Ich bin heiß auf die neue Aufgabe.


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Einstufungs-Krieg am Ring: Rowe zieht zurück

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Rowe zieht seine beiden AMG SLS vom Start beim fünften VLN-Lauf zurück: Aktuelle Einstufung bietet keine Chance gegen Porsche und Audi

Rowe hat beide AMG SLS GT 3 vom Start beim fünften Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft zurückgezogen. Grund hierfür ist die derzeit gültige "Balance of Performance" (BoP), die nach Meinung von Teameigner Michael Zehe die GT3-Fahrzeuge von Audi und Porsche extrem bevorteilt. Beide Hersteller hatten zur Saison 2013 neue Performance-Kits entwickelt, die nach inoffizieller Aussage von Porsche bis zu 0,4 Sekunden pro Kilometer an Zeitvorteil bieten sollen.

Dies bestätigte sich beim vierten Lauf zur VLN, in dem der Porsche von Timbuli mit 8:03 Minuten im Qualifying schon glänzen konnte und diese Zeit dann in der zweiten Rennrunde mit circa 90 Liter (entspricht ca. 65 Kilogramm) Benzin im Tank mit einer Zeit von 8:06 mehr als bestätigte. Getoppt wurden diese Fabelzeiten dann sogar vom Frank Stippler im Audi. Mit 8:04,6 Minuten im Qualifying und einer Zeit von 8:03,1 Minuten in der zweiten Rennrunde mit ebenfalls fast vollem Tank wurde eindrucksvoll bewiesen, dass die Performance-Pakete ihre Wirkung nicht verfehlt haben.

Im Interview der 'Kölnischen Rundschau' stellte Stippler klar, dass er eine Zeit unter acht Minuten für möglich hält. Im Gegensatz dazu fahren der Rowe-SLS und die BMW Z4 GT3 ähnliche Rundenzeiten wie im Vorjahr und verlieren damit pro Runde acht bis zehn Sekunden. Die Aufgabe der BoP ist es, unterschiedliche Fahrzeugtypen in den Rundenzeiten einander anzunähern. Es ist die Aufgabe des Technikausschusses des ADAC Nordrhein, für die VLN die Einstufung vorzunehmen.

"Die beiden Ausschussmitglieder Martin Marx und Norbert Kreyer waren allerdings der Meinung, dass die neuen Updates von Audi und Porsche keinen Einfluss auf diese neuen Fabelzeiten haben. Sie waren übrigens die einzigen Teilnehmer in der Diskussion am Nachmittag, die den Argumenten von Rowe, AMG, Dunlop und auch den Technikern der VLN, nicht folgen wollten", heißt es in einer Erklärung von Rowe.

Das Team betont ausdrücklich, dass es "dem Team nicht darum geht, mehr Leistung zu bekommen, sondern die Performance der GT3-Fahrzeuge so zu balancieren, dass einerseits Zeiten von acht Minuten nicht möglich sind und andererseits alle Teams eine faire Siegchance haben. Die Sicherheitsrisiken durch Zeiten um die acht Minuten, die der Technikausschuss in Person der Herren Kreyer und Marx hier in Kauf nehmen, um den Vorteil für Audi und Porsche aufrecht zu erhalten, halten wir für grob fahrlässig. Das kann nach Meinung von Rowe Racing nicht der richtige Weg sein."

Das Team hofft, dass bis zum 6-Stunden-Rennen im August "die Vernunft die Oberhand gewinnt, und der Technikausschuss des ADAC Nordrhein die 'Balance of Performance' ihrem eigentlichen Sinn, nämlich unterschiedliche Fahrzeugkonzepte anzugleichen und gleichzeitig die Unterschreitung von zu schnellen Rundenzeiten zu verhindern, wieder einen Sinn verleiht."

"Wir bedauern, unseren vielen Fans diese traurige Nachricht übermitteln zu müssen, hoffen aber auf Verständnis für unsere Entscheidung, die im Hinblick auf die Sicherheit aller Teilnehmer und das sportlich faire Miteinander, von uns so getroffen wurde", sagt Teameigner Michael Zehe, der die kurzfristige Entscheidung zum Rückzug am späten Freitagabend bekanntgab.


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Eintracht schießt Bursaspor ab

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Frankfurt macht mit dem türkischen Erstligisten kurzen Prozess. Auch Hoffenheim jubelt. Bremen und Wolfsburg verlieren.

München - Eintracht Frankfurt tankt Selbstvertrauen, Werder Bremen wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis:

Für die Bundesligisten gab es in der Vorbereitung auf die neue Saison Licht und Schatten.

Frankfurt gewann 5:1 (4:0) gegen Bursaspor und bleibt unbesiegt. Bremen erlitt beim 2:3 (0:2) gegen Ajax Amsterdam die dritte Niederlage in Folge.

1899 Hoffenheim schlug Apoel Nikosia derweil mit 3:0 (1:0), der VfL Wolfsburg unterlag beim FC Brügge 1:2 (1:0).

Frankfurts Neuzugänge treffen

Frankfurt machte drei Wochen vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison gegen den türkischen Erstligisten Bursaspor schon in der ersten Hälfte alles klar.

Die Freiburger Neuzugänge Johannes Flum (12./36.) und Jan Rosenthal (22.), Bastian Oczipka (18.) sowie Srdjan Lakic (80.) trafen für die Eintracht im österreichischen Schwaz.

Nächster Dämpfer für Werder

Joseph Akpala (83.) und Nils Petersen (89.) brachten Bremen beim Test in Meppen jeweils bis auf ein Tor an Ajax heran. Zu mehr reichte es am Ende aber nicht.

Daley Blind (39.), Neuzugang Bojan Krkic (42.) und Christian Eriksen (88.) trafen für den niederländischen Meister.

Werder hatte zuvor bereits gegen Drittligist VfL Osnabrück (0:1) und Amsterdams Ligakonkurrenten PEC Zwolle (2:3) den Kürzeren gezogen ( SERVICE: Die Sommerfahrpläne).

VfL verliert trotz Blitzstart

Beim 13-maligen belgischen Meister Brügge brachte Diego (3.) Wolfsburg früh in Führung, doch Tom de Sutter (66.) und Maxime Lestienne (86.) drehten das Spiel.

Für Hoffenheim trafen in Bischofshofen beim Aufeinandertreffen mit Zyperns Meister Apoel Nikosia Sebastian Rudy per Foulelfmeter (35.), Kai Herdling (71.) und Tarik Elyounoussi (79.).


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Bradl trumpft im 2. Training auf

Stefan Bradl ist im zweiten Training für den Großen Preis der USA ein Achtungserfolg gelungen.

Der deutsche LCR-Pilot fuhr in 1:22.269 Minuten die zweitschnellste Runde in Laguna Seca und befeuerte damit die Hoffnungen auf seinen ersten Podestplatz in der Königsklasse.

0,229 Sekunden schneller als Bradl legte MotoGP-Aufsteiger Marc Marquez die Bestzeit hin. Der Spanier, der auf dem Sachsenring seinen Honda-Kollegen Dani Pedrosa als WM-Leader abgelöst hatte, ließ sich auch nicht von einer 18-minütigen Pause irritieren.

Da Wild-Card-Fahrer Blake Young bei einem Sturz Öl verloren hatte, musste die Strecke zunächst gereinigt werden.

Hinter Bradl platzierten sich der Italiener Andrea Dovizioso (Ducati), Altmeister Valentino Rossi aus Italien und der Brite Carl Crutchlow (beide Yamaha), der in der ersten Session Schnellster gewesen war.

Die schwer angeschlagenen Toppiloten Jorge Lorenzo und Pedrosa (beide Spanien) landeten auf den Rängen sechs und elf.


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Hannover bezahlt Testspielsieg teuer

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Die Roten gewinnen gegen West Brom - und sorgen sich um Diouf. Auch Freiburg und Mainz siegen. Ein Aufsteiger tut sich schwer.

München - Vier Spiele, vier Siege: Die am Donnerstag im Einsatz befindlichen Bundesligisten haben rund drei Wochen vor dem Saisonstart teilweise gute Frühform bewiesen.

Dabei besiegten drei Klubs internationale Erstligisten: Hannover 96 schlug den Premier-League-Klub West Bromwich Albion 2:1 (1:1), der SC Freiburg gewann gegen den griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus nach einer überzeugenden Leistung 4:2 (3:0), der FSV Mainz 05 bezwang den FC Groningen aus den Niederlanden klar mit 4:0 (3:0).

Etwas mehr Mühe hatte Hertha BSC beim 2:0 (1:0) beim ambitionierten Regionalligisten Viktoria Köln.

Freiburg und Mainz furios

Freiburg und Mainz überrollten ihre Gegner regelrecht in der Anfangsphase und führten jeweils schnell mit 3:0. Aufseiten von Mainz sorgte nach den Toren von Nationalspieler Nicolai Müller (7. /19.) und Niki Zimling (9.) Yunus Malli (64., Foulelfmeter) für den Endstand.

Für Freiburg trafen Neuzugang Admir Mehmedi (4./22.) und Jonathan Schmid (16.) zum hochverdienten 3:0 zur Halbzeitpause. Unmittelbar nach Wiederanpfiff verkürzte Andreas Tatos für Piräus (47.), doch Hendrick Zuck (72.) stellte den alten Abstand wieder her. Michael Olaitans sorgte für den Endstand (73.).

Diouf angeschlagen

Bei Hannover, das schon vor der Reise in Trainingslager 13 Verletzte zu beklagen hatte, wurde Mame Diouf nach seinem Führungstor (28.) angeschlagen ausgewechselt (Schlag auf die Wade).

Der frühere Bremer Markus Rosenberg erzielte auf Vorlage von Nicolas Anelka den Ausgleich (42.) für West Brom, ein Eigentor von Craig Dawson sicherte Hannover den Sieg (81.).

Herthas Tore erzielten Adrian Ramos (21.) und Sandro Wagner (82.).


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Spanien weiter, Los entscheidet

Spanien hat das Viertelfinale der EM der Frauen in Schweden erreicht. Am 3. und letzten Spieltag der Gruppe C behauptete die Auswahl von Trainer Ignacio Quereda den zweiten Tabellenplatz durch ein 1:1 (1:1) gegen Russland und trifft im Viertelfinale am Montag auf Norwegen (18.00 Uhr).

Im zweiten Spiel des Abends besiegelten die bereits sicher qualfizierten Französinnen das Aus Englands durch ein hochverdientes 3:0 (1:0).

Über den letzten Platz in der nächsten Runde entschied am späten Abend der Losentscheid zwischen den punktgleichen Gruppendritten Russland und Dänemark (Gruppe A).

Dabei hatte Dänemark mehr Glück als Russland. Schweden, Sieger der Gruppe A, empfängt somit am 21. Juli Island (Dritter Gruppe B). Frankreich trifft auf Dänemark.

Die deutschen Frauen spielen am Sonntag gegen Italien um den Halbfinal-Einzug.

In Norrköping erwischte Spanien den besseren Start und ging durch Veronica Boquetes (14.) frühen Treffer verdient in Führung, doch Jelena Terechowa (44.) gelang unmittelbar vor der Halbzeitpause der Ausgleich.

Im zweiten Spielabschnitt rettete Russland das Unentschieden dann über die Zeit.

Mitfavorit Frankreich diktierte in Linköping von Beginn an das Geschehen, Eugenie Le Sommer (9.) sorgte für die frühe Führung des WM-Vierten von 2011.

Die hoffnungslos unterlegenen Engländerinnen mussten im zweiten Spielabschnitt noch weitere Gegentreffer durch Louisa Necib (62.) und Wendie Renard (64.) hinnehmen und schieden mit nur einem Punkt als Gruppenletzter aus.


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Wolfsburgs Fagner vor Wechsel

Nach nur einem Jahr beim VfL Wolfsburg steht Rechtsverteidiger Fagner vor der Rückkehr in seine Heimat Brasilien. Der 24-Jährige soll bis Jahresende an seinen Ex-Klub Vasco da Gama aus Rio de Janeiro ausgeliehen werden.

"Ich kann sagen, dass wir kurz davor stehen, aber einen Vertragsabschluss gibt es noch nicht", erklärte Vascos Direktor Ricardo Gomes am Donnerstag.

Fagner hat für die "Wölfe" in der abgelaufenen Saison 26 Bundesligaspiele bestritten, war aber im letzten Saisondrittel nur noch Reservist. Für Vasco war der Brasilianer schon von 2009 bis 2012 im Einsatz.

Der 24-Jährige soll bereits am Freitag zur sportmedizinischen Untersuchung in Rio eintreffen.


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Marquez macht sich für Laguna Seca keinen Druck

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Marc Marquez verspürt keinen Druck, obwohl er als WM-Führender vor der neuen Herausforderung Laguna Seca steht

Marc Marquez reiste als WM-Führender über den großen Teich zur berühmten Strecke in Laguna Seca. Der Honda-Werksfahrer besucht an diesem Wochenende zum ersten Mal den Mazda-Raceway und ist bisher noch nie mit einem Motorrad durch die berühmte Corkscrew gefahren. Laguna Seca zählt zu den anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt. Am Donnerstag fuhr Marquez den Kurs mit dem Moped ab und verschaffte sich einen ersten Eindruck. "Ich habe nicht so viele blinde Kurven erwartet. Es ist eine ganz andere Strecke, ich werde es morgen sehen."

"Ich muss es an diesem Wochenende ruhig angehen, denn es ist eine schwierige Strecke. Selbst mit einem Moped kann man die Bodenwellen spüren. Ich werde mein Bestes geben", sagt der Spanier über seine ersten Eindrücke. "Wenn man sich die Strecke im Fernsehen ansieht, kann man sich vorstellen, wie sehr es bergauf und bergab geht. Aber erst wenn man hier ist, sieht man es richtig. Es ist schön. Mir gefällt es hier gut und ich habe ein gutes Gefühl. Wenn man eine Strecke zum ersten Mal mit einem MotoGP-Bike fährt, weiß man nie. Es wird sicherlich schwierig."

Stefan Bradl kam im Vorjahr mit einem Superbike nach Laguna Seca und drehte einen Tag lang Runden, um sich erste Eindrücke der Strecke zu verschaffen, bevor das Grand-Prix-Wochenende im Kalender stand. Marquez fehlt diese Erfahrung. "Ich habe darüber nachgedacht und wollte mit einem Straßenmotorrad im Vorfeld testen. Das war aber nicht möglich. Ich werde zum ersten Mal mit der MotoGP auf dieser Strecke fahren."

Wie wichtig Streckenkenntnis ist, musste Valentino Rossi beim Laguna-Seca-Comeback im Jahr 2005 erkennen. Damals hatte der Italiener keine Chance gegen die beiden US-Amerikaner Nicky Hayden und Colin Edwards. "Ich kann mich sehr gut an 2005 erinnern. Damals war ich zum ersten Mal hier. Ich kann mich erinnern, dass wir ein eineinhalb Stunden langes Training hatten", blickt Rossi zurück. "Das war das einzige Mal, dass ein Training so verlängert wurde."

"Die Motorräder waren damals ganz anders. Man hatte weniger Elektronik zur Verfügung und musste mehr mit der Gashand arbeiten. Die Reifen waren auch ganz anders. Es war schwierig, die richtigen Linien und Bremspunkte für die blinden Kurven zu finden. Ich versuchte Nicky zu folgen, aber er drehte immer zu. Im Rennen war er nicht zu schlagen. Ich habe gute Erinnerungen." Rossi, der sich mit Marquez gut versteht, hat für den Rookie auch einen Tipp parat.

"Es ist eine sehr schwierige Strecke mit vielen blinden Kurven. Man muss die richtigen Linien sehr genau kennen, um am Ende der Runde schnell zu sein. Deshalb rate ich Marc, dass er hier sehr langsam fährt, Kurve für Kurve versteht und dann im nächsten Jahr angreift", kann sich der neunfache Weltmeister einen Scherz nicht verkneifen. Auch Cal Crutchlow sieht die Situation von Marquez recht ähnlich: "Es wird für ihn sicher ein schwieriges erstes Training, denn das Motorrad neigt zu Wheelies und die Zielgerade ist sehr kurz."

Marquez sieht die WM-Situation entspannt

"Ich glaube nicht, dass Marc Ratschläge braucht. Es wird für ihn ein schwieriges erstes Training, aber wenn er Schnellster ist, dann wissen wir, dass er vor zwei Wochen hier war", merkt der Brite mit einem Zwinkern an. Lokalmatador Hayden gewann nicht nur im Jahr 2005, sondern auch 2006. "Es ist eine schwierige, aber kurze Strecke. Deshalb kann man in den Trainings viele Runden fahren. Kurve eins und die Corkscrew sind am schwierigsten, weil sie blind sind."

"Die übrigen Kurven sind recht einfach. Die Strecke ist sehr eng, weshalb es nur eine Linie gibt", beschreibt der Ducati-Werksfahrer. "In der Rainey-Kurve sind einige Bodenwellen. Man muss sie verstehen. Marquez hat keine Probleme schnell zu fahren. Vielleicht nicht im ersten Training, aber er wird wohl nicht lange brauchen." Marquez präsentierte sich am Donnerstag im Fahrerlager entspannt, obwohl er die WM anführt und vor einer unbekannten Strecke steht. "Für die Show ist es sehr gut. 37 Punkte trennen mich und Valentino, wir sind fünf Fahrer. Pedrosa und Lorenzo werden sicher schnell sein, weil sie stark sind", meint Marquez.

Test in Aragon war wichtig

"Ich versuche es Rennen für Rennen anzugehen und immer auf dem Podium zu landen. Wenn ich um den Sieg kämpfen kann, dann werde ich es versuchen. Ich muss mit der gleichen Einstellung und Konzentration weitermachen." In den vergangenen Wochen hat der zweifache Saisonsieger weitere Fortschritte in der Königsklasse geschafft. "Der Test in Aragon war sehr wichtig für mich, weil wir eine andere Abstimmung probiert haben. Diese hat in Assen und auf dem Sachsenring sehr gut funktioniert."

"Ich komme nun mit dem Motorrad besser zurecht", sagt Marquez. "Jedes Rennen ist anders. Hier wird es sicher schwieriger, aber ich fühle mich auf Strecken wie dem Sachsenring sehr gut. Nach dem Rennen war ich nicht müde, was sehr wichtig ist. In den ersten Rennen war ich nach dem Rennen körperlich zerstört. Das lag nicht an meiner körperlichen Verfassung, sondern ich habe zu sehr attackiert. Jetzt fühle ich mich mit dem Motorrad besser. Schritt für Schritt wächst mein Selbstvertrauen."

Am Freitag werden auch Pedrosa und Lorenzo wieder auf ihre Motorräder steigen, wenn sie den medizinischen Check in der Früh bestehen. Marquez zollt Lorenzo Respekt, dass er es nach der zweiten Schlüsselbeinoperation erneut probiert. "Valentino hat bereits in Deutschland gesagt, dass Jorge hier zurückkommen wird. Ich sah es ähnlich. Wenn er es in Assen geschafft hat, warum nicht auch hier. Wenn er fühlt, dass er das Motorrad fahren kann und schnell ist, dann warum nicht. Es ist auf jeden Fall beeindruckend. Dass er hier zurückkommt zeigt, dass er mental stark ist."


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Crutchlow über 2014: "Situation ist unverändert"

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Cal Crutchlow will den Schwung von Deutschland in Laguna Seca in das nächste Topresultat umsetzen - Seine Zukunft ist weiterhin offen

Cal Crutchlow hat in dieser Saison schon vier Podestplätze erobert. Am vergangenen Wochenende fuhr der Brite auf dem Sachsenring auf das Podest, obwohl sein Körper nach zwei Trainingsstürzen arg geschunden war. In den wenigen freien Tagen in dieser Woche ließ sich der Fahrer des Tech-3-Teams noch einmal gründlich untersuchen. "Nach dem Sturz fühlte ich mich sehr schlecht. Ich weiß nicht warum. Ich hatte im Laufe der Woche einige Untersuchungen und alles war gut. Nicht nur meine Arme wurden bei den beiden Stürzen hart getroffen, sondern mein ganzer Körper."

"Ich hatte leider zwei böse Stürze, aber am Renntag fühlte ich mich gut. Nach dem Rennen war es dann wieder nicht so gut, denn ich glaube, dass ich meine Energie am Sonntag verausgabt habe. Ich scheine mich gut zu erholen, hoffentlich läuft an diesem Wochenende alles gut", sagt Crutchlow am Donnerstag in Laguna Seca. Auf der schwierigen Rennstrecke in Kalifornien kam der 27-Jährige in den vergangenen beiden Jahren nicht so gut zurecht. Es steht ein fünfter Platz in der Saison 2012 zu Buche.

"Ich bin jetzt zum dritten Mal hier. Es ist ein fantastischer Kurs, der mich an die Strecken in Großbritannien erinnert. Es ist recht eng und klein. Für mich ist es hier nie besonders gut gelaufen, aber das war auch auf dem Sachsenring der Fall und ich bin in diesem Jahr dort Zweiter geworden. Hoffentlich habe ich wieder ein gutes Wochenende", sagt Crutchlow, der wie immer bis in die Haarspitzen motiviert ist. Auf dem Sachsenring zeigte er einmal mehr sein Talent und seinen Kampfwillen.

Deshalb ist Crutchlow mit den ersten acht Rennen auch zufrieden. "Es war eine gute erste Saisonhälfte. Wenn ich in Barcelona nicht gestürzt wäre, dann wäre es noch besser, denn dann wäre mein Vorsprung auf Valentino etwas größer. Jetzt ist er direkt hinter mir. Ich bin einige starke Rennen gefahren und hatte gute Ergebnisse. Mit anderen Leistungen bin ich weniger zufrieden. Platz zwei auf dem Sachsenring war ein starkes Ergebnis."

"Ich hoffe, dass es hier ähnlich gut laufen wird. Ich freue mich auf das Rennwochenende. Mit meinen Fortschritten bin ich sehr zufrieden. Hoffentlich kann ich diesen Schwung noch vor der Sommerpause in ein Ergebnis umsetzen." In der Sommerpause wird sich Crutchlow nicht nur erholen, sondern auch für die Zukunft arbeiten. Die Gerüchteküche sieht ihn im kommenden Jahr im Werks-Ducati-Team neben Andrea Dovizioso.

Zukunft ist weiterhin offen

Wie Nicky Hayden bestätigte, ist für ihn kein Platz mehr bei Ducati. Crutchlow hat aber noch keinen Vertrag unterschrieben. "Meine Situation hat sich seit der vergangenen Woche nicht verändert. In der vergangenen Woche habe ich gesagt, dass ich mit allen Herstellern spreche. Im Moment habe ich keinen Job", stellt er einmal mehr klar. "Ich kann nur das Motorrad so schnell wie möglich fahren. Ich habe keinen Vertrag. Die Situation ist derzeit bei allen Herstellern schwierig. Die Situation mit Nicky hat meine Situation nicht verändert."

In Laguna Seca muss Crutchlow auch wieder gegen Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa kämpfen, die nach ihren Verletzungen zurückkehren. "Ich erwarte, dass sie so schnell wie immer sein werden. Sie sind gemeinsam mit Marc und Valentino die Jungs, die es hier zu schlagen gilt. Ich muss sichergehen, dass ich mit einem guten Ergebnis in die Sommerpause gehe. Indianapolis war für mich immer ein schwieriger Kurs. Wenn ich Laguna glücklich verlasse, dann habe ich dort hoffentlich auch ein gutes Resultat."


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Werder schwächelt - Gladbach gewinnt

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Die Bremer verlieren auch gegen Zwolle und suchen weiter ihre Form. Auch der VfB patzt. Die Borussia schlägt den FCN.

München - Die Bundesligisten haben sich bei ihren Testspielen am Mittwoch in unterschiedlicher Form präsentiert.

Im direkten Duell gewann Borussia Mönchengladbach 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg. Bayer Leverkusen bezwang den italienischen Europa-League-Teilnehmer Udinese Calcio mit 3:0 (2:0) ebenso wie Schalke 04 den Regionalligisten TuS Koblenz 4:1 (3:0).

Dagegen kassierten Werder Bremen (2:3 gegen PEC Zwolle) und Stuttgart (0:2 bei KAA Gent) enttäuschende Niederlagen.

Doppelpack von Herrmann

Patrick Herrmann schoss Mönchengladbach fast im Alleingang zum Sieg über Nürnberg. Der U21-Nationalspieler erzielte in Grassau die ersten beiden Tore (9./33.), Filip Daems (86./Foulelfmeter) markierte den Endstand.

In Puch bei Salzburg fand Leverkusen nach der 1:2-Niederlage gegen den Zweitligisten 1860 München am Samstag wieder in die Spur. Neuzugang Heung-Min Son (62.) traf zum zweiten Mal für das überzeugende Bayer-Team, die weiteren Tore erzielten Simon Rolfes (27.) und Stefan Kießling (36.).

Auch Adam Szalai traf munter weiter für seinen neuen Verein Schalke. Der ungarische Nationalspieler, der für rund acht Millionen Euro vom FSV Mainz 05 gekommen war, erzielte in Koblenz seine Tore drei und vier (8./13. Minute). Zudem trafen Benedikt Höwedes (20.) und Teemu Pukki (66.) für das Team von Trainer Jens Keller vor 6941 Zuschauern.

Einziger Wermutstropfen für die Schalker waren Verletzungen von Neuzugang Leon Goretzka und Tim Hoogland, die zur Halbzeit ausgewechselt werden mussten. Beide Spieler sollen aber nur leichte Blessuren davongetragen haben. Nationalspieler Julian Draxler war leicht angeschlagen gar nicht erst mit nach Koblenz gereist.

Werder verliert wieder

Dagegen kommt Bremen weiter nicht in Fahrt. Das Team des neuen Trainers Robin Dutt verlor in Lohne gegen den niederländischen Erstligisten Zwolle trotz der Tore von Nils Petersen (13.) und Niclas Füllkrug (50.). Die Hanseaten hatten auch ihre bisherigen Härtetests gegen den Zweitligisten 1860 München (1:1) und Drittligisten VfL Osnabrück (0:1) verpatzt.

Stuttgart kassierte im fünften Vorbereitungsspiel die erste Niederlag beim belgischen Erstligisten Gent. Ervin Zukanovic (22.) und Renato Neto (38.) waren für die ersten Testspiel-Gegentore für die Schwaben verantwortlich.


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U-21-EM: 3. Sieg für DHB-Junioren

Die deutschen Junioren haben bei der U-21-EM in Bosnien-Herzegowina den dritten Sieg im dritten Vorrundenspiel gefeiert und stehen nach einem 29:24 (15:13) gegen die Schweiz vorzeitig im Achtelfinale. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Markus Baur Algerien (37:21) und Katar (27:22) bezwungen.

"Das war eine schwere Geburt. Unser Angriff war sehr statisch, da hat es etwas gehakt", sagte Baur. Bester deutscher Werfer war der Essener Julius Kühn mit acht Treffern.

In den beiden letzten Gruppenspielen tritt der deutsche Nachwuchs gegen die Niederlande und Kroatien an.

"Gegen die Niederlande wollen wir am Donnerstag wieder ein gutes Spiel machen", sagte Baur: "Wir denken von Spiel zu Spiel, wollen uns steigern und entwickeln."


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Erste Niederlage für Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat im fünften Vorbereitungsspiel auf die neue Saison die erste Niederlage kassiert.

Die Schwaben verloren beim belgischen Erstligisten KAA Gent mit 0:2 (0:2). Ervin Zukanovic (22.) und Renato Neto (38.) waren für die ersten Testspiel-Gegentore für die enttäuschenden Schwaben verantwortlich.

Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gegen die Drittligisten Stuttgarter Kickers (2:0) und 1. FC Heidenheim (1:0) gewonnen. Zudem gab es Siege gegen Sechstligist TSV Köngen (3:0) und eine Hohenlohe-Auswahl (5:0).


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Schäfer: Neuer Job in Jamaika

Der frühere Bundesliga-Trainer Winfried Schäfer startet in ein neues Abenteuer. Der 63-Jährige übernimmt mit sofortiger Wirkung die jamaikanische Nationalmannschaft und soll die "Reggae Boyz" noch zur WM 2014 in Brasilien führen.

Schäfer, der bereits am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde, hatte erst im Juni seinen Vertrag als Thailands Nationaltrainer aufgelöst und war zum Erstligisten Muangthong United aus Bangkok gewechselt.

"Heute habe ich ein neues Kapitel in meiner Karriere aufgeschlagen. Ich werde Jamaikas neuer Cheftrainer. WM - wir kommen", twitterte Schäfer, der Nachfolger von Theodore "Tappa" Whitmore wird.

Whitmore musste nach einem 0:2 in der WM-Qualifikation Anfang Juni gegen Honduras gehen. Nach sechs von zehn Spielen ist Jamaika in der entscheidenden Gruppenphase mit nur zwei Punkten Tabellenletzter. Honduras auf Relegationsplatz vier hat fünf Punkte Vorsprung.

Schäfer hatte bereits 2002 mit Kamerun den Sprung zur WM geschafft. Jamaika hat bislang erst eine Endrunden-Teilnahme (1998) vorzuweisen.


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Fall Snowden: NOK gegen Boykott

Das Nationale Olympische Komitee der USA hat politische Forderungen eines Boykotts der Winterspiele im russischen Sotschi wegen der Affäre um Edward Snowden zurückgewiesen.

"Wenn wir irgendetwas aus dem amerikanischen Boykott der Moskauer Sommerspiele von 1980 gelernt haben, dann, dass Olympiaboykotte nicht funktionieren", sagte USOC-Sprecher Patrick Sandusky:

"Wir sind uns bewusst, dass die Situation ernst ist, bestreiten aber energisch, dass ein Boykott im Interesse unseres Landes liegt."

Zuvor hatte Lindsey Graham, republikanischer Senator von South Carolina, in einem Interview mit dem TV-Sender "NBC", der die Übertragungsrechte an den Olympischen Spielen hält, einen Boykott der Spiele 2014 in Sotschi zur Diskussion gestellt. Er zog sogar Vergleiche zu den Nazi-Spielen in Garmisch-Partenkirchen und Berlin 1936.

"Ich liebe die Olympischen Spiele, aber ich hasse das, was die russische Regierung tut", sagte Graham "NBC News".

"Wenn sie einer Person Asyl geben, welche die Vereinigten Staaten verraten hat, dann betreten sie eine neue Ebene", sagte Graham:

"Wenn man zurückschaut, würden Sie Adolf Hitler erlauben, die Olympischen Spiele in Deutschland auszurichten? Um ihm einen Propaganda-Coup zu ermöglichen, die Welt nach Nazi-Deutschland einzuladen und ein falsches Spiel zu treiben?" Graham sagte, man müsse die Russen wissen lassen, "genug ist genug".

Politische Unterstützung fand Graham nicht, im Gegenteil. Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Grahams Parteifreund John Boehner, bezeichnete den Vorschlag seines republikanischen Parteifreundes als "völlig daneben".

Edward Snowden, ehemaliger Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA, hält sich seit dem 23. Juni im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.

Während die USA, die Snowden Geheimnisverrat vorwirft, dessen Auslieferung fordert, erwägt die russische Regierung um Präsident Wladimir Putin, dem 30-Jährigen Asyl zu gewähren.


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Neid-Elf kampflos im Viertelfinale

Die deutschen Fußballerinnen sind kampflos ins EM-Viertelfinale eingezogen.

Die Titelverteidigerinnen profitierten vom Unentschieden zwischen Dänemark und Finnland (1:1) am Dienstagabend in der Gruppe A.

Dadurch steht die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid schon vor dem abschließenden Gruppenspiel am Mittwoch in Kalmar gegen den zweimaligen Europameister Norwegen als einer der beiden besten Gruppendritten fest.

Gegen Norwegen genügt der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Punkt zum Gruppensieg.


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EM: Schweden und Italien weiter

Gastgeber Schweden und Italien haben das Viertelfinale bei der Europameisterschaft der Frauen erreicht.

Am abschließenden Spieltag der Gruppe A behielt der Europameister von 1984 aus Schweden im direkten Duell mit 3:1 (0:0) die Oberhand und feierte damit zudem den Gruppensieg.

Auch Italien zog trotz der Niederlage in die Runde der letzten Acht ein, profitierte dabei aber auch vom zeitgleichen 1:1 (1:0) zwischen Dänemark und Finnland. Durch das Unentschieden erreichten auch Deutschland und Norwegen kampflos das Viertelfinale.

Der Gruppendritte Dänemark besitzt mit zwei Zählern nur noch theoretische Viertelfinal-Chancen. Neben den Gruppenersten und -zweiten erreichen auch die zwei punktbesten Dritten der drei Gruppen die K.o.-Runde.

In Halmstad erwischte Italien, Vize-Europameister von 1993 und 1997, den besseren Start. Danach zog sich die Squadra Azzurra aber zurück, durch ein Eigentor von Raffaella Manieri (47.) und die Treffer von Lotta Schelin (49.) und Josefine Öqvist (57.) siegte Schweden verdient. Melania Gabbiadini (78.) gelang nur noch der Ehrentreffer.

In Göteborg diktierte Dänemark von Beginn an das Geschehen, Mia Brogaard (28.) brachte mit ihrem zweiten Turniertreffer den Favoriten in Führung. Kurz vor Schluss markierte Annica Sjölund (87.) per Kopfball nach einer Ecke den Endstand.


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Hingis feiert Comeback in Carlsbad

Die ehemalige Weltranglistenerste Martina Hingis gibt ihr Comeback auf der WTA-Tour.

Die 32-jährige Schweizerin wird beim Turnier in Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien (29. Juli bis 4. August) mit der Slowakin Daniela Hantuchova im Doppel antreten. Das teilte die WTA am Dienstag mit.

"Ich freue mich sehr auf meine Rückkehr. Ich erinnere mich noch gut, wie ich 1997 hier im Einzel und im Doppel gewinnen konnte. Ich bin in Form und liebe es, auf dem Platz zu stehen", sagte Hingis, die den Tennis-Thron erstmals am 31. März 1997 im Alter von 16 Jahren bestiegen hatte.

In ihrer aktiven Zeit sammelte Hingis fünf Grand-Slam-Titel im Einzel, neun in der Doppelkonkurrenz und rangierte insgesamt 209 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. Ihren bisher letzten Auftritt auf der WTA-Tour hatte Hingis im September 2007.


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BVB schlägt Luzern, Sorge um Mücke

Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund hat den buchstäblichen Härtetest beim Schweizerischen Fußball-Erstligisten FC Luzern ohne Probleme gemeistert.

Elf Tage vor dem Supercup-Duell mit Triple-Gewinner Bayern München siegte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in einem teilweise ruppigen Spiel mit 4:1 (3:1).

Marvin Ducksch (9.), Robert Lewandowski (28.) und Neuzugang Henrihk Mkhitaryan (42.) trafen für den Champions-League-Finalisten in der ersten Halbzeit, in der Dario Lezcano (28.) den zwischenzeitlichen Anschluss markierte.

Der Armenier Mkhitaryan knickte bei seinem Tor allerdings um und musste mit einer Sprunggelenksverletzung vorzeitig vom Platz. "Er ist umgeknickt und hat jetzt einen bandagierten Knöchel", sagte Trainer Jürgen Klopp auf der Webseite des Vereins: "Jetzt müssen wir abwarten." Am Mittwoch wird sich der Armenier einer Kernspin-Untersuchung unterziehen.

Auch Torschütze Duksch musste wegen muskulärer Probleme vorzeitig ausgewechselt werden.

Nach dem Seitenwechsel stellte Nationalspieler Marco Reus (55.) den Endstand her.


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Malouda wechselt zu Trabzonspor

Florent Malouda hat offenbar einen neuen Klub gefunden. Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler soll künftig für Trabzonspor in der türkischen Süper Lig spielen. Das gab der Verein auf seiner Webseite bekannt. Demnach soll der französische Nationalspieler am Mittwoch den Medizincheck absolvieren.

Malouda spielte seit 2007 beim FC Chelsea in der Premier League, sein Vertrag bei den Blues lief im Sommer aus.


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Alcantara lobt Coach Guardiola

Für den spanischen U21-Europameister Thiago Alcantara war Trainer Pep Guardiola einer der entscheidenden Gründe für seinen Wechsel zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München.

"Wir kennen uns schon eine lange Zeit, er ist ein Trainer, der mir großes Vertrauen schenkt. Ich bin ein großer Fan von seiner Art, Fußball spielen zu lassen. Es gibt nur wenige Trainer auf der Welt, mit seinen Fähigkeiten. Er war sicherlich auch ein wichtiger Grund für mich, nach München zu wechseln", wird der 22-Jährige auf der Internetseite des Triple-Gewinners zitiert.

Alcantara, der beim FC Bayern einen Vierjahresvertrag bis 2017 erhält, landete am Montag um 16.20 Uhr in München. "Wenn es im Leben einen Tag gibt, an dem man rundum glücklich sein kann, dann ist heute so ein Tag. Ich bin sehr froh, bei so einem großen Klub wie dem FC Bayern München zu sein", sagte der Mittelfeldallrounder.

Für den Transfer überweist der Champions-League-Sieger 25 Millionen Euro an den FC Barcelona. In München trifft Alcantara auch auf seinen spanischen Landsmann Javi Martinez. Alcantara:

"Er hat mir ausschließlich Gutes berichtet. München ist eine spektakuläre Stadt mit einem tollen Flair und einer großen Begeisterung für den Fußball. Ich gehe dieses Abenteuer mit großer Lust an und hoffe, dass ich viele Spiele machen werde und wir die Titel der letzten Saison wiederholen können."


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BVB angelt sich Südkorea-Talent

Vizemeister Borussia Dortmund hat den Südkoreaner Ryu Seungwoo als wohl letzten Neuzugang für die kommende Bundesliga-Saison unter Vertrag genommen. Nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" einigte sich der BVB am Montagabend mit dem 19 Jahre alten Offensivspieler auf einen Transfer.

Ryu Seungwoo, der bei der U20-WM in der Türkei mit zwei Toren auf sich aufmerksam machte, kommt vom südkoreanischen College-Klub Chung-Ang University.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte zuletzt bereits angedeutet, noch "einen weiteren Perspektivspieler für die Offensive" verpflichten zu wollen. Zuvor hatten die Westfalen Henrich Mchitarjan, Pierre-Emerick Aubameyang und Sokratis unter Vertrag genommen.


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Frankreich im EM-Viertelfinale

Frankreich hat als erste Mannschaft das Viertelfinale der Fußball-EM der Frauen in Schweden erreicht. Der Mitfavorit bezwang Spanien in Norrköping mit 1:0 (1:0) und qualifizierte sich mit sechs Punkten vorzeitig für die Runde der letzten Acht. Wendie Renard (5.) von Olympique Lyon sorgte drei Tage nach dem souveränen 3:1 gegen Russland für den zweiten Sieg der Auswahl von Trainer Bruno Bini.

Zittern muss dagegen Vize-Europameister England. Das Team von Trainierin Hope Powell kam gegen Russland in Linköping nicht über ein äußerst glückliches 1:1 (0:1) hinaus und steht vor dem Aus. Toni Duggan rettete den "Three Lionesses", die 2009 das Finale gegen Deutschland mit 2:6 verloren hatten, in der Nachspielzeit (90.+3) zumindest ihren ersten Punkt des Turniers. Zuvor hatte Nelli Korowkina Russland per Kopf in Führung gebracht (38.).

Im letzten Gruppenspiel am Donnerstag steht England gegen Frankreich damit gehörig unter Druck. Schon ein Remis könnte zu wenig sein, um die Vorrunde zu überstehen. Im Parallelspiel der Gruppe C trifft Russland (1 Punkt) auf Spanien (3).


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Beach-Duo sagt Long Beach ab

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Die Beachvolleyball-Vizeweltmeisterinnen Karla Borger und Britta Büthe müssen auf einen Start beim Grand-Slam-Turnier in Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien (22. bis 27. Juli) verzichten.

Büthe laboriert immer noch an einer Bauchmuskelverletzung, die sie sich bei der WM im polnischen Stare Jablonki zugezogen hatte.

"Unser nächstes große Ziel ist natürlich die Europameisterschaft in Klagenfurt", sagte die 25-Jährige. Die EM beginnt am 30. Juli. Aufgrund der Verletzung hatte das Duo aus Stuttgart schon die Teilnahme am Turnier im Schweizer Gstaad abgesagt.


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World Peace wird ein Knick

Ex-Laker Metta World Peace hat einen neuen Verein für die kommende Saison 2013/14 gefunden.

Der Forward unterschrieb bei den New York Knicks einen Einjahresvertrag mit einer Option seitens des Spielers für das zweite Jahr. Sein Gehalt soll bei 1,6 Millionen Dollar pro Saison liegen.

"Es ist mir egal, ob ich von Anfang an spiele, oder nur den Boden wische. Habt ihr das verstanden? Ich will nur gewinnen", stellte sich World Peace in seiner Geburtsstadt mit gewohnt markigen Worten vor.

Das Zusammenspiel mit Superstar Carmelo Anthony stellt für den exzentrischen Forward kein Problem dar.

"Es geht nicht darum, dass der eine Spieler nur dem anderen hilft. Es geht darum, dass wir alles zusammen machen. Sie haben eine gute Teamchemie und jeder ist ein guter Teamkamerad", erklärte der ehemalige Los Angeles Laker.


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Doping: Gay und Jamaika-Trio positiv

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Nach Tyson Gays Doping-Beichte werden auch bei mehreren jamaikanischen Olympiasiegern verbotene Substanzen entdeckt.

Washington/Müchen - An einem schwarzen Doping-Sonntag ist die Welt-Leichtathletik in ihren Grundfesten erschüttert worden: Gleich vier Superstars des Sprints wurden in A-Proben positiv auf verbotene Substanzen getestet.

Die mutmaßlichen Dopingfälle der drei schnellsten 100-m-Läufer des Jahres, Tyson Gay (USA), Nesta Carter und Asafa Powell sowie von Sherone Simpson (alle Jamaika) sorgen einen knappen Monat vor der WM in Moskau für einen riesigen Skandal.

Dem Quartett drohen zwei Jahre Sperre - für Gay und Powell wäre es wohl das Karriereende.

"Bolt, Carter, Frater, Powell, Blake, Fraser-Pryce! 2 aus 6. Superzahl Gay! Lottoziehung leicht gemacht", twitterte der deutsche Sprinter Martin Keller nach der Aufdeckung.

Auch Sabrina Mockenhaupt meldete sich prompt: "Wie sagte schon meine liebe Omi...'Die Sonne bringt es an den Tag...'"

Gay beichtet

Zunächst hatte am Sonntagnachmittag Gay, dreimaliger Weltmeister von 2007, seinen positiven Test gebeichtet und seinen Verzicht auf die Weltmeisterschaften (10. bis 18 August) erklärt.

Damit wird das mit Spannung erwartete Mega-Duell mit Weltrekordler Usain Bolt (Jamaika) wie schon bei der WM 2011 platzen - damals fehlte Gay verletzt.

Positive A-Probe

In einer Telefonkonferenz erklärte der 30-Jährige, der mit 9,69 Sekunden über 100 m hinter Bolt (9,58) der zweitschnellste Sprinter der Geschichte ist, dass er am Freitag durch die Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) über die positive A-Probe informiert worden sei, die am 16. Mai im Training entnommen worden war.

Auf welche Substanz er positiv getestet wurde, ließ Gay offen.

Unter Tränen erklärte er allerdings, die Öffnung der B-Probe beantragt zu haben.

"Ich habe keine Hinweise darauf, dass irgendetwas sabotiert wurde. Ich habe jemandem vertraut und wurde wohl von diesem im Stich gelassen", sagte Gay.

Stimulanz bei Powell

Vier Stunden später zog Powell nach.

Der 30-Jährige, vor Bolt Weltrekordler über 100 m (9,74), erklärte in einem Statement, dass bei den Landesmeisterschaften im Juni das Stimulans Oxilofrin nachgewiesen worden sei.

"Ich möchte es ganz klar sagen: Ich habe nie willentlich irgenwelche verbotenen Mittel genommen. Ich bin kein Betrüger und war es nie", schrieb Powell, der nur schleppend in die Saison fand, zuletzt aber erstaunlich verbessert lief.

Simpson bestätigt

Der früheren 100-m-Vizeweltmeisterin Simpson bestätigte, dass auch in ihrer Probe Oxilofrin gefunden wurde.

"Ich würde niemals wissentlich eine illegale Substanz zu mir nehmen. Aber als Sportlerin bin ich dafür verantwortlich, was in meinen Körper gelangt", sagte Simpson.

Noch weitere Athleten betroffen

Der jamaikanische Leichtathletik-Verband teilte in einer ersten Reaktion mit, dass insgesamt fünf Sportler bei Dopingproben aufgefallen seien. Wer die beiden anderen sind, blieb offen. Jamaika entwickelt sich immer mehr zur Skandal-Nation in Sachen Doping.

Bereits am 4. Mai war Sprint-Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown positiv auf das verbotene Diuretikum Lasix getestet worden.

Carter und Simpson am Pranger

Britischen Medienberichten zufolge wurden auch beim zweimaligen Staffel-Olympiasieger Carter und der früheren 100-m-Vizeweltmeisterin Simpson verbotene Substanzen nachgewiesen.

Carter war noch am Samstag in Madrid zu 9,87 Sekunden gestürmt.

Historisches Skandal

Sollten sich auch die B-Proben positiv erweisen, wäre ein Skandal perfekt, der in einer Reihe mit den Fällen Ben Johnson (1988), Katrin Krabbe (1992) und Justin Gatlin (2006) steht, von der Tragweite wohl nur mit der Johnson-Affäre und der Geschichte von Lance Armstrong zu vergleichen ist.

Anti-Doping-Kämpfer Werner Franke zeigte sich wenig überrascht.

"Die 100 Meter sind komplett versaut. Nur so lassen sich solche Leistungen in dieser Häufigkeit erzielen", sagte der Heidelberger Molekularbiologe: "Aber wer sich heute erwischen lässt, ist es selbst schuld. Tyson Gay scheint nicht der Hellste zu sein."

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10 Fragen zur Leichtathletik-WM

Gays Leistungssteigerung in dieser Saison würde zudem in neuem Licht erscheinen: Der gedrungene Sprinter aus Lexington/Kentucky war 2013 so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr, galt mit Saisonzeiten von 9,75 Sekunden über 100 m (Bestzeit: 9,69) und 19,74 Sekunden 200 m (19,59) als Topfavorit für die WM in Moskau - und größter Rivale von Superstar Bolt, der Anfang Juli in Paris mit 19,73 Gays Jahresbestmarke über 200 m knapp unterboten hatte.

"Muss nur gesund bleiben"

"Ich glaube, ich habe gegen jeden in der Welt eine gute Chance. Ich muss nur gesund bleiben", sagte Gay im Frühjahr: "Es wird Zeit, dass ich wieder eine Bestzeit laufe. Die letzte ist vier Jahre alt. Und einen großen Sieg habe ich schon sechs Jahre nicht mehr gefeiert."

2013 wollte er einen solchen Triumph endlich wiederholen. So wie es scheint, waren ihm dafür alle Mittel recht.


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DFB-Elf zeigt Reaktion auf Fehlstart

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Drei Tage nach dem 0:0 gegen Holland gewinnen die Deutschen ihr zweites Spiel gegen Island. Lotzen und Okoyino da Mbabi treffen.

Växjö - Das war die richtige Reaktion auf den EM-Fehlstart:

Die stark verbesserten deutschen Fußballerinnen haben mit großer Willensstärke Wiedergutmachung für den schwachen Endrunden-Auftakt betrieben.

Drei Tage nach dem torlosen Remis gegen die Niederlande setzten sich die Titelverteidigerinnen 3:0 (1:0) gegen Island durch.

Damit reicht der runderneuerten Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid, die bei der EM ohne sechs Stammkräfte auskommen muss, im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Norwegen ein Remis für den Gruppensieg und den Viertelfinal-Einzug ( DATENCENTER: Alles zur Frauen-EM).

Seit 28 EM-Spielen ungeschlagen

Lena Lotzen (24.) und Celia Okoyino da Mbabi (55./84.) trafen im südschwedischen Växjö für das stark verjüngte deutsche Team (23,5 Jahre im Durchschnitt), das trotz der personellen Probleme den sechsten EM-Triumph in Folge und den achten insgesamt anpeilt.

Die Deutschen bleiben durch den Erfolg seit über 20 Jahren und nunmehr 28 EM-Partien ungeschlagen. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sicherte sich gleichzeitig den 13. Sieg im 13. Spiel gegen die Isländerinnen.

Im anderen Spiel der Gruppe B gewann Norwegen 1:0 (0:0) gegen die Niederlande.

Lob von Bundestrainerin Neid

"Die Mannschaft hat heute alles umgesetzt, was wir besprochen haben. Wir haben sehr gut gegen den Ball gespielt und kompakt gestanden", sagte Neid.

Torschützin Lotzen ergänzte: "Für die Mannschaft war es sehr wichtig, dass wir es geschafft haben, die drei Punkte zu holen. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, aber jetzt ist vielleicht der Knoten geplatzt."

Lotzen trifft die Latte

Vor 4620 Zuschauern bestimmte die Mannschaft Neids, in deren Kader nur noch neun Europameisterinnen von 2009 und zehn Teilnehmerinnen der WM 2011 stehen, in der Anfangsphase klar das Geschehen.

Dennoch leisteten sich die etwas hektisch agierenden Deutschen trotz ihrer Überlegenheit zahlreiche unnötige Fehler, große Chancen blieben daher aus.

Lediglich Torjägerin Okoyino da Mbabi kam zu einem halbwegs gefährlichen Abschluss (8.).

Neun Minuten später wäre die im Vergleich zum Holland-Spiel auf einer Position veränderte deutsche Mannschaft (Melanie Leupolz rückte für Anja Mittag in die Startelf) trotz ihrer Unzulänglichkeiten fast in Führung gegangen.

Einen Kopfball von Lena Lotzen konnte die stark reagierende isländische Torhüterin Gudbjörg Gunnarsdottir noch an die Latte lenken.

Chancen im Minutentakt

Kurz darauf war aber auch Gunnarsdottir machtlos.

Sport1 Quiz

10 Fragen zu den DFB-Frauen

Nach guter Vorarbeit von Dzsenifer Marozsan erzielte Lotzen ihren ersten Länderspiel-Treffer.

Obwohl die Deutschen auch im Anschluss nicht fehlerfrei spielten, lag der zweite Treffer in der Luft. In der 33. Minute verpasste Leupolz nur knapp eine Flanke von Marozsan. Zwei Minuten später zielte Leupolz bei einer Direktabnahme etwas zu hoch.

In der Schlussphase der ersten Hälfte hätten Okoyino da Mbabi, Leonie Maier, Lotzen (alle in der 42.) und Nadiene Keßler (45.+1) das Ergebnis noch in die Höhe schrauben müssen.

Cramer gegen Norwegen gesperrt

Nach dem Seitenwechsel drängten die Deutschen immer stärker auf den zweiten Treffer.

Trotz einige brenzliger Situationen im isländischen Strafraum wollte das Tor zunächst aber nicht fallen.

Stattdessen holte sich Jennifer Cramer eine völlig unnötige Gelbe Karte, damit ist die Außenverteidigerin im Norwegen-Spiel gesperrt.

Kurz darauf zappelte der Ball aber endlich im isländischen Netz. Nach einem Schuss von Maier staubte Okoyino da Mbabi ab, es war das 42. Tor der Neu-Frankfurterin im deutschen Trikot.

Da Mbabi macht alles klar

Zehn Minuten später vergab Okoyino da Mbabi nach Vorarbeit der überragenden Marozsan per Kopf die Chance zum dritten Treffer.

In der 73. Minute ließ Keßler eine weitere gute Möglichkeit liegen, ehe Okoyino da Mbabi alles klar machte.

Das letzte Gruppenspiel der Deutschen, die im Fall des Titelgewinns die EM-Rekordprämie in Höhe von 22.500 Euro pro Spielerin kassieren würden, steht am Mittwoch um 18 Uhr in Kalmar auf dem Programm.


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DFB-Frauen holen ersten EM-Sieg

Die deutschen Fußballerinnen haben sich vom Fehlstart in die EM-Endrunde in Schweden erholt.

Drei Tage nach dem 0:0 gegen die Niederlande setzten sich die Titelverteidigerinnen in ihrem zweiten EM-Spiel 3:0 (1:0) gegen Island durch.

Damit reicht den Deutschen im abschließenden Gruppenspiel gegen den zweimaligen Europameister Norwegen ein Remis zum Viertelfinal-Einzug.

Lena Lotzen (24.) und Celia Okoyino da Mbabi (55./84.) mit einem Doppelpack erzielten die Treffer für die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid.


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America's Cup: Neuseeland vorn

Nach einer weiteren Solofahrt hat das Team New Zealand in der Herausforderer-Runde des 34. America's Cup den vierten Punkt verbucht.

Am Sonntag hätten die Neuseeländer eigentlich gegen das schwedische Artemis-Team segeln sollen, dieses wartet nach einer Havarie im Mai aber weiter auf ein rennfertiges Boot.

Noch am Samstag hatte Neuseeland das erste wirklich Duell gewonnen, nachdem die Crew der Luna Rossa (Italien) nach einem Boykott auf das Wasser in der Bucht von San Francisco zurückgekehrt war.

In der Gesamtwertung liegen die Neuseeländer mit der Maximalausbeute von vier Punkten vor Luna Rossa (1) und Artemis (0).

Bei den Herausforder-Rennen wird der Gegner des Titelverteidigers, des US-Teams Oracle, ermittelt.

Die Finalregatten finden vom 7. bis zum 21. September statt.

In den ersten drei Rennen der Herausforderrunde war jeweils nur ein Team angetreten.

Luna Rossa hatte aus Protest gegen eine Regeländerung auf einen Start verzichtet.


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AS Rom holt Benatia aus Udine

Der dreimalige italienische Meister AS Rom hat den marokkanischen Innenverteidiger Mehdi Benatia vom Liga-Rivalen Udinese Calcio verpflichtet.

Der 26 Jahre alte Nationalspieler erhält einen Vertrag bis 2018 und kostet 13,5 Millionen Euro.

Zudem nahm die Roma den polnischen Torwart Lukasz Skorupski von Gornik Zabrze unter Vertrag.

Der 22-Jährige kostet 890.000 Euro Ablöse.


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Frankreich U-20-Weltmeister

Frankreichs Fußball-Nachwuchs ist erstmals U20-Weltmeister. Die Equipe Tricolore setzte sich bei ihrer ersten Finalteilnahme in der Türkei mit 4:1 im Elfmeterschießen gegen Uruguay durch. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Den dritten Platz sicherte sich Ghana mit einem 3:0 (2: 0) gegen das Überraschungsteam aus dem Irak.

Im Stadion von Galatasaray Istanbul parierte Frankreichs Torhüter Alphonse Areola zwei Elfmeter. Das entscheidende vierte Tor erzielte Dimitri Foulquier.

In der regulären Spielzeit hatte Nicolas Lopez nach einem Fehler des französischen Verteidigers Mouhamadou Sarr die erste Großchance, scheiterte aber an Areola (20.). In der Schlussphase rettete Keeper Guillermo de Amores mit zwei Glanzparaden gegen Jordan Veretout (85.) und Alexy Bosetti (86.) den Südamerikanern das 0:0.

Im kleinen Finale erzielten Joseph Arranag (35.), Ebenezer Assifuah (45.+1) und Frank Acheampong (78.) die Tore für die "Black Satellites".


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Hingis und Tiriac in Hall of Fame

Die ehemalige Weltranglistenerste Martina Hingis und Boris Beckers Ex-Manager Ion Tiriac sind in die Tennis Hall of Fame aufgenommen worden. "Danke Tennis, Du hast mir die Welt gegeben", sagte die Schweizerin während ihrer feierlichen Aufnahme in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island.

Neben Hingis und dem Rumänen Tiriac sind ab sofort auch Ex-Profi Cliff Drysdale (Südafrika), ATP-Mitgründer Charlie Pasarell (Puerto Rico) und die 94-jährige Thelma Coyne Long (Australien), die 19 Grand-Slam-Turniere gewonnen hat, Mitglieder in der Ruhmeshalle.

Der ehemalige Wimbledon-Sieger Michael Stich war nach seiner Nominierung bei einer Vorauswahl im März nicht mehr berücksichtigt worden.


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Stieglitz bleibt WBO-Weltmeister

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Der Magdeburger gewinnt souverän gegen den Japaner Yuzo Kiyota nach Kampfabbruch in der zehnten Runde und behält den WM-Gürtel.

Dresden - Boxprofi Robert Stieglitz hat seinen WM-Titel im Supermittelgewicht erfolgreich verteidigt.

Der Magdeburger gewann in Dresden souverän gegen den Japaner Yuzo Kiyota nach Kampfabbruch in der zehnten Runde mit einer 3:0-Wertung und bleibt Weltmeister nach Version der WBO. ( Alle News zum Boxen)

Nachdem sich der 32-Jährige erst im März den Titel von Arthur Abraham zurückgeholt hatte, war es für Stieglitz die erste erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Jahr.

Premiere für Kiyota

Stieglitz, der für den aufstrebenden SES-Boxstall kämpft, feierte im 48. Profifight seinen 45. Sieg. Der 29 Jahre alte Kiyota kassierte im 28. Kampf seine vierte Niederlage. Er hatte als erster Japaner überhaupt nach einem WBO-Titel gegriffen und bestritt in der sächsischen Landeshauptstadt seinen ersten Auftritt in Europa.

Hauptgrund für das vorzeitige Kampfende war ein tiefer Cut über dem linken Auge Kiyotas. Weil ein unabsichtlicher Kopfstoß zum Kampfende beigetragen hatte, wurden die Punkte ausgezählt.

"Schwer zu treffen"

"Ich war topfit und auf K.o. eingestellt. Das ist immer schön, vorzeitig zu gewinnen. Es war sehr unübersichtlich, er war schwer zu treffen. Aber ich habe es geschafft, weil ich Weltmeister bin", sagte der Sieger bei "Sat1".

Ekel vor Blut

Trainer Dirk Dzemski war zufrieden mit dem Kampf und plauderte nach dem Kampf noch aus dem Nähkästchen: "Ich kenne Robert Stieglitz und der ekelt sich vor Blut. Das war echt ein bisschen viel. Das war ein schöner Kampf."


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Klinsis US-Team im Viertelfinale

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Der ehemalige Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat mit der amerikanischen Nationalmannschaft vorzeitig das Viertelfinale des Gold Cups erreicht.

Die Gastgeber bezwangen den Erzrivalen Kuba in Salt Lake City deutlich mit 4:1 (1:1). Zum Auftakt der Meisterschaft von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibikstaaten hatte das US-Team den Debütanten Belize mit 6:1 geschlagen.

Der ehemalige Bundesliga-Profi Landon Donavan per Foulelfmeter (45.), Joe Corona (57.) und der schon gegen Belize dreimal erfolgreiche Chris Wondolowski mit einem Doppelpack (67./68.) trafen für die USA. Jose Ciprian (38.) hatte Kuba zunächst in Führung gebracht.

Im dritten Gruppenspiel treffen die USA am Dienstag in East Hartford auf Costa Rica.


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Stieglitz bleibt WBO-Weltmeister

Boxprofi Robert Stieglitz hat seinen WM-Titel im Supermittelgewicht erfolgreich verteidigt.

Der Magdeburger gewann in Dresden souverän gegen den Japaner Yuzo Kiyota nach Kampfabbruch in der zehnten Runde mit einer 3:0-Wertung und bleibt Weltmeister nach Version der WBO. Nachdem sich der 32-Jährige erst im März den Titel von Arthur Abraham zurückgeholt hatte, war es für Stieglitz die erste erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Jahr.

Stieglitz, der für den aufstrebenden SES-Boxstall kämpft, feierte im 48. Profifight seinen 45. Sieg. Der 29 Jahre alte Kiyota kassierte im 28. Kampf seine vierte Niederlage. Er hatte als erster Japaner überhaupt nach einem WBO-Titel gegriffen und bestritt in der sächsischen Landeshauptstadt seinen ersten Auftritt in Europa.

Hauptgrund für das vorzeitige Kampfende war ein tiefer Cut über dem linken Auge Kiyotas. Weil ein unabsichtlicher Kopfstoß zum Kampfende beigetragen hatte, wurden die Punkte ausgezählt.


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