Stachowsky: mental nicht bereit

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Nur zwei Tage nach seinem sensationellen Sieg über den Rekordchampion scheitert Sergej Stachowsky in Wimbledon an Jürgen Melzer.

London - Nur zwei Tage nach seinem sensationellen Sieg über Rekordchampion Roger Federer (Schweiz) ist Tennisprofi Sergej Stachowsky in Wimbledon (täglich im LIVE-TICKER) gescheitert.

Der Weltranglisten-116. aus der Ukraine verlor in Runde drei gegen Jürgen Melzer (Österreich) 2:6, 6:2, 5:7, 3:6.

"Möglicherweise war ich mental nicht bereit, weil jeder von mir erwartet hat, dass ich besser spiele, nachdem ich Roger geschlagen habe", sagte Stachowsky: "Aber es war auch ziemlich hart für mich, gestern war ein anstrengender Tag. Jeder wollte mit mir reden, jeder wollte einen Teil von mir."

Rekordserie endet

Am Mittwoch hatte Stachowsky für die Überraschung im All England Club gesorgt und den siebenmaligen Titelträger Federer in vier Sätzen bezwungen. Damit endete die Rekordserie des langjährigen Weltranglistenersten. Federer hatte zuvor bei 36 Grand Slams in Serie mindestens das Viertelfinale erreicht.

Ein ähnliches Schicksal wie Stachowsky ereilte Qualifikantin Michelle Larcher de Brito (Portugal), die in Runde zwei überraschend Maria Scharapowa (Russland/Nr. 3) geschlagen hatte. Die Weltranglisten-131. unterlag der Italienerin Karin Knapp, Nummer 104 im WTA-Ranking, 5:7, 2:6 ( DATENCENTER: Ergebnisse der Damen).

Murray im Achtelfinale

Olympiasieger Andy Murray steht indes im Achtelfinale. Der Hoffnungsträger auf den ersten britischen Titelgewinn im All England Club seit 77 Jahren gewann gegen Tommy Robredo (Spanien) 6:2, 6:4, 7:5 und trifft nun entweder auf Michail Juschni (Russland/Nr. 20) oder Viktor Troicki (Serbien) ( DATENCENTER: Ergebnisse der Herren).

Im vergangenen Jahr war Murray im Endspiel an Rekord-Champion Roger Federer (Schweiz) gescheitert.


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Berthold empfiehlt BVB Vargas

Im Kampf um einen Nachfolger des zu Bayern München abgewanderten Mario Götze hat SPORT1-Experte Thomas Berthold den Chilenen Eduardo Vargas ins Spiel gebracht.

Der 23-Jährige wurde nach Neymar zum besten Spieler Südamerikas gewählt und wechselte dann im vergangenen Sommer für 14 Millionen Euro in die Serie A zum SSC Neapel. In der Rückrunde liehen die Italiener Vargas nach Brasilien an Gremio Porto Alegre aus.

"Wer mir immer gut gefallen hat, ist Eduardo Vargas", sagt Berthold bei SPORT1.

Auch von Henrikh Mkhitaryan ist der frühere Verteidiger angetan: "Wenn der BVB diesen Spieler bekommen könnte, wäre das eine echte Verstärkung", sagt der Ex-Nationalspieler: "Er könnte die Rolle von Götze übernehmen."

Zudem lobte er die Dynamik des Armeniers, der bei Shachtjor Donezk spielt und über 23 Millionen Euro kosten würde.


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Adler fehlt HSV im Trainingslager

Nationaltorwart Rene Adler wird einen Großteil der Saisonvorbereitung des Hamburger SV verpassen. Der 28-Jährige reist wegen einer Knieverletzung nicht mit ins Trainingslager im österreichischen Zillertal.

"Ich habe in Hamburg die besten Voraussetzungen, um den Heilungsverlauf durch ein spezielles Programm zu beschleunigen", sagte Adler. Sein Einsatz zum Saisonbeginn am 10. August sei aber nicht gefährdet, teilte der HSV mit.

Adler hatte sich am 29. Mai im Länderspiel gegen Ecuador (4:2) im Rahmen der USA-Reise eine Prellung des linken Knies und einen leichten Kapseleinriss zugezogen.

In Absprache mit der medizinischen Abteilung des HSV hat Adler bereits in den vergangenen zwei Wochen ein spezielles Reha-Programm absolviert.


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Bösel verteidigt WBO-Gürtel

Dominic Bösel hat den Main Event des SES-Kampfabends gewonnen und seinen WBO-Juniorenweltmeistertitel verteidigt.

In Halle an der Saale gelang dem Deutschen seine erste Titelverteidigung gegen den Deutsch-Kongolesen und Lokalmatador Chris Mafuta durch einen einstimmigen Punktsieg.

Nach dem Kampf bedankte sich der 23-Jährige bei den Zuschauern in der Halle und seinem Gegner: "Ihr seid klasse. Respekt, was mein Gegner eingesteckt hat. Ich bin einfach nur glücklich."

Auf die Frage, warum er im Vorfeld bereits so sicher gewesen sei, den Kampf zu gewinnen, meinte Bösel bei SPORT1: "Ich habe viel Selbstbewusstsein, weil ich zuvor gut trainiert habe. Deshalb konnte ich am Ende in der neunten und zehnten Runde noch einmal Vollgas geben."

Zudem kündigte er an, dass seine zweite Titelverteidigung noch vor Oktober stattfinde. Dann feiert Bösel seinen 24. Geburtstag.

Mafuta agierte im Kampf aggressiver und suchte immer wieder den Vorwärtsgang. Bösel, der im zwölften Profikampf seinen zwölften Sieg feierte, traf dagegen häufiger und teilte sich den Fight klug auf. In einem hochklassigen Kampf gelang es keinem der beiden Boxer, seinen Gegner in den zehn Runden auf die Matte zu schicken.

Der Kampf war bereits zwei Wochen zuvor angesetzt, musste aber aufgrund des Hochwassers in Halle verschoben worden.

SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar war beim Kampf ebenso vor Ort wie Supermittelgewichts-Weltmeister Robert Stieglitz.

Maruta hatte vor dem Fight den Mund voll genommen und einen K.o.-Sieg vorausgesagt.

Dazu kam es nicht, stattdessen kassierte der Kongolese seine vierte Profiniederlage.


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Draxler lehnt 60-Mio-Angebot ab

Julian Draxler hat angeblich mehrere Wahnsinns-Angebote europäischer Topklubs abgelehnt.

Laut "Bild" waren Real Madrid, Manchester City und ein weiterer englischer Verein bereit, die festgeschriebene Ablösesumme von 45 Millionen für den Jungstar zu bezahlen.

Außerdem boten die Interessenten offenbar einen Fünfjahresvertrag mit einem Jahresgehalt von zwölf Millionen Euro.

Draxler lehnte den Deal jedoch ab und bekannte sich am Freitagabend zu Schalke 04:

"Ich will mich nicht woanders eingewöhnen müssen, sondern mit Schalke in der Champions League spielen und dann mit der Nationalmannschaft zur WM nach Brasilien fliegen", sagte Draxler zur "Bild".

Erst am 10. Mai hatte der 19-Jährige seinen Vertrag bei den Königsblauen bis 2018 verlängert und anschließend von einer "Herzensangelegenheit" gesprochen.


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Hirsch rückt in DVV-Team nach

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Volleyball-Bundestrainer Vital Heynen muss am Wochenende in den beiden Weltliga-Spielen gegen Europameister Serbien auf die Außenangreifer Björn Höhne und Tom Strohbach verzichten.

Neu ins Team rückt Simon Hirsch von Generali Haching. Damit baut der Coach den erfolgreichen Kader, der zuletzt gegen Kuba zwei Siege landete, auf einer Position um.

Nach den Siegen gegen Vize-Weltmeister Kuba liegt die DVV-Auswahl nur drei Zähler hinter Serbien und sechs Punkte hinter Olympiasieger Russland und hat zwei Partien weniger absolviert.

"Wir müssen unsere Einstellung im Kopf etwas ändern. Die Serben und auch die Russen sind in der Tabelle nicht so weit weg. Serbien hat den Druck", sagte Heynen vor den Begegnungen am Samstag und Sonntag in Belgrad.

Auch Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti benannte am Donnerstag seine zwölf Spielerinnen für das Heim-Turnier in der European League am Wochenende. Lena Möllers, Lisa Thomsen, Berit Kauffeldt und Jennifer Geerties sind in Hamburg in den Partien gegen Israel, Belgien und Serbien nicht dabei.

"Wir wollen in Hamburg einen weiteren Schritt nach vorne machen", so Guidetti.


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Springreiter nur auf Rang drei

Die deutschen Springreiter haben beim CHIO in Aachen den Sieg im Nationenpreis erneut verpasst.

Die Mannschaft von Bundestrainer Otto Becker kam mit 21 Fehlerpunkten auf den dritten Platz und muss weiter auf den ersten Heimsieg seit 2008 warten.

Vor 45.000 Zuschauern im ausverkauften Reiterstadion gewannnen die Niederlande (14 Punkte) vor den von Ex-Bundestrainer Kurt Gravemeier betreuten Belgier (17).

Für Deutschland ritten der Weltranglisten-Erste Christian Ahlmann (Marl) mit Codex One (0/5 Fehlerpunkte), der in Belgien lebende deutsche Meister Daniel Deusser mit Cornet D'Amour (4/4), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Bella Donna (5/5) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara (4/4).

Besser hatte es am Donnerstag die deutsche Dressur-Equipe gemacht, die wenige Stunden zuvor in Aachen den Nationenpreis für sich entscheiden konnte.


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Voigt: Lizenz für Eigensinn

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Der deutsche Allrounder Jens Voigt will auch in seiner 16. Tour um Etappensiege fahren. RadioShack ist vom Routinier begeistert.

Porto Vecchio - Altmeister Jens Voigt hat von den Bossen seines Teams Radio Shack grünes Licht für Ausreißversuche bei der 100. Tour de France (29. Juni bis 21. Juli) erhalten.

Dem 41-Jährigen ist nach Ansicht von Teammanager Luca Guercilena sogar der ganz große Wurf zuzutrauen.

Ausreißer und Helfer

"Wir glauben an Jens, warum sollte es für ihn nicht für einen Etappensieg reichen", sagte Guercilena vor dem Start der Jubiläumstour am Samstag in Porto Vecchio.

Voigt sei ein entscheidender Bestandteil der Teamstrategie, die auf Tageserfolge durch erfolgreiche Fluchtversuche sowie die Unterstützung von Kapitän Andy Schleck (Luxemburg) in den Bergen abziele.

Bereit für Alleinfahrten

Voigt, der zuletzt bei der Tour de Suisse mit einem Fluchtversuch nur knapp an einem Tagessieg vorbeigeschrammt war, signalisierte Bereitschaft für eine seiner legendären Alleinfahrten.

"Wenn jemand fragt, werde ich den Arm hochreißen. Man wird mich sicher auch vorne sehen", sagte Voigt.

Guercilena schwärmt

Teammanager Guercilena zeigte sich von Voigt als Fahrer und Typen begeistert.

"Jens steigert sich trotz seines Alters von Tag zu Tag. Er verblüfft uns mit seiner Fähigkeit, sich zu quälen. Auch für die die Stimmung im Team ist er von immenser Bedeutung", sagte Guercilena.

Deutscher Rekordteilnehmer

Voigt geht am Wochenende bereits in seine 16. Tour de France.

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10 Fragen zur Tour de France

Der gebürtige Grevesmühlener ist damit deutscher Rekordhalter.

Voigt, ältester Fahrer des Pelotons, trug zweimal Gelb und gewann 2001 und 2006 je eine Etappe - beide Male als Ausreißer.

"Wichtig für den Radsport"

Eine mögliche Zukunft im Team Trek, das ab der Saison 2014 neuer Namensgeber von Radio Shack wird, ließ Guercilena offen.

"Es wäre aber für den gesamten Radsport wichtig, wenn jemand mit seinen Fähigkeiten erhalten bliebe. Aber wir werden erst mit allen Fahrern über ihre Zukunft im Team Gespräche führen müssen."


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Platzsturm: Punktabzug für Monaco

Der französische Erstliga-Aufsteiger AS Monaco startet die kommende Saison mit zwei Minuspunkten. Der Ligaverband LFP verhängte wegen Ausschreitungen am vorletzten Spieltag der vergangenen Zweitliga-Saison zudem ein Geisterspiel gegen die Monegassen.

Monaco-Fans hatten am 17. Mai nach Schlusspfiff des Heimspiels gegen Le Mans bengalische Feuer gezündet und den Platz gestürmt, ein Anhänger griff zudem den Schiedsrichter an.

Die vom russischen Milliardär Dimitri Rybolowlew finanzierten Monegassen um den deutschen Kapitän Andreas Wolf haben bislang in der Sommerpause rund 130 Millionen Euro allein an Ablösesummen investiert.

Unter anderem mit Stürmerstar Radamel Falcao will Monaco auch den Meister Paris St. Germain angreifen.


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Spanien im Confed-Cup-Finale

Weltmeister Spanien ist Gastgeber Brasilien ins Finale des Confed Cups gefolgt. Die Iberer gewannen die Neuauflage des EM-Endspiels von 2012 gegen Italien nach torlosen 120 Minuten mit 7:6 im Elfmeterschießen.

Jesus Navas verwandelte in Fortaleza den entscheidenden Elfmeter für die Seleccion, die nun schon seit 29 Pflichtspielen unbesiegt ist. Leonardo Bonucci schoss zuvor über das Tor.

Das Endspiel der "Mini-WM" findet am Sonntag in Rio de Janeiro im Maracana-Stadion statt. Zuletzt war der Titel zweimal an Brasilien gegangen.


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Neymar bringt Brasilien ins Finale

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Der Gastgeber setzt sich im Halbfinale gegen Uruguay durch. Neymar dreht nach schachem Start auf, Forlan scheitert vom Punkt.

Belo Horizonte - Brasiliens Traum vom Titel-Hattrick lebt weiter: Dank eines späten Tores von Paulinho hat der Rekord-Weltmeister zum dritten Mal in Folge das Finale des Confed Cups erreicht.

Der Gastgeber gewann den Klassiker im Halbfinale gegen Südamerika-Champion Uruguay in Belo Horizonte (Highlights, Do., 19.30 Uhr im TV auf SPORT1) etwas glücklich mit 2:1 (1:0) und träumt vom Duell mit Topfavorit Spanien im Maracana-Stadion.

Mittelfelspieler Paulinho erlöste die Gastgeber mit seinem Siegtreffer in der 86. Minute. Zuvor hatte der erneut starke Fred (41.) die Mannschaft von Trainer Luiz Felipe Scolari in Führung gebracht, Edinson Cavani (48.) gelang der Ausgleich der "Celeste".

Uruguays Diego Forlan hatte bereits in der 15. Minute bei einem Foulelfmeter die große Chance zur Führung vergeben. ( Confed Cup: Ergebnisse und Tabellen)

Dante auf der Bank

Auf Brasilien, das die "Mini-WM" sowohl 2005 in Deutschland als auch 2009 in Südafrika gewonnen hatte, wartet nun Weltmeister Spanien oder Italien, die am Donnerstag (ab 20.45 Uhr im LIVE-TICKER, Highlights, Fr., 19.15 Uhr im TV auf SPORT1) in Fortaleza aufeinandertreffen.

Vor 57.483 Zuschauern hatte die Selecao mit Bayern Münchens Luiz Gustavo und dem kurz vor Schluss eingewechselten Dante auf der Bank allerdings auch viel Glück und verhinderte nur mit Mühe eine ähnlich schmerzhafte Niederlage wie bei der WM 1950, als das kleine Nachbarland dem großen Brasilien den Titel geklaut hatte.

Nach einer Gedenkminute für den Kameruner Marc-Vivien Foe, der genau zehn Jahre zuvor beim Confed Cup an Herzversagen gestorben war, begannen beide Teams zerfahren, unkonzentriert und mit vielen Fehlern.

Forlan verschießt Elfmeter

Das änderte sich erst nach einer Viertelstunde, als ein Elfmeterpfiff beide Mannschaften aus ihrer Lethargie riss.

David Luiz zog "Uru"-Kapitän Diego Lugano zu Boden, doch Torhüter Julio Cesar parierte den Schuss von Diego Forlan und verhinderte den erstmaligen Rückstand der Selecao beim Heim-Turnier.

Neymar mit schwachem Start

Nach dem verdauten Schock wirkte Brasilien präsenter, trat aggressiver und entschlossener auf, rannte sich aber immer wieder in der massiven Abwehr der Gäste fest.

Allen voran Superstar Neymar lieferte seiner Mannschaft mit missglückten Kunststücken einen Bärendienst.

Erst in der 28. Minute kam so etwas wie Gefahr auf: Oscar ließ im Strafraum auf Hulk abtropfen, dessen Direktabnahme über das Tor flog.

Auf der Gegenseite zielte der glücklose Forlan knapp einen Meter zu hoch (30.).

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10 Fragen rund um Torjäger der WM-Geschichte

Fred trifft zur Führung

Kurz vor der Pause führte die erste gute Aktion Neymars prompt zur Führung: Nach einem Traumpass von Paulinho scheiterte der künftige Barcelona-Profi an Torhüter Fernando Muslera, den Abpraller spitzelte Fred jedoch gekonnt über die Linie.

Schon im letzten Gruppenspiel gegen Italien (4:2) hatte der Stürmer von Fluminense Rio de Janeiro und Torschützenkönig der brasilianischen Liga doppelt getroffen.

Cavani erzielt den Ausgleich

Lange Bestand hatte die Führung aber nicht: Kurz nach Wiederanpfiff leistete sich David Luiz einen groben Abwehschnitzer, Neapel-Profi Cavani ging dazwischen und schoss trocken ins linke Eck zu seinem ersten Turniertor ein.

Wenig später hatte Suarez vom FC Liverpool (66.) bei einem Kopfball sogar die große Chance zu Uruguays Führung, ehe Brasilien doch noch aufdrehte.

Proteste vor der Partie

Vor der Begegnung war es in Belo Horizonte erneut zu Massenprotesten gekommen. Demonstranten blockierten mehrere Straßen, ein Bus ging in Flammen auf. Als Raketen gezündet wurden, riefen fast alle Teilnehmer "Keine Gewalt".

Rund 40.000 Personen zogen anschließend friedlich zum Stadion, wo einige Hundert versuchten, in den Sperrgürtel um das Mineirao-Stadion einzudringen.

Die Chaoten lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, verwüsteten ein Autohaus und drei Busse mit Steinen.

Dabei gab es mindestens 24 Festnahmen. Ein 21-jähriger Mann stürzte zudem von einer Brücke und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.


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Mordverdacht gegen Hernandez

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Patriots-Star Aaron Hernandez soll einen guten Freund mit mehreren Schüssen getötet haben und wird in Handschellen abgeführt.

Foxborough - Aaron Hernandez, ehemaliger Star des dreimaligen Super-Bowl-Champion New England Patriots, ist am Mittwochmorgen wegen Mordes und unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt worden.

Der Klub des deutschen NFL-Profis Sebastian Vollmer reagierte sofort und trennte sich nicht einmal zwei Stunden nach der Verhaftung von dem 23-jährigen Tight End.

"Worte können die Enttäuschung nicht ausdrücken, zu wissen, dass einer unserer Spieler im Zuge der Ermittlung verhaftet worden ist. Wir wissen, dass Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörde laufen, wir unterstützen und respektieren diese. Zum jetzigen Zeitpunkt glauben wir, dass dieser Schritt richtig war", teilte das Team mit, bei dem Hernandez seit seinem NFL-Debüt 2010 spielt.

"Die Beteiligung eines NFL-Spielers in einen Fall dieser Art ist zutiefst beunruhigend. Gleichzeitig sollten wir nicht den jungen Mann vergessen, der Opfer dieses Falls ist", erklärte NFL-Sprecher Greg Aiello.

Kaution abgelehnt

Die Forderung seines Anwalts Michael Fee, den NFL-Star auf Kaution freizulassen, wurde vom Richter abgelehnt.

Fluchtgefahr bestünde nicht, versicherte Fee, da Hernandez in seinem Haus in North Attleborough mit seiner Verlobten und einem acht Monate alten Baby lebe.

Mehrere Schussverletzungen

Der Grund für die Verhaftung ist ein Leichenfund am 17. Juni in einem Industriegebiet knapp zwei Kilometer vom Haus des NFL-Profis entfernt.

Bei dem Toten soll es sich um Odin Lloyd, einen Bekannten von Hernandez, handeln (DIASHOW: Der NFL-Draft 2013).

Der 27-Jährige wurde mit mehreren Schussverletzungen in Brust und Rücken gefunden.

In Handschellen abgeführt

Lloyd's Verwandete erklärten, dass das Opfer mit der Schwester von Hernandez' Verlobter seit einiger Zeit ausging, die beiden Männer gute Freunde waren und in der Nacht vor Tat gemeinsam unterwegs waren.

Am Mittwochmorgen hatten Beamte Hernandez, der 2011 beim Pro-Bowl teilnahm, in seiner 1,7 Millionen Euro teuren Villa verhaftet und ihn in Handschellen abgeführt.


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Schrötter betritt in Assen Moto2-Neuland

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Marcel Schrötter hat den Barcelona-Sturz längst abgehakt und freut sich auf das Rennwochenende in Assen, wo er mit der Moto2 noch nicht gefahren ist

Für Marcel Schrötter, der zuletzt beim Barcelona-Grand-Prix erstmals in dieser Saison ohne Punkte blieb, ist der TT Circuit Assen eine weitere Rennstrecke, die er mit seiner Moto2-Rennmaschine erst kennenlernen muss. Der 20-jährige Oberbayer blickt dennoch seinen Aufgaben beim siebten Saisonrennen gelassen entgegen, da im Gegensatz zum letzten Mal in Spanien der Streckenverlauf in Assen um einiger flüssiger zu fahren ist. Abgesehen davon nimmt er sich für die WM-Runde im Norden der Niederlande vor, an die Wochenend-Performance von zuletzt anzuknüpfen und für den Renntag leibäugelt der Racer des spanischen Team SAG mit einem weiteren Top-10-Ergebnis.

Wegen des schnellen und flüssigen Streckenverlaufs wird Assen auch gerne als "Kathedrale des Speeds" bezeichnet. Abgesehen vom Fixtermin am letzten Juni-Wochenende ist die WM-Runde in den Niederlanden aus einem weiteren Grund einzigartig, da nämlich die Rennen bereits am Samstag als sonst üblich am Sonntag gefahren werden. In früheren Jahren wurde auf öffentlichen Straßen gefahren, und um die Einwohner beim sonntäglichen Kirchgang nicht zu stören, wurde entschieden die Rennen einen Tag früher ausgetragen.

Mittlerweile gibt es aber Überlegungen den herkömmlichen Zeitplan mit Sonntag als Renntag zu übernehmen. Assen ist übrigens der einzige Schauplatz, der seit Einführung der Weltmeisterschaft 1949 jedes Jahr im Kalender aufscheint. Somit gibt es an diesem Wochenende mit dem 65. Mal TT Assen ein kleines Jubiläum zu feiern. Nach umfangreichen Umbauarbeiten, die den TT Circuit auf modernsten Sicherheitsstandard brachten, misst eine Runde nur noch 4.542 Meter. Bis auf den ersten Abschnitt bestimmen schnelle Richtungswechsel den Charakter des Hochgeschwindigkeits-Kurses.

"Assen kenne ich aus meiner 125er Zeit und mit der Moto3-Rennmaschine aus dem Vorjahr, und ich muss sagen, dass mir der TT Circuit gut gefällt", sagt Schrötter. "Dieses Mal sind die Voraussetzungen allerdings anders, da es mit der Moto2 eine weitere neue Piste für mich ist. Ich freue mich trotzdem auf dieses Wochenende, da es in den schnellen Streckenabschnitte unbeschreiblichen viel Spaß macht hier zu fahren. Wie einfach oder schwierig die Umstellung sein wird, wird sich herausstellen. Denn Barcelona hat gezeigt, dass Streckenkenntnisse zwar gut und schön sind, aber letztendlich musste ich ganz anders fahren, als mit den kleinen Bikes zuvor."

"Auf dem Circuit de Catalunya wird oft und wild in die Kurven hineingedriftet, was eben einen ganz anderen Fahrstil verlangt. Es ist daher im Verlauf einer Kurve auf viel mehr zu achten als mit der Moto3, wo man einfach nur am Gasgriff zu drehen hat und ein flüssiger, runder Fahrstil gefragt ist", erklärt der 20-Jährige. "Barcelona war trotz einiger Schwierigkeiten, die wir letztendlich gut gemeistert haben, und bis zum Sturz ein gutes Wochenende für uns, indem wir uns in jeder Session steigern konnten."

"Unser Ziel für dieses Wochenende ist an dieser Performance anzuknüpfen und dass wir uns in jeder Hinsicht wieder verbessern, um so nah wie möglich wieder an die Top 10 heranzukommen. Hoffentlich spielt das Wetter einigermaßen mit, sodass wir viel bei trockenen Bedingungen zum Fahren kommen. Aber egal wie das Wetter sein wird, ein Top-10-Ergebnis wäre kurz vor dem Heimrennen in zwei Wochen auf dem Sachsenring in jeden Fall eine tolle Sache", so Schrötter.


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Krummenacher geht hoch motiviert nach Assen

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Rang sechs in Barcelona und positiver Test in Alcarras: Randy Krummenacher rechnet sich in Assen gute Chancen aus, bleibt bei der Zielsetzung aber realistisch

Nach dem tollen Barcelona-Grand-Prix geht Randy Krummenacher hoch motiviert in das siebte Saisonrennen, den Großen Preis der Niederlande in Assen an diesem Wochenende. Trotz dem starken sechsten Rang vor eineinhalb Wochen bleibt der 23-Jährige allerdings bodenständig und setzt sich mit einem Punkte-Resultat ein realistisches Ziel für die Assen. Für den vormals Dutch TT bezeichneten Grand Prix in den Niederlanden übersiedelte das MotoGP-Fahrerlager von Spanien in den Norden Europas.

Zuvor blieben Krummenacher und sein Team Technomag für zwei weitere Tage für Testfahrten in Spanien. Der private Test auf dem Circuito de Alcarras unweit von Lleida endete für den Suter-Pilot mit sehr positiven Erkenntnissen, die man auf dem ultraschnellen TT Circuit Assen im Rennbetrieb umsetzen will. Als sportliches Ziel für das Rennen auf der historischen Rennstrecke nimmt er seine vierte Zielankunft in den Punkterängen in Folge ins Visier.

"Nach dem tollen Barcelona-Grand-Prix bin ich natürlich super motiviert", sagt Krummenacher. "Aber das ist nicht alles. Bei unserem privaten Test in Alcarras in der vergangenen Woche haben wir weitere Fortschritte gemacht, die wir hier umsetzen müssen. Das ist logischerweise das Ziel, genauso wie dieses Wochenende wieder mit einem Punkte-Finish abzuschließen. Das gelingt aber nur, wenn wir uns auf die Arbeit konzentrieren, die wir haben und wir dürfen keinesfalls abheben, weil wir beim letzten Rennen richtig schnell waren."

"Ich denke das wird auch auf keinen Fall eintreten, weil ich, sowie auch mein Team die richtige Einstellung diesbezüglich habe. Wir werden den eingeschlagenen Weg fortsetzen und ganz klar freue ich mich noch immer über das gute Rennen vor zwei Wochen, das mir Kraft und Selbstvertrauen gibt, um noch besser zu werden. Ich freue mich auf Assen, wo mir die Strecke gefällt, weil dort die vielen schnellen und flüssig zu fahrenden Abschnitte viel Fahrspaß bereiten", so Krummenacher.


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Wieder Proteste in Belo Horizonte

Vor dem Confed-Cup-Halbfinale zwischen Gastgeber Brasilien und Uruguay (2:1) ist es in Belo Horizonte erneut zu Massenprotesten gekommen. Demonstranten blockierten mehrere Straßen, 24 Personen wurden festgenommen.

40.000 Menschen waren in der Millionenstadt im Südosten des Landes zunächst friedlich zum Stadion gezogen, wo dann einige Hundert versuchten, in den Sperrgürtel um das Mineirao-Stadion einzudringen.

Offiziellen Angaben zufolge unterstützten 1500 Soldaten die 5700 Polizisten und Feuerwehrmänner bei den Auseinandersetzungen vor Ort, bei der die Chaoten ein Autohaus und insgesamt drei Busse verwüsteten. Ein 21-jähriger Mann stürzte von einer Brücke und wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizisten wollten "höflich und entschlossen" vorgehen, sagte Oberstleutnant Alberto Luiz Alves dem TV-Sender "Globo".

Schon an den vergangenen Tagen war es in mehreren Städten zu Demonstrationen gegen die sozialen Missstände gekommen, bei denen teilweise bis zu zwei Millionen Brasilianer unter anderem für ein besseres Bildungssystem und eine bessere Krankenversorgung auf die Straße gegangen waren.

Der brasilianische Innenverteidiger Naldo vom Bundesligisten VfL Wolfsburg sieht derweil trotz der anhaltenden Proteste keine Gefahr für die WM 2014 in seinem Heimatland.

"Die Menschen bei uns lieben Fußball. Der Protest richtet sich gegen die Politik und nicht gegen die Weltmeisterschaft an sich", sagte der 30-Jährige den "Wolfsburger Nachrichten".


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Petkovic locker in Runde 2

Andrea Petkovic hat erstmals seit den US Open 2011 ein Match bei einem Grand Slam gewonnen. Die Weltranglisten-76. aus Darmstadt, die dank einer Wildcard ins Hauptfeld von Wimbledon gerutscht war, gewann ihr Erstrundenspiel im All England Club gegen Pauline Parmentier (Frankreich) 6:3, 6:2.

Petkovic ist damit die erste von ursprünglich acht deutschen Tennisspielerinnen, die den Sprung in Runde zwei geschafft hat. Dort trifft die ehemalige Weltranglistenneunte auf Sloane Stephens (USA/Nr. 17) oder Jamie Hampton (USA). Ausgeschieden war zuvor Tatjana Maria (Bad Saulgau), die beim 1:6, 0:6 gegen Hsieh Su-Wei (Taiwan) chancenlos war.


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Petkovic packt die erste Hürde

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Die Wildcard-Starterin besiegt beim Wimbledon-Auftakt die Französin Parmentier. Für ein deutsches Trio ist dagegen früh Schluss.

London - Andrea Petkovic hat erstmals seit den US Open 2011 ein Match bei einem Grand Slam gewonnen.

Die Weltranglisten-76. aus Darmstadt, die dank einer Wildcard ins Hauptfeld von Wimbledon (täglich im LIVE-TICKER) gerutscht war, gewann ihr Erstrundenspiel im All England Club gegen Pauline Parmentier (Frankreich) 6:3, 6:2. ( DATENCENTER: Die Ergebnisse der Damen)

Petkovic ist damit die erste von ursprünglich acht deutschen Tennisspielerinnen, die den Sprung in Runde zwei geschafft hat. Dort trifft die ehemalige Weltranglistenneunte auf Sloane Stephens (USA/Nr. 17) oder Jamie Hampton (USA).

Maria chancenlos

Ausgeschieden war zuvor Tatjana Maria (Bad Saulgau), die beim 1:6, 0:6 gegen Hsieh Su-Wei (Taiwan) chancenlos war.

Bei den Herren stehen die Qualifikanten Dustin Brown und Julian Reister in Runde zwei.

Brown schlägt Garcia Lopez

Brown setzte sich gegen den Spanier Guillermo Garcia Lopez 6:3, 6:3, 6:3 durch und trifft nun auf Ex-Champion Lleyton Hewitt (Australien). ( DATENCENTER: Die Ergebnisse der Herren)

Reister bezwang den Tschechen Lukas Rosol 6:3, 4:6, 7:6 (7:5), 6:7 (4:7), 6:4 und spielt in der Runde der besten 64 gegen den Österreicher Jürgen Melzer.

Ausgeschieden sind dagegen Grand-Slam-Debütant Bastian Knittel , Benjamin Becker und Tobias Kamke.

Murray zu stark für Becker

Knittel unterlag dem Argentinier Juan Monaco 4:6, 2:6, 3:6, Becker war gegen Vorjahresfinalist Andy Murray (Großbritannien/Nr. 2) chancenlos und verlor 4:6, 3:6, 2:6. Kamke scheiterte wie bereits bei den French Open in Paris an Julien Benneteau (Frankreich/Nr. 31) 4:6, 7:6 (7:5), 4:6, 2:6.

Insgesamt sind 19 deutsche Tennisprofis in Wimbledon am Start. Die derzeit Erfolgreichsten, Tommy Haas (Los Angeles-USA/Nr. 13) und Angelique Kerber (Kiel/Nr. 7) greifen erst am Dienstag ins Geschehen ein.


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Balotelli muss verletzt abreisen

Schwerer Schlag für die italienische Nationalmannschaft: Die Azzurri müssen in der K.o.-Phase des Confed Cups auf Stürmer Mario Balotelli verzichten.

Der 22-Jährige kann wegen einer Muskelzerrung im linken Oberschenkel in Brasilien nicht mehr eingesetzt werden und ist bereits abgereist, teilte die italienische Delegation am Montagnachmittag (Ortszeit) in Fortaleza mit. Dort trifft Italien im Halbfinale am Donnerstag wie im Endspiel der EM 2012 auf Weltmeister Spanien.

Balotelli hatte sich die Verletzung am vergangenen Sonntag beim 2:4 (0:1) gegen Brasilien zugezogen. Zunächst war der italiensiche Verband FIGC davon ausgegangen, dass Balotelli würde weiterspielen können.

Dann hieß es, er falle zumindest für die Vorschlussrunde aus. Bei einer Pressekonferenz in Fortaleza wurde dann am Montag das endgültige Turnieraus für den Angreifer verkündet. Erster Ersatz für Balotelli ist Alberto Gilardino.

"Optimistisch" äußerte sich Teamarzt Enrico Castellacci derweil im Hinblick auf einen Einsatz von Regisseur Andrea Pirlo und Riccardo Montolivo gegen Spanien. Pirlo hatte gegen Brasilien wegen einer Wadenverletzung pausieren müssen.

Montolivo erlitt im Duell mit dem Rekord-Weltmeister eine Gehirnerschüterung und steht weiter unter Beobachtung. Bereits zurück in Italien ist Ignazio Abate, der sich gegen Brasilien die rechte Schulter ausgekugelt hatte.


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Jalabert 1998 angeblich gedopt

Ein weiterer großer Radstar der Neunzigerjahre ist womöglich des Dopings überführt worden. Nach Angaben der "L'Equipe" soll der frühere französische Zeitfahr-Weltmeister Laurent Jalabert bei der Tour de France 1998 mit EPO gedopt gewesen sein.

Wie das Blatt berichtet, seien bei Nachtests im Jahr 2004 Spuren des Wirkstoffs in Jalaberts sechs Jahre zuvor entnommenen Proben festgestellt worden. Jalabert, zunächst Sprinter und später zweimal Bergkönig der Tour (2001, 2002), stand damals beim spanischen Team Once unter Vertrag.

"L'Equipe" beruft sich auf einen Bericht des Anti-Doping-Ausschusses des französischen Senats, der anonymisierte EPO-Tests aus dem Jahr 2004 den getesteten Profis zuzuordnen versucht. 1998 wurde noch nicht auf EPO getestet, in den sechs Jahre später durchgeführten Untersuchungen fielen fast alle Tests positiv aus. Der Ausschuss will seinen Bericht offiziell am 18. Juli präsentieren.

Seit Jahren kursieren Doping-Gerüchte über Jalaberts Zeit bei Once (1992 bis 1998). Der heute 44 Jahre alte Jalabert war beim spanischen Team unter anderem mit Johan Bruyneel, dem hoch umstrittenen späteren Teamchef von Lance Armstrong, gefahren.

Doping hatte der in Frankreich immens populäre Jalabert stets bestritten. Jalabert war bis April Teamchef der französischen Nationalmannschaft und ist als Experte für das französische Fernsehen tätig.

Die Frankreich-Rundfahrt 1998 ging als Skandal-Tour in die Geschichte ein. Festina-Betreuer Willy Voet war drei Tage vor dem Tourstart an der belgisch-französischen Grenze mit zahlreichen verbotenen Substanze festgenommen wurde, die gesamte Mannschaft mit den Stars Richard Virenque (Frankreich) und Alex Zülle (Schweiz) wurde später aus dem Rennen genommen.

Zahlreiche Razzien veranlassten andere Teams zur Flucht. Nur 14 von 21 Teams und 97 von 198 gestarteten Fahrern beendeten damals die Rundfahrt. Jalabert gab auf der 17. Etappe auf, ein Tagessieg gelang ihm damals nicht.


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Woods sagt für Bethesda ab

Nach Golf-Superstar Tiger Woods hat auch US-Open-Sieger Justin Rose seine Teilnahme US-Turnier in Bethesda/Maryland abgesagt.

"Ich bin sehr enttäuscht, dass ich absagen muss, aber die letzten drei Wochen waren sowohl mental als auch physisch sehr anstrengend", sagte der 32 Jahre alte Engländer, der das mit 6,5 Millionen Dollar dotierte Turnier 2010 bei der Austragung in Philadelphia gewonnen hatte, zur Begründung.

Bei seinem ersten Auftritt nach seinem ersten Major-Triumph am 16. Juni hatte sich Rose am vergangenen Wochenende in Cromwell mit dem geteilten 13. Platz begnügen müssen. Der Weltranglistenerste Woods hatte seinen Start bei der am Donnerstag beginnenden Veranstaltung wegen einer Blessur am linken Ellenbogen abgesagt.


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Uruguay im Halbfinale

Uruguay hat beim Confed Cup (LIVE im TV auf SPORT1) als Gruppenzweiter das Halbfinale erreicht. Der Südamerikameister besiegte Außenseiter Tahiti in erwarteter Höhe mit 8:0 (4:0) und trifft in der Runde der letzten vier auf Brasilien.

Den Spitzenplatz in Gruppe B behauptete Spanien mit einem 3:0 (1:0)-Sieg im lange packenden Duell mit Nigeria. Damit gehen die Iberer Gastgeber Brasilien mi Halbfinale zunächst aus dem Weg und treffen stattdessen auf in der Neuauflage des EM-Finals von 2012 in Fortaleza auf Italien.

In der Arena Pernambuco in Recife hatte Südamerikameister Uruguay gegen Publikumsliebling Tahiti wie erwartet keine Mühe, obwohl die "Urus" ihre Offensivstars Diego Forlan, Edinson Cavani und Luis Suarez zunächst schonten.

Ein Viererpack von Abel Hernandez (2., 24., 45.+1, 67./Foulelfmeter) sowie weitere Tore von Diego Perez (27.), Nicolas Lodeiro (61.) und zweimal Luis Suarez (82. und 90.) sicherten Uruguay den wichtigen zweiten "Dreier". Hernandez' erster Treffer nach nur 79 Sekunden war der schnellste der Turniergeschichte.

Tahitis Torwart Gilbert Meriel hielt überdies zum großen Jubel der Zuschauer einen Foulelfmeter von Andres Scotti fest (50.). Der "Uru" sah kurz darauf die Gelb-Rote Karte (52.), wie auch Tahitis Teheivarii Ludivion (59.).

Die sympathischen Insulaner verabschiedeten sich mit null Punkten und einem Treffer beim 1:6 gegen Nigeria aus Brasilien. Die Herzen der Fans, die die "Eisernen Krieger" auch in Recife anfeuerten, hatten sie aber schon vor ihrem letzten Auftritt erobert.


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Spanien lässt Nigeria keine Chance

Die Hoffnung auf das Traumfinale beim Confed Cup (LIVE im TV auf SPORT1) lebt. Welt- und Europameister Spanien hat Platz eins in Gruppe B am letzten Vorrundenspieltag mit einem 3:0 (1:0)-Sieg in einem lange packenden Duell mit Nigeria behauptet und geht Gastgeber Brasilien damit zunächst aus dem Weg.

Während die Selecao am Mittwoch im Halbfinale in Belo Horizonte auf Uruguay trifft, bekommt es Spanien am Donnerstag in der Neuauflage des EM-Finals von 2012 in Fortaleza mit Italien zu tun.

Uruguay bezwang Außenseiter Tahiti in erwarteter Höhe mit 8:0 (4: 0). Bereits am Samstag hatte sich Rekord-Weltmeister Brasilien mit dem 4:2 (1:0) gegen Italien die Spitzenposition in Staffel A gesichert.

Wie Brasilien marschierte auch Spanien mit drei Siegen elegant durch die Gruppenphase. Nach Erfolgen gegen Uruguay und Tahiti war im Estadio Castelao in Fortaleza diesmal Nigeria unterlegen, jedoch lange nicht so klar wie erwartet.

Jordi Alba brachte die Seleccion nach wunderbarem Tiki-taka in Führung (3.). Der fünfte Turniertreffer von Fernando Torres (62.) jedoch brach den Widerstand der aufopferungsvoll um ihre Halbfinal-Chance kämpfenden Nigerianer.

Erneut Jordi Alba machte in der 88. Minute mit seinem zweiten Tor dann endgültig alles klar.


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Urus weiter - Spanien kickt Nigeria raus

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Mit einem Schützenfest gegen Tahiti erreicht Uruguay das Halbfinale des Confed Cups. Spanien kickt Nigeria aus dem Turnier.

Fortaleza/Recife - Die Hoffnung auf das Traumfinale beim Confed Cup ( LIVE im TV auf SPORT1) lebt.

Welt- und Europameister Spanien hat Platz eins in Gruppe B am letzten Vorrundenspieltag mit einem 3:0 (1:0)-Sieg in einem lange packenden Duell mit Nigeria behauptet und geht Gastgeber Brasilien damit zunächst aus dem Weg.

Während die Selecao am Mittwoch im Halbfinale in Belo Horizonte auf Uruguay trifft, bekommt es Spanien am Donnerstag in der Neuauflage des EM-Finals von 2012 in Fortaleza mit Italien zu tun.

Uruguay bezwang Außenseiter Tahiti in erwarteter Höhe mit 8:0 (4:0). Bereits am Samstag hatte sich Rekord-Weltmeister Brasilien mit dem 4:2 (1:0) gegen Italien die Spitzenposition in Staffel A gesichert.

Alba sorgt für spanischen Traumstart

Wie Brasilien marschierte auch Spanien mit drei Siegen elegant durch die Gruppenphase ( Confed Cup: Ergebnisse und Tabellen).

Nach Erfolgen gegen Uruguay und Tahiti war im Estadio Castelao in Fortaleza diesmal Nigeria unterlegen, jedoch lange nicht so klar wie erwartet.

Jordi Alba brachte die Seleccion nach wunderbarem Tiki-taka in Führung (3.). Der fünfte Turniertreffer von Fernando Torres (62.) jedoch brach den Widerstand der aufopferungsvoll um ihre Halbfinal-Chance kämpfenden Nigerianer.

Erneut Jordi Alba machte in der 88. Minute mit seinem zweiten Tor dann endgültig alles klar.

Bayern-Star Martinez auf der Bank

Spaniens Trainer Vicente del Bosque hatte nach dem Rekordsieg gegen Tahiti (10:0) erneut zehn Wechsel vorgenommen und seine beste Elf aufgeboten.

Wieder blieb nur Abwehrchef Segio Ramos im Team, der Münchner Javi Martinez saß auf der Bank.

Zumindest in der Offensive machten sich die Wechsel nicht negativ bemerkbar. Nach atemraubender Kombination setzte sich Alba gegen gleich fünf Nigerianer durch und besorgte das 1:0.

In der Folge hatten beide Mannschaften viele gute Gelegenheiten.

Der Spanier Cesc Fabregas traf den rechten Pfosten (40.), bei Nigeria scheiterte der Bremer Joseph Akpala mehrfach.

Die brasilianischen Fans feuerten den tapferen Afrikameister mit "Nigeria, Nigeria"-Sprechchören an, doch Torres sorgte nach Flanke von Pedro gleich bei seiner ersten Ballberührung per Kopfball für die Vorentscheidung.

Hernandez schießt Tahiti ab

In der Arena Pernambuco in Recife hatte der Südamerikameister gegen Publikumsliebling Tahiti wie erwartet keine Mühe, obwohl die "Urus" ihre Offensivstars Diego Forlan, Edinson Cavani und Luis Suarez zunächst schonten.

Sport1 Quiz

10 Fragen rund um Torjäger der WM-Geschichte

Ein Viererpack von Abel Hernandez (2., 24., 45.+1, 67./Foulelfmeter) sowie weitere Tore von Diego Perez (27.), Nicolas Lodeiro (61.) und zweimal Luis Suarez (82. und 90.) sicherten Uruguay den wichtigen zweiten Dreier.

Hernandez' erster Treffer nach nur 79 Sekunden war der schnellste der Turniergeschichte.

Insulaner erobern Herzen der Fans

Tahitis Torwart Gilbert Meriel hielt überdies zum großen Jubel der Zuschauer einen Foulelfmeter von Andres Scotti fest (50.).

Der "Uru" sah kurz darauf die Gelb-Rote Karte (52.), wie auch Tahitis Teheivarii Ludivion (59.).

Die sympathischen Insulaner verabschiedeten sich mit null Punkten und einem Treffer beim 1:6 gegen Nigeria aus Brasilien.

Die Herzen der Fans, die die "Eisernen Krieger" auch in Recife anfeuerten, hatten sie aber schon vor ihrem letzten Auftritt erobert.


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Ullrich: Göttlich oder scheinheilig?

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Das Doping-Geständnis des einstigen Helden stößt bei manchen Fans auf Unverständnis. Die Mehrheit aber hat Respekt.

München - Auch viereinhalb Jahre nach seinem Rücktritt polarisiert Jan Ullrich wie kaum ein Zweiter.

Nach seinem späten Blutdoping-Geständnis gehen Experten wie der Molekularbiologe Werner Franke auf die Barrikaden ( SPORT1-Interview).

Doch bei den SPORT1-Usern steht der Tour-de-France-Sieger von 1997 weiterhin hoch in der Gunst - trotz der Kollaboration mit dem umstrittenen spanischen Sportmediziner Eufemiano Fuentes.

Viel Respekt vor Ullrich

Bei der SPORT1-Umfrage votierte weit mehr als die Hälfte (51,8 Prozent) der 31.687 Abstimmenden dafür, dass Ullrichs Beichte Respekt erfordere (Stand 23. Juni, 22:55 Uhr).

15,4 Prozent monieren, dass das Geständnisses deutlich zu spät käme. Und mehr als ein Viertel (28,1) der Abstimmenden hat das Interesse am Fall Ullrich inzwischen gänzlich verloren.

Auch in den Kommentaren drücken viele ihre unerschütterliche Hochachtung vor dem Ausnahmetalent aus Rostock aus.

Ohne Doping keine Chance?

"Ulle ist und bleibt unser größter Sportgott!!!", behauptet zum Beispiel der User Svulle.

Viele SPORT1-User halten die Anforderungen der Tour-de-France-Veranstalter für deutlich überzogen. Gerade die steilen Bergankünfte seien ohne Doping kaum zu meistern.

"Welcher normale Mensch soll in drei Wochen solche Wunderleistungen vollbringen ohne sich illegaler Mittel zu bedienen?! Für mich war Ullrich trotzdem ein großer Sportler", meint User HeHe.

Ähnlich äußert sich Odie: "Glaubt immer noch einer, dass einer der Topfahrer der damaligen Zeit clean war?! (…) Deshalb ist im Grunde auch die Aberkennung der Erfolge etwas unfair, denn es herrschte im Grunde ja Chancengleichheit."

Das Recht, sich nicht selbst zu belasten

Sport1 Quiz

10 Fragen zur Tour de France

Marcele ist froh, dass die "Hexenjagd " auf Ullrich nun vorbei sei. "Für mich bleibt er ein Held. Er war ein fairer Sportsmann", merkt er mit Verweis auf Ullrichs Warten auf den gestürzten Armstrong während der 15. Tour-de-France-Etappe 2003 an, "und hat nur die Regeln dieses Sports mitgespielt".

"Entweder mitmachen oder aufhören", spitzt es Petersen zu.

Und daher sei es eine doppelte Moral, sich nun über den vermeintlichen Betrug Ullrichs zu empören, findet der User schein heilig: "Warum hat er nicht eher gebeichtet? Er hätte massiv Kohle verloren. Das deutsche Recht erlaubt, sich nicht selber belasten zu müssen Also muss er es tun, damit wir mit dem moralischen Zeigefinger wedeln können? Das ist doch scheinheilig."

Spätes Bekenntnis eine "Lachnummer"

Stoke44 hält dem jedoch entgegen, Ullrich sei "die größte Scheinheiligkeit im deutschen Radsport" und sei spätes Bekenntnis eine "Lachnummer. Wie er selbst so lange damit leben kann, ist und bleibt mir ein Rätsel."

Peterle kritisiert darüber hinaus, der einstige Held habe "dem deutschen Radsport geschadet. Durch das ständige Rumgedruckse ließ sich die Schuld nicht an Ullrich festmachen und ist damit zur Schuld des gesamten deutschen Radsports geworden."


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Uruguays Hernandez mit Rekord

Der Uruguayer Abel Hernandez hat beim 8:0 (4:0) des Südamerika-Meisters gegen Tahiti Confed-Cup-Geschichte geschrieben. Der Stürmer vom italienischen Erstligisten US Palermo traf gegen den Ozeanienmeister bereits nach 79 Sekunden und erzielte damit das früheste Tor der Turnier-Historie.

Der 22-Jährige war 26 Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter Tuncay Sanli. Der Türke hatte beim Confed Cup 2003 im Spiel um Platz 3 beim 2:1 gegen Kolumbien nach 1:45 Minuten zugeschlagen.

Einer war jedoch sogar noch schneller als Hernandez: der künftige Freiburger Mike Hanke. Der heute 29-Jährige traf 2005 gegen Tunesien beim 3:0 exakt eine Minute nach seiner Einwechslung zum ersten Mal für Deutschland.

Damit ist Hanke der Torschütze, der zum Zeitpunkt seines Treffers bei der "Mini-WM" die kürzeste Zeit auf dem Platz gestanden hatte.


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Dante leitet Brasiliens Sieg ein

Auch dank "Joker" Dante und eines weiteren Traumtores von Jungstar Neymar ist Gastgeber Brasilien als Sieger der Gruppe A ins Halbfinale des Confed Cups (LIVE im TV auf SPORT1) eingezogen.

Die Selecao bezwang Italien in einem ruppigen Fußball-Klassiker in Salvador da Bahia verdient mit 4:2 (1: 0) und sicherte sich mit dem zehnten Sieg bei der "Mini-WM" in Serie Rang eins vor den Azzurri.

Damit geht Brasilien in der Vorschlussrunde aller Voraussicht nach Welt- und Europameister Spanien aus dem Weg.

Der eingewechselte Dante brachte Brasilien in seiner Geburtsstadt in Führung (45.+1). Emanuele Giaccherini traf für den unterlegenen Vize-Europameister zum zwischenzeitlichen 1:1 (51.), ehe Neymar die Mannschaft von Trainer Luiz Felipe Scolari mit seinem dritten Tor beim Confed Cup wieder auf Kurs brachte (55.).

Fred erhöhte in der "Stadt der Freude" (66.), doch Giorgio Chiellini verkürzte in einem zunehmend verrückten Spiel noch einmal (71.), doch erneut Fred (89.) stellte den alten Abstand wieder her.

Dante wurde bei seinem ersten Turnier-Einsatz in der 34. Minute für David Luiz eingewechselt. Luiz, der mit einer gebrochenen Nase ins Spiel gegangen war, war eines von mehreren "Opfern" der zum Teil überharten Spielweise beider Mannschaften.

Bei Italien erwischte es Riccardo Montolivo und nach einem bösen Foul von Neymar auch Ignazio Abate ebenfalls in Hälfte eins.


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Audi führt in Le Mans

Bei den vom Tod des Dänen Allan Simonsen überschatteten 24 Stunden von Le Mans hat Vorjahressieger Audi trotz erheblicher Probleme gute Chancen auf einen erneuten Erfolg.

Nach acht Stunden führen die Pole-Setter mit Rekordsieger Tom Kristensen (Dänemark), Lo‹c Duval (Frankreich) und Allan McNish (Schottland) das Feld an. Zweiter sind nach einem Drittel des Rennens Anthony Davidson (Großbritannien), Sebastien Buemi (Schweiz) und Stephane Sarrazin (Frankreich) im Toyota.

Die Titelverteidiger Andre Lotterer (Duisburg), Marcel Fässler (Schweiz) und Benoit Treluyer (Frankreich) haben dagegen nach einem langen Boxenaufenthalt keine Chance mehr auf eine Top-Platzierung.

Auch der dritte Audi R18 mit Lucas di Grassi (Brasilien), Marc Gene (Spanien) und Oliver Jarvis (Großbritannien) fiel nach technischen Problemen zurück.

Nur neun Minuten nach dem Start war Simonsen mit seinem Aston Martin in der schnellen Tertre-Rouge-Kurve mit hohem Tempo gegen die Leitplanke geprallt.

Der 34-Jährige wurde umgehend medizinisch versorgt und in die Krankenstation an der Rennstrecke transportiert, wo er jedoch seinen Verletzungen erlag.

Nach einer knapp einstündigen Safety-Car-Phase wurde das Rennen wieder freigegeben, Spitzenreiter Lotterer musste sich bei stärker werdendem Regen zunächst gegen harte Angriffe von Nicolas Lapierre (Frankreich) im Toyota wehren.

Nach zwei Boxenstopprunden drehten aber zunächst die drei Hybrid-Rennwagen von Audi souverän ihre Runden an der Spitze, das Team um Lotterer schien Kurs auf den nächsten Erfolg zu nehmen.

In der siebten Stunde des Rennens folgte jedoch der doppelte Rückschlag für die Ingolstädter. Jarvis musste einen Reifenschaden hinnehmen und sortierte sich in der Folge auf dem vierten Platz ein.

Nur Augenblicke später steuerte Treluyer mit dem Nummer-1-Audi die Box an, an dem in der Folge langwierige Reparaturarbeiten nötig waren. Erst 43 Minuten später konnte Fässler mit dem Boliden wieder auf die Strecke gehen.


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Ausschreitungen in Belo Horizonte

Gewalttätige Proteste haben das Confed-Cup-Spiel zwischen Japan und Mexiko in Belo Horizonte überschattet. Der Demonstrationszug mit rund 65.00 Menschen war nach einem friedlichen Marsch erst nach Spielbeginn am Mineirao-Stadion eingetroffen.

Doch nach Abpfiff, als die Fußball-Fans aus dem Stadion strömten, geriet die Situation außer Kontrolle.

Im direkten Umfeld der WM-Arena lieferten sich Chaoten mit den Sicherheitskräften regelrechte Straßenschlachten, brasilianische Medien berichteten von Plünderungen und erheblichen Sachbeschädigungen.

Die Polizei vermeldete vier Verletzte auf ihrer Seite, davon einen Schwerverletzten. Auch Demonstranten wurden verletzt, ein von einer Brücke gestürzter Jugendlicher dabei ernsthafter.

In Salvador da Bahia, wo Turnier-Gastgeber Brasilien auf Italien traf, blieb die angekündigte Groß-Demo aus. Nur wenige Tausende Menschen versammelten sich an verschiedenen Plätzen in der Stadt.

Die Proteste liefen weitgehend friedlich ab.


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Confed-Cup-Aus für Montolivo

Für die italienischen Nationalspieler Riccardo Montolivo und Ignazio Abate ist der Confed Cup (LIVE im TV auf SPORT1) beendet.

Mittelfeldspieler Montolivo vom AC Mailand hat sich bei der 2:4-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber Brasilien eine Gehirnerschütterung zugezogen, sein Noch-Klubkollege Abate, der künftig für den AC Florenz spielt, kugelte sich die Schulter aus. Beide mussten noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden.

Zudem ist der Einsatz von Regisseur Andrea Pirlo im Halbfinale fraglich. Der Routinier von Juventus Turin musste gegen Brasilien wegen einer Wadenverletzung passen.


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Nordderby um die A-Junioren-Krone

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SPORT1 zeigt den spannenden Kampf um die Meisterschaft der A-Junioren. Im Finale empfängt Hansa Rostock den VfL Wolfsburg.

München - Wer wird Deutscher Meister der A-Junioren 2013? SPORT1 zeigt das Finale zwischen Hansa Rostock und dem VfL Wolfsburg (So., ab 13 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) aus der DKB-Arena in Rostock.

Nach dem FC Schalke 04 2012 die Meisterschaft holte, steht damit bereits fest, dass der neue Titelträger aus dem Norden kommt.

Hansa besiegt FCB

Der FC Hansa behielt im Halbfinale gegen den Nachwuchs von Bayern München die Oberhand.

In der Münchner Allianz Arena siegte das Team von Trainer Roland Kroos, dem Vater von Nationalspieler Toni, mit 2:0.

Vor heimischen Publikum reichte ein 1:1-Unentschieden, um den Einzug ins Finale klar zu machen.

Gegner von Rostock ist mit Wolfsburg ebenfalls ein Team aus der Bundesliga Nord/Nordost.

VfL in Favoritenrolle

Der Wolfsburger Nachwuchs besiegte im Halbfinale Titelverteidiger Schalke 04 mit jeweils 2:0 im Hin- und Rückspiel und geht als leichter Favorit in Endspiel.

Dennoch erwartet die Fans wohl ein knappes Spiel. "Hansa hat überraschend den großen Favoriten Bayern München ausgeschaltet und geht mit viel Euphorie ins Finale, dazu kommt die Rückendeckung der eigenen Fans im Stadion, was ein immenser Vorteil werden kann", sagte SPORT1-Kommenator Markus Höhner.

Wolfsburg in Torlaune

"Wolfsburg konnte im Halbfinale mit unglaublich starken Auftritten gegen Titelverteidiger Schalke 04 überzeugen. Da sie schon in der regulären Saison die Nordgruppe als Meister dominiert und in den Punktspielen Vizemeister Rostock zwei Mal deutlich - mit 4:1 und 5:1 - besiegt haben, gehen sie leicht favorisiert in dieses Finale", bezieht Höhner Stellung.

Für beide Teams ist ein starker Auftritt im Nachwuchsbereich kein Neuland. Hansas A-Junioren holten bereits 2010 den Meistertitel, in der Saison darauf triumphierte der VfL.


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