Monsieur Ribery sagt Adieu

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Die Nationalmannschaftskarriere von Franck Ribery ist vorbei. Europas Fußballer des Jahres will sich anderen Aufgaben widmen.

München - Monsieur Ribery sagt Adieu: Franck Ribery hat überraschend mit erst 31 Jahren seinen Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft erklärt.

"Ich höre auf", sagte Europas Fußballer des Jahres in Diensten von Rekordmeister FC Bayern München dem "Kicker".

Zwei Jahre vor der Heim-EM ist das ein schwerer Schlag für die Equipe Tricolore.

Neuer Lebensabschnitt

"Ich habe für mich festgestellt, dass dieser Moment nun gekommen ist", sagte Ribery: "Es gab Höhen und Tiefen, jetzt ist die Zeit für einen neuen Abschnitt in meinem Leben gekommen."

Die WM in Brasilien hatte Ribery aufgrund von Rückenproblemen verpasst, sein letztes Länderspiel absolvierte er am 5. März 2014 beim 2:0 gegen die Niederlande. Nun soll für den Offensivkünstler nach 81 Länderspielen und 16 Toren Schluss sein.

Persönliche Gründe

Riberys Gründe für den Rückzug seien "rein persönlicher" Natur und dürften vor allem seinen Arbeitgeber erfreuen.

"Ich möchte mich mehr meiner Familie widmen, mich ganz auf die Aufgaben beim FC Bayern konzentrieren und auch den vielen tollen jungen Spieler in der Nationalmannschaft den Platz überlassen", sagte Ribery.

Der Flügelstürmer aus Boulogne-sur-Mer, der am 27. Mai 2006 für "Les Bleus" gegen Mexiko debütierte, hat keinerlei Bedenken, eine große Lücke im Team zu hinterlassen, das bei der WM in Brasilien im Viertelfinale am späteren Weltmeister Deutschland gescheitert war: "Man hat bei der WM gesehen, dass man sich über die Zukunft Frankreichs keine Sorgen machen muss."

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Keine Traumehe

Die Zeit im Nationalteam war nicht immer leicht für den filigranen Rechtsfuß, der seit 2007 für die Bayern spielt. Unvergessen ist die Revolution von Südafrika 2010, als die Spieler ihrem Trainer Raymond Domenech die Gefolgschaft verweigerten.

Spieler wie Nicolas Anelka lehnten sich offen gegen ihren Coach auf, es kam sogar zu Handgreiflichkeiten. Einer der Rädelsführer neben Kapitän Patrice Evra: Frank Ribery. Vom französischen Verband wurde er im Nachgang intern für drei Spiele gesperrt.

Mit Deschamps kam mehr Verantwortung

Unter Domenechs Nachfolger Laurent Blanc änderte sich auch Riberys Rolle in der Equipe.

Bayern-Trainer seit 1979

Pal Csernai

01.03.1979 - 16.05.1983

Reinhard Saftig

17.05.1983 - 30.06.1983

Udo Lattek

01.07.1983 - 30.06.1987

Jupp Heynckes

01.07.1987 - 08.10.1991

Sören Lerby

09.10.1991 - 10.03.1992

Erich Ribbeck

11.03.1992 - 27.12.1993

Franz Beckenbauer

28.12.1993 - 30.06.1994

Giovanni Trapattoni

01.07.1994 - 30.06.1995

Otto Rehhagel

01.07.1995 - 27.04.1996

Franz Beckenbauer

29.04.1996 - 30.06.1996

Giovanni Trapattoni

01.07.1996 - 30.06.1998

Ottmar Hitzfeld

01.07.1998 - 30.06.2004

Felix Magath

01.07.2004 - 31.01.2007

Ottmar Hitzfeld

01.02.2007 - 30.06.2008

Jürgen Klinsmann

01.07.2008 - 27.04.2009

Jupp Heynckes

27.04.2009 - 30.06.2009

Louis van Gaal

01.07.2009 - 09.04.2011

Andries Jonker

10.04.2011 - 30.06.2011

Jupp Heynckes

01.07.2011 - 30.6.2013

Pep Guardiola

seit 1. Juli 2013

Der einstige Quertreiber sollte fortan den Nachwuchs im Nationalteam führen. Dennoch schied Frankreich mit Ribery bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Spanien aus (0:2).

Als Didier Deschamps von Blanc übernahm, übertrug er Ribery noch mehr Verantwortung.

Ribery wie Lahm

Ribery war Frankreichs großer Hoffnungsträger vor der Endrunde in Brasilien.

Kurz vor Turnierbeginn musste er seine Teilnahme jedoch absagen. Die Zeit im Trainingslager in Clairefontaine, als man alles versuchte, ihn auf den letzten Drücker fit zu bekommen, sei eine schwere Zeit gewesen.

"Ich habe mich rund um die Uhr behandeln lassen, habe mehrere Ärzte in Paris aufgesucht, war beim Osteopathen. Aber am Ende waren die Schmerzen immer noch so groß, dass es nicht ging."

Nun soll das Kapitel Nationalmannschaft beendet sein - Ribery ist nach Philipp Lahm der zweite prominente Bayern-Profi, der seiner Länderauswahl den Rücken kehrt.

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Unschlagbarer Harting baut Serie aus

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Der Berliner holt seinen fünften Diskus-Titel in Folge. Bei seiner neuen Jubelpose präsentiert er sich ganz zärtlich.

ZUM DURCHKLICKEN: Die besten Bilder der Leichtathletik-EM
(Copyright: getty)

Zürich - Robert Harting ist und bleibt der unumstrittene "King im Ring".

Nach dem Olympiasieg von London und dem WM-Triple verteidigte der Berliner auch seinen Titel bei der Leichtathletik-EM in Zürich souverän (DIASHOW: Die bilder der Leichtathletik-EM).

Der 29-Jährige warf im Letzigrund-Stadion 66,07 m und sicherte sich damit den fünften großen Titel in Serie - eine im Diskuswurf einzigartige Leistung. Am Ende kniete Harting nieder und küsste den Ring.

Silber nach Estland

Silber ging an den Ex-Weltmeister Gerd Kanter aus Estland mit 64,75 m, Bronze gewann der Pole Robert Urbanek (63,81).

Dessen Landsmann und Hartings Dauerrivale Piotr Malachowski musste sich überraschend mit Rang vier begnügen (63,54). Der WM-Vierte Martin Wierig (60,82/Magdeburg) kam nicht über Platz elf hinaus, Daniel Jasinski aus Wattenscheid wurde mit 62,04 m Siebter.

Harting ist damit seit 1464 Tagen bei großen Meisterschaften ungeschlagen. Letztmals musste sich der 2,01-m-Hüne bei der EM 2010 geschlagen geben, als ihm Malachowski Gold weggeschnappt hatte.

Neue Schuhe, keine Socken

In Zürich warf Harting mit neuen Schuhen und verzichtete deshalb auf Socken. "Um ein besseres Gefühl zu haben", wie er sagte.

Den angestrebten Meisterschaftsrekord verpasste er aber. Zudem verzichtete Harting nach dem letzten Wurf auf seinen weltberühmten Jubel und ließ sein Trikot heil. Er zerriss es nicht, weil seiner Oma Renate diese Geste nicht gefalle. "Und diesen Wunsch werde ich ihr erfüllen", hatte Harting in der "Bild"-Zeitung angekündigt und hielt Wort.

Stattdessen kuschelte er mit seinem Trikot.

"Big Harting", der in dieser Saison endlich seine chronischen Knieprobleme in den Griff bekommen hatte, erzielte seine Siegesweite im dritten Versuch. Malachowski, Weltjahresbester in dieser Saison mit 69,28 m, und Co. konnten nicht mehr kontern.

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Zweites Gold für DLV

Hartings Triumph bescherte dem deutschen Leichtathletik-Verband nach dem souveränen Titelgewinn von Kugel-Koloss David Storl zum EM-Auftakt am Dienstag das zweite Gold in der Schweiz.

Schon in der Qualifikation hatte der alte und neue Europameister den besten Eindruck hinterlassen. Mit nur einem einzigen Wurf auf 67,01 m war er ins große Finale eingezogen und sparte so wichtige Kräfte. Das hat sich am Ende ausgezahlt.

Sport1 Quiz

10 Fragen zur Leichtathletik-WM

Sport nur noch nebenbei

Harting ist und bleibt der "King im Ring". Dabei kümmert er sich schon längst nicht mehr nur um den perfekten Abwurf. Neben dem Sport treibt er noch sein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation voran und ist zudem das Aushängeschild der von ihm mitinitiierten Deutschen Sportlotterie.

Deshalb hat es mit dem ganz großen Wurf über die 70-Meter-Marke in diesem Jahr bisher auch nicht geklappt. "Es ist viel nebenbei passiert", hatte Harting vorher gesagt: "Wenn man ganz ehrlich ist, war ich diese Saison ja gar nicht so richtig gut."

Für den Titel reichte es trotzdem.

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Kerber und Lisicki im Achtelfinale

Angelique Kerber stand in zwei Grand-Slam-Halbfinals
(Copyright: getty)

Fed-Cup-Spielerin Angelique Kerber und Sabine Lisicki stehen im Achtelfinale des WTA-Turniers in Cincinnati.

Die an Nummer sechs gesetzte Kielerin bezwang in der zweiten Runde die Russin Jekaterina Makarowa 6:4, 6:1 und trifft bei der mit 2,56 Mio. Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung nun auf Caroline Wozniacki (Dänemark/Nr. 12).

Lisicki bewang Sara Errani (Italien/Nr. 14) 6:4, 2:6, 7:6 (7:2) und spielt gegen Agnieszka Radwanskoa (Polen/Nr. 4).

Neben Kerber und Lisicki ist beim Härtetest für die US Open noch und Annika Beck (Bonn) im Rennen. Andrea Petkovic (Darmstadt) und Mona Barthel (Bad Segeberg) waren in der ersten Runde gescheitert (News).

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Jimenez verstärkt Atletico Madrid

Raul Jimenez Ende Juli in einem Testspiel gegen Atletico Madrid
(Copyright: getty)

Der frühere Bayern-Stürmer Mario Mandzukic bekommt beim spanischen Meister Atletico Madrid wohl Konkurrenz aus Mexiko.

Der Hauptstadtklub steht kurz vor der Verpflichtung des Nationalstürmers Raul Jimenez vom mexikanischen Erstligisten Club America.

Wie Atletico am Mittwoch mitteilte, stehe lediglich die sportmedizinische Untersuchung noch aus.

Der 23 Jahre alte WM-Teilnehmer Jimenez wird zusammen mit dem Kroaten Mandzukic und dem französischen Nationalspieler Antoine Griezmann um die Nachfolge des zum FC Chelsea gewechselten Diego Costa wettstreiten.

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James an Weihnachten in Miami

LeBron James ist nach vier Jahren bei den Miami Heat zurück in Cleveland
(Copyright: getty)

Die NBA hat für die Fans weltweit ein besonderes Weihnachtsgeschenk parat.

LeBron James wird mit seinen Cleveland Cavaliers am 24. Dezember erstmals nach Miami zurückkehren und gegen die Heat antreten.

Nach vier Finals-Teilnahmen in Folge und zwei Titeln war der der Superstar im Sommer in seine Heimat zurückgewechselt.

Auch die Los Angeles Clippers und Golden State Warriors werden an Weihnachten ihre kalifornische Rivalität erneuern.

Sein erstes Spiel zurück bei den Cavs bestreitet James am 30. Oktober daheim gegen die New York Knicks mit Carmelo Anthony.

Der Spielplan für die Saison 2014/2015 hält aber auch zum Auftakt einen Knaller bereit. Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks müssen am 28. Oktober bei Titelverteidiger und Erzrivale San Antonio Spurs antreten.

Dabei wird die Truppe um Tony Parker, die von Dallas in der ersten Playoff-Runde über sieben Spiele hart gefordert wurde, auch ihre Meisterschaftsringe erhalten. Außerdem empfangen die L.A. Lakers die Houston Rockets.

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Supercup: Das müssen Sie wissen

Kehrt mit dem FC Bayern an seine alte Wirkungsstätte zurück: Robert Lewandowski
(Copyright: getty)

Der DFL-Supercup ist der erste Gradmesser für die Bundesliga-Saison 2014/15. Im Signal Iduna Park in Dortmund treffen der amtierende Deutsche Meister FC Bayern München und der Vizemeister Borussia Dortmund aufeinander. SPORT1 hat alle Infos und zeigt die voraussichtlichen Aufstellungen.

LIVE: SPORT1 ist auf allen Kanälen live dabei. Hier sowie in der SPORT1-App startet der Liveticker um 17.30 Uhr. Bei SPORT1.fm gibt es den Supercup ebenfalls in kompletter Länge live. Livescores im Teletext sind auf Seite 202 zu finden. Das ZDF überträgt den Supercup live im Fernsehen und im Livestream. Anstoß ist um 18 Uhr.

Modus: Beim DFL-Supercup trifft der Deutsche Meister auf den DFB-Pokalsieger. Sollte der Meister auch den Pokal gewonnen haben, geht es gegen den Vizemeister. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, gibt es keine Verlängerung sondern direkt ein Elfmeterschießen.

Geschichte: Erstmals ausgetragen wurde der Wettbewerb bereits 1987, damals noch als DFB-Supercup. Ab 1997 gab es aufgrund des Ligapokals keinen Supercup mehr. Erst 2010 wurde der Wettbewerb wieder eingeführt, nun unter der Regie der DFL. In diesem Jahr findet der Supercup zum 15. Mal statt.

Austragungsort: Seit 2011 findet der DFL-Supercup jeweils im Stadion des DFB-Pokalsiegers bzw. Vizemeisters statt. Mit 80.667 Zuschauern ist der Signal Iduna Park in Dortmund bereits seit mehreren Wochen ausverkauft.

Supercup 2013: Im vergangenen Jahr standen sich ebenfalls Borussia Dortmund und der FC Bayern München im Signal Iduna Park gegenüber. Der BVB gewann die Partie 4:2 (1:0). Marco Reus (2), Daniel van Buyten (Eigentor) und Ilkay Gündogan sorgten für die Tore der Dortmunder, auf Seiten des FCB zwei Mal Arjen Robben erfolgreich.

Rekordsieger: Mit jeweils vier Erfolgen sind der FC Bayern und Borussia Dortmund die Rekordsieger des Supercups. Dahinter folgt Werder Bremen mit drei Titeln, der 1. FC Kaiserslautern, Schalke 04 und der VfB Stuttgart gewannen jeweils ein Mal.

Rekordspieler/-torschütze: Ulrich Borowka, Oliver Reck und Mirko Votava (alle Werder Bremen) nahmen jeweils fünf Mal am Supercup teil. Mit vier Toren steht Werders Wynton Rufer an der Spitze der Torjägerliste. Thomas Müller, Marco Reus und Arjen Robben sind mit jeweils zwei Treffern die erfolgreichsten Torjäger, die noch aktiv sind.

Trophäe: Der Wanderpokal ist 53 Zentimeter hoch. Ein Seite (mit Sterling-Silber veredelt) repräsentiert die Meisterschale der Bundesliga, die andere Seite (mit Feingold veredelt) symbolisiert den DFB-Pokal. Die Trophäe hat einen Versicherungswert von 40.000 Euro und ist über 6 Kilogramm schwer.

Gesamte Statistik: Seit Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 standen sich beide Mannschaften in 105 Pflichtspielen gegenüber. Davon gewann der FC Bayern München 48. 30 Begegnungen endeten mit einem Unentschieden, 27 Mal behielt Borussia Dortmund die Oberhand. In der Torstatistik führt der FCB mit 194:133 Treffern.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Langerak - Großkreutz, Sokratis, Ginter, Schmelzer - Jojic, Kirch, Bender, Mkhitaryan - Aubameyang, Ramos

es fehlen: Gündogan (Rücken), Sahin (Sehnenentzündung im Knie), Hummels (muskuläre Probleme), Reus (Trainingsrückstand nach Teilriss der Syndesmose)

FC Bayern München: Starke - Martinez, Badstuber, Alaba - Höjbjerg, Rode, Gaudino, Bernat - Shaqiri, Pizarro - Lewandowski

es fehlen: Schweinsteiger (Knöchelprobleme), Rafinha (Außenbandriss im Knöchel), Thiago (Knie), Ribery (Knieprobleme), Pepe Reina (nicht berücksichtigt), Weiser

Schiedsrichter: Peter Gagelmann


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Alaba ist Guardiolas Systemlöser

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Widererwarten soll David Alaba im Supercup bei Borussia Dortmund nicht im Mittelfeld auflaufen. Die Systemfrage löst er trotzdem.

Vom FC Bayern berichtet Patrick Mayer

München - Beim FC Bayern München stellt sich die Systemfrage.

Ein Jahr nach eifrigen Diskussionen um falsche Neun und permanenten Ballbesitz stehen vor dem Supercup bei Borussia Dortmund (Mi. ab 17.30 Uhr auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) andere Frage auf der Agenda: Wer spielt im defensiven Mittelfeld? Und, welche taktische Formation schickt Pep Guardiola auf den Platz?

Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger sind nach dem gewonnenen WM-Titel noch nicht bei 100 Prozent, dem Bayern-Coach zufolge haben sie "nicht die Superkondition".

Schweinsteiger reiste erst gar nicht mit nach Dortmund.

Thiago Alcantaras Reha nach Innenbandriss verzögert sich, weil er in Barcelona falsch behandelt worden sein soll (News). Es bleibt nur eine Lösung. Scheinbar.

Alles deutet auf den Österreicher David Alaba hin. Der sieht sich aber wo ganz wo anders. Die Systemfrage beantwortet er trotzdem.

Alaba ist topfit

Alaba ist topfit. Daran lässt der 21-Jährige keinen Zweifel.

Er war nicht dabei in Brasilien. Österreich hatte sich nicht für die WM qualifiziert. Stattdessen erholte sich Alaba im Urlaub, postete lässig ein Video auf Facebook.

Seit der Rekordmeister in die Vorbereitung eingestiegen ist, ist auch er dabei. Keine Beschwerden. Keine Blessuren. Alaba schindete sich in den Einheiten, warf sich in die Zweikämpfe, bolzte Kondition.

Er will einen Stammplatz. Daran lassen Mimik und Körpersprache keinen Zweifel. Nach den jüngsten Negativnachrichten um die Genesung des Spaniers Thiago schien schließlich klar: Alaba wird (vorerst) auf der Sechs spielen.

Keine andere Option?

Doch vor der Abreise nach Dortmund schaute er verwundert drein. Es gebe schließlich keine andere Option, als dass er nun im defensiven Mittelfeld spiele, wurde er auf der abschließenden Pressekonferenz gefragt.

"Ich denke nicht, dass ich da spielen werde. Im Training haben wir das zumindest nicht trainiert", schilderte er (BERICHT: Die Pressekonferenz zum Nachlesen). Er hatte seine Augenbrauen nach oben gezogen, als wollte er fragen: Wie kommen Sie denn da drauf?

Guardiola hat offenbar andere Pläne mit ihm. Der Katalane kennt seine Vielseitigkeit. Er ist ein Fan davon, nannte Alaba jüngst sogar "ein Geschenk".

"David ist ein Spieler, der auf vielen verschiedenen Positionen spielen kann", meinte der 43-Jährige vor dem Prestigeduell gegen den BVB auf Nachfrage von SPORT1, "als Außenverteidiger, in der Innenverteidigung, das hat er alles schon gezeigt."

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Kein Außenverteidiger

Aber eben auch im Mittelfeld, meinte der Coach weiter, "weil er die Übersicht, das Auge dafür hat". Guardiola schob sein typisches "Wir werden sehen!" nach.

Klingt, als würde er noch grübeln. Tut er aber nicht. Alaba im defensiven Mittelfeld? Nein! Guardiola hat zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison andere Pläne mit ihm. Was nicht heißt, dass er automatisch den Außenverteidiger geben wird.

Nicht umsonst ließ Guardiola seinen 21 Jahre alten Landsmann Juan Bernat für 10 Millionen Euro vom FC Valencia verpflichten. Der ist prädestiniert für die Position des linken Außenverteidigers.

Logisch wäre, dass Bernat über Links kommt, während Alaba in Personalunion in Vertretung für Schweinsteiger, Lahm und Thiago das Spiel in der Zentrale ordnet.

Alaba zeigt sich hochmotiviert:

Noch offensiver?

Alaba also noch offensiver, als Ersatz für den verletzten Ribery (News)?

Nein! Auch dieser Part ist offenbar nicht für den Österreicher vorgesehen. Ebenso wenig, wie Bernat wohl in der Stammformation auf seiner Stammposition stehen wird.

Guardiola favorisiert derzeit ein 3-4-3-System. Das ließ er in der Vorbereitung immer wieder trainieren. Und es fruchtete im DFB-Pokalfinale im Mai gegen, richtig, gegen Dortmund.

"Die Spieler können dieses System top spielen", sagte Guardiola, "und top Konter damit fahren". Im Pokalendspiel hätten sie die Vorgaben "top umgesetzt", meinte er und weiter: "Wir werden in dieser Saison viele verschiedene Systeme spielen."

Bayern-Trainer seit 1979

Pal Csernai

01.03.1979 - 16.05.1983

Reinhard Saftig

17.05.1983 - 30.06.1983

Udo Lattek

01.07.1983 - 30.06.1987

Jupp Heynckes

01.07.1987 - 08.10.1991

Sören Lerby

09.10.1991 - 10.03.1992

Erich Ribbeck

11.03.1992 - 27.12.1993

Franz Beckenbauer

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Giovanni Trapattoni

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Otto Rehhagel

01.07.1995 - 27.04.1996

Franz Beckenbauer

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Giovanni Trapattoni

01.07.1996 - 30.06.1998

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01.07.1998 - 30.06.2004

Felix Magath

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Ottmar Hitzfeld

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Jürgen Klinsmann

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Jupp Heynckes

27.04.2009 - 30.06.2009

Louis van Gaal

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Andries Jonker

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Jupp Heynckes

01.07.2011 - 30.6.2013

Pep Guardiola

seit 1. Juli 2013

Neben Badstuber und Martinez

Die Formation mit drei Verteidigern ist jedoch nicht so perfekt eingespielt wie etwa das 4-3-3 oder das 4-5-1.

Hier kommt Alaba ins Spiel. Er soll als dritter Abwehrspieler neben Rückkehrer Holger Badstuber und dem Spanier Javi Martinez auflaufen. Schließlich ist Rafinha angeschlagen, Diego Contento auf dem Sprung nach Bordeaux und Weltmeister Jerome Boateng noch nicht bei hundert Prozent.

Mit Sebastian Rode, Gianluca Gaudino und Pierre-Emil Höjbjerg drängen drei hochgelobte Youngster ins Mittelfeld. Und Bernat kann's auch offensiv. Alternativen. So wie es Alaba eine für die Abwehr ist.

Er will helfen, die Systemfrage zu lösen. Daran lässt er keinen Zweifel.

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Costa gelingt Blitz-Tor für Chelsea

Diego Costa bestritt Nationalspiele sowohl für Brasilien als auch für Spanien
(Copyright: getty)

Stürmerstar Diego Costa hat bei seinem Heim-Debüt für den englischen Erstligisten FC Chelsea nur 57 Sekunden für seinen ersten Treffer benötigt.

Der spanische Nationalspieler traf beim 2:0-Sieg der Blues im Test gegen den spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastian doppelt, auch der zweite Treffer nach sieben Minuten ging auf das Konto des 38 Millionen Euro teuren Neuzugangs von Atletico Madrid.

Weltmeister Andre Schürrle bestritt indes bereits sein zweites Test-Spiel.

Am Montag startet Chelsea mit seinem Auswärtsspiel bei Aufsteiger FC Burnley in die neue Saison in der Premier League (DATENCENTER: Spielplan).

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U20-Frauen im WM-Viertelfinale

Maren Meinert ist seit seit 2005 als Trainerin beim DFB tätig
(Copyright: getty)

Die U20-Frauen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben als Gruppenerste das Viertelfinale der WM in Kanada erreicht.

Die Juniorinnen von Trainerin Maren Meinert schlugen den Nachwuchs von Brasilien 5:1. Sara Däbritz vom SC Freiburg mit einem Dreierpack (50., 78. und 90.+1) und Stürmerin Pauline Bremer von Turbine Potsdam (64. und 90.+3) drehten einen Pausenrückstand noch, Bremer verschoss zudem einen Foulelfmeter (45.+1).

Hinter der deutschen U20 zog die Auswahl der USA durch einen 3:0-Sieg gegen China in die Runde der letzten acht Teams ein.

Im Viertelfinale in der Nacht von Samstag auf Sonntag treffen die DFB-Juniorinnen nun in Edmonton auf den Zweiten der Gruppe A.

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Harting will EM-Gold ohne Socken

Robert Harting will bei der EM seinen fünften großen Titel in Serie holen
(Copyright: getty)

Titelverteidiger Robert Harting greift am Mittwoch bei der Leichtathletik-EM in Zürich nach seinem fünften großen Titel in Serie.

Das Finale hat der Diskuswerfer äußerst souverän erreicht. Der Olympiasieger und dreimalige Weltmeister aus Berlin benötigte in der Qualifikation im Letzigrund lediglich einen Wurf und untermauerte mit seinen 67,01 m zugleich seinen Anspruch auf Gold.

"Nichts tut weh, alles ist gut. Morgen wird ein heißer Tag", sagte Harting, der mit neuen Schuhen warf und deshalb im Finale ohne Socken antreten will: "Um ein besseres Gefühl zu haben."

Nach dem lockeren Aufgalopp beendete Harting die Qualifikation, um Kräfte für die Entscheidung zu sparen.

SPORT1 zeigt den Zeitplan für Mittwoch, den 13. August:

Finals:

09.20 Uhr: 20 km Gehen Männer (Zielankunft ca. 10.40 Uhr)
19.51 Uhr: 10000 m Männer
20.00 Uhr: Weitsprung Frauen
20.25 Uhr: 100 m Frauen
20.35 Uhr: Diskuswurf Männer
21.34 Uhr: 100 m Hürden Frauen
21.50 Uhr: 100 m Männer

Zehnkampf Männer, 2. Tag:

10.05 Uhr: 110 m Hürden
10.50 Uhr: Diskuswurf, Gruppe A
12.03 Uhr: Diskuswurf, Gruppe B
13.40 Uhr: Stabhochsprung, Gruppen A und B
17.55 Uhr: Speerwurf, Gruppe A
19.10 Uhr: Speerwurf, Gruppe B
20.36 Uhr: 1500 m

Vorentscheidungen:

10.07 Uhr: Hochsprung Männer, Qualifikation, Gruppen A und B
10.55 Uhr: 400 m Hürden Frauen, Vorläufe
11.40 Uhr: 110 m Hürden Männer, Vorläufe
12.20 Uhr: 800 m Frauen, Vorläufe
13.15 Uhr: Hammerwurf Frauen, Qualifikation, Gruppe A
14.35 Uhr: Hammerwurf Frauen, Qualifikation, Gruppe B
18.05 Uhr: 400 m Hürden Männer, Halbfinale
18.20 Uhr: 100 m Frauen, Halbfinale
18.30 Uhr: Dreisprung Frauen, Qualifikation, Gruppen A und B
18.45 Uhr: 400 m Männer, Halbfinale
19.06 Uhr: 400 m Frauen, Halbfinale
19.25 Uhr: 100 m Männer, Halbfinale
21.08 Uhr: 800 m Männer, Halbfinale


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