Götze trainiert erstmals mit Ball

Neuzugang Mario Götze hat erstmals seit seinem Wechsel zu Triple-Sieger Bayern München mit dem Ball trainiert.

Der Nationalspieler, der nach der vergangenen Saison für 37 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Bayern gewechselt war, absolvierte gemeinsam mit Fitness-Coach Thomas Wilhelmi einige Passübungen. Außerdem durchlief er einen Hütchenparcours, um sich wieder an das Spielgerät zu gewöhnen.

Zuvor hatte Götze nach einem Muskelbündelriss im Oberschenkel lange pausieren müssen und lediglich Lauftraining absolviert.

Auch Trainer Pep Guardiola war auf dem Trainingsplatz und begrüßte den "Königstransfer".

Ein Einsatz im DFB-Pokal am Montag beim BSV Rehden kommt für den 21-Jährigen noch zu früh, auch für die Saisoneröffnung gegen Borussia Mönchengladbach am 9. August wird es wohl eng.


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Bochum remis gegen Dresden

Zweitligist VfL Bochum hat den zweiten Saisonsieg und damit den Sprung in die Spitzengruppe verpasst.

Zum Abschluss des zweiten Spieltags kam die Mannschaft von Trainer Peter Neururer vor heimischer Kulisse gegen Dynamo Dresden trotz lange andauernder Überlegenheit nur zu einem 1:1 (1:0).

Patrick Fabian (10.) erzielte das Tor der Gastgeber, die zum Saisonauftakt mit dem 2:1-Sieg beim Aufstiegsaspiranten Union Berlin für einen Paukenschlag gesorgt hatten.

Der Ex-Bochumer Cristian Fiel (69.) glich mit einem sehenswerten Distanzschuss aus und rettete seinem Team nach dem 1:1 zum Auftakt gegen den 1. FC Köln das zweite Remis.

"Im Endeffekt war es ein gerechtes Ergebnis. Aber hätte das 2:0 gezählt, das für mich kein Abseits war, hätten wir gewonnen", sagte VfL-Coach Neururer bei SPORT1.

Auch sein Gegenüber Peter Pacult sprach von einem gerechten Remis: "Der Punkt ist mehr als hochverdient. Wir hatten viele Ballkontakte und haben die nötige Geduld gezeigt."

Vor 20.195 Zuschauern eriwschten die offensiv ausgerichteten Bochumer durch Fabians Treffer den besseren Start. Nach einer langen Freistoßflanke stieg der Innenverteidiger am zweiten Pfosten am höchsten und köpfte aus kurzer Distanz ein.

Obwohl die frühe Führung den favorisierten Hausherren weitere Sicherheit gab, blieben klare Torchancen zunächst aus. Pech hatte Bochum, als einem Tor von Richard Sukuta-Pasu (37.) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt blieb.

Auf der anderen Seite war Dresdens einziger Stürmer Mickael Pote nach dem Ausfall des Ex-Bochumers Zlatko Dedic (Gürtelrose) lange Zeit auf sich alleine gestellt und dementsprechend glücklos.

Wenig überraschend resultierte zu Beginn der zweiten Halbzeit Dresdens bis dato größte Chance aus einem abgefälschten Distanzschuss von Christoph Menz (54.).

Sieben Minuten später musste VfL-Schlussmann Andreas Luthe gegen Pote in höchster Not retten, bei Fiels Traumtor war aber auch er machtlos.

Bochum wirkte in dieser Phase verunsichert und wäre nach einem Patzer von Fabian beinahe in Rückstand geraten, erneut Pote vergab allerdings freistehend vor Luthe.


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Dreispringerin Savigne hört auf

Die zweimalige Dreisprung-Weltmeisterin Yargelis Savigne aus Kuba hat am Montag ihren Rücktritt erklärt.

Die 28-Jährige hatte 2007 in Osaka und 2009 in Berlin den WM-Titel geholt, in den vergangenen zwei Jahren aber den Anschluss an die Weltspitze verloren.

Savignes persönliche Bestweite liegt bei 15,28 m, aufgestellt 2007 in Osaka. Bei Olympia 2012 in London war sie mit 14,12 m nicht über Rang neun hinausgekommen.


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Bochum verpasst Traumstart

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Der VfL kann eine frühe Führung gegen Dresden nicht zum zweiten Sieg nutzen. Fiels fantastischer Treffer belohnt Dynamo.

Bochum - Der VfL Bochum hat den zweiten Saisonsieg und damit den Sprung in die Spitzengruppe verpasst.

Zum Abschluss des zweiten Spieltags kam die Mannschaft von Trainer Peter Neururer vor heimischer Kulisse gegen Dynamo Dresden trotz lange andauernder Überlegenheit nur zu einem 1:1 (1:0).

Patrick Fabian (10.) erzielte das Tor der Gastgeber, die zum Saisonauftakt mit dem 2:1-Sieg beim Aufstiegsaspiranten Union Berlin für einen Paukenschlag gesorgt hatten.

Der Ex-Bochumer Cristian Fiel (69.) glich mit einem sehenswerten Distanzschuss aus und rettete seinem Team nach dem 1:1 zum Auftakt gegen den 1. FC Köln das zweite Remis. Neururer hatte Fiel einst nach Bochum geholt.

Bochum beginnt gut

Vor 20.195 Zuschauern eriwschten die offensiv ausgerichteten Bochumer durch Fabians Treffer den besseren Start. Nach einer langen Freistoßflanke stieg der Innenverteidiger am zweiten Pfosten am höchsten und köpfte aus kurzer Distanz ein.

Obwohl die frühe Führung den favorisierten Hausherren weitere Sicherheit gab, blieben klare Torchancen zunächst aus. Pech hatte Bochum, als einem Tor von Richard Sukuta-Pasu (37.) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt blieb.

Dedic fehlt

Auf der anderen Seite war Dresdens einziger Stürmer Mickael Pote nach dem Ausfall des Ex-Bochumers Zlatko Dedic (Gürtelrose) lange Zeit auf sich alleine gestellt und dementsprechend glücklos. ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Wenig überraschend resultierte zu Beginn der zweiten Halbzeit Dresdens bis dato größte Chance aus einem abgefälschten Distanzschuss von Christoph Menz (54.).

Zweite Liga - Torschützen 2013/14

1. Platz (Stand 28.07.2013)

3 Tore: Boubacar Sanogo (Cottbus)

1. Platz

3 Tore: Simon Zoller (Kaiserslautern)

1. Platz

3 Tore: Jakub Sylvestr (Aue)

4. Platz

2 Tore: Anthony Ujah (Köln)

5. Platz

1 Tor: Cristian Fiel (Dresden)

5. Platz

1 Tor: Patrick Fabian (Bochum)

5. Platz

1 Tor: Ümit Korkmaz (Ingolstadt)

5. Platz

1 Tor: Mohammadou Idrissou (Kaiserslautern)

5. Platz

1 Tor: Ilir Azemi (Fürth)

5. Platz

1 Tor: Goran Sukalo (Fürth)

5. Platz

1 Tor: Adam Nemec (Union)

5. Platz

1 Tor: Fabian Klos (Bielefeld)

5. Platz

1 Tor: Stefan Reisinger (Düsseldorf)

5. Platz

1 Tor: Danny Latza (Bochum)

5. Platz

1 Tor: Marcel Maltritz (Bochum)

5. Platz

1 Tor: Damir Kreilach (Union Berlin)

5. Platz

1 Tor: Nikola Djurdjic (Fürth)

5. Platz

1 Tor: Tom Weilandt (Fürth)

5. Platz

1 Tor: Dominic Peitz (Karlsruhe)

5. Platz

1 Tor: Tobias Kempe (Dresden)

5. Platz

1 Tor: Karl-Heinz Lappe (Ingolstadt)

5. Platz

1 Tor: Lennart Thy (St. Pauli)

5. Platz

1 Tor: Benjamin Lauth (1860 München)

5. Platz

1 Tor: Moritz Stoppelkamp (1860 München)

5. Platz

1 Tor: Matthew Leckie (Frankfurt)

5. Platz

1 Tor: Alexander Bittroff (Cottbus)

5. Platz

1 Tor: Charlison Benschop (Düsseldorf)

Fiel schlägt zu

Sieben Minuten später musste VfL-Schlussmann Andreas Luthe gegen Pote in höchster Not retten, bei Fiels Traumtor war aber auch er machtlos. (DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Bochum wirkte in dieser Phase verunsichert und wäre nach einem Patzer von Fabian beinahe in Rückstand geraten, erneut Pote vergab allerdings freistehend vor Luthe.

Im Team der Bochumer ragten Fabian und Sukuta-Pasu heraus, bei den Gästen überzeugte neben Fiel auch Idir Ouali.


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Ferrari holt Technikchef Allison

Ferrari hat bestätigt, den technischen Direktor des Lotus-Teams, James Allison, unter Vertrag genommen zu haben.

Wie bereits vor einigen Monaten spekuliert wurde, übernimmt Allison die technische Verantwortung für das Chassis des Teams ab dem 1. September diesen Jahres - bis Mai arbeitete er noch für das Team des Meisterschafts-Konkurrenten.

Der bisherige technische Direktor der Scuderia, Pat Fry, wird die neu geschaffene Position des Chefingenieurs bei Ferrari übernehmen.

Allison arbeitete bereits während der Erfolgsphase Ferraris in den frühen 2000er Jahren für die Italiener, bevor er zum damaligen Renault-Team wechselte. Er gilt als einer der bergehrtesten Desginer im Fahrerlager.


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Ein paar Scheibchen mehr

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Erik Zabel kommt mit der zweiten Doping-Beichte der Wahrheit näher. Auch das Geständnis wird von Unglaubwürdigkeiten geschmälert.

Beim ersten Mal gab es Tränen.

Und eine rührselige Geschichte von einem Heroen, der sich einmal, ein einziges Mal zum Doping hat verführen lassen, dann aber gleich krank davon geworden ist.

Erik Zabels Geständnis von 2007 war ein Märchen, das vergangene Woche von den Aufklärern aus Frankreich zerfleddert worden ist.

Er wolle nun in sich gehen, hat Erik Zabel kurz darauf mitgeteilt, nun hat er das Ergebnis dieses Prozesses präsentiert: eine weit umfangreichere Beichte.

EPO, Cortison, Eigenblut-Doping, über Jahre hinweg: "Es ist doch eine ganze Menge", fällt dem früheren Sprint-Ass auf. In der Tat.

Zabel darf keinen Applaus mehr für seine Worte erwarten, es ist dennoch positiv anzumerken, dass er nicht mehr das jämmerliche Spielchen spielt, nur das zuzugeben, was ohnehin nicht mehr abzustreiten ist.

Was Zabel nun präsentiert, kommt der vollen Wahrheit deutlich näher, als das Scheibchen, dass er vor sechs Jahren hingeworfen hat. Aber ist es der ganze Laib Wahrheit?

Mit dem Offenlegen von Strukturen, also dem, was dem Ziel einer nachhaltigen Säuberung mehr nutzen würde als ein schlichtes Mea Culpa, kann Zabel nicht dienen, behauptet er: "Ich hatte nie einen strukturierten Dopingplan, nie dafür irgendwelche Experten um mich rum."

Das mag glauben, wer will. Ebenso Zabels angebliche Überzeugung, "dass der heutige Radsport nicht mehr mit der dunklen Ära meiner Zeit zu vergleichen ist".

Das klingt nicht mehr nach einer ehrlichen Bestandsaufnahme, das klingt doch wieder nach der altbekannten PR-Plapperei, mit der die Branche ihre notorische Leidenschaftslosigkeit in Sachen Doping-Aufarbeitung verhüllt. Mehr schlecht als recht, vorsichtig ausgedrückt.

Besagte Branche ernährt Zabel, den Sportdirektor des russischen Katjuscha-Teams und der Hamburger Cyclassics, übrigens heute noch ebenso, wie sie es damals getan hat.

Man darf vor diesem Hintergrund nicht naiv sein: Bei einer öffentlichen Abbitte geht es nicht nur ums eigene Seelenheil. Es ist ein Geschäftsangebot an die kritische Öffentlichkeit: Ich geb euch so viel Wahrheit, wie ich gerade entbehren kann. Ihr lasst mir dafür die Reste meines Rufs - und meine Jobs.

Ja, Zabel hebt sich mit seinem verspäteten Geständnis ab von gewissen Kollegen, denen noch heute in Sachen Doping kein Geflunker und keine Schein-Empörung zu blöd sind.

Sein Früher-alles-schlecht-heute-alles-gut-Gerede nährt aber den Verdacht, dass sein Wille zur Wahrheit nur bis zu dem Punkt ausgeprägt ist, an dem die Wahrheit keinem mehr richtig wehtut.


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Team New Zealand ungeschlagen

Das Team New Zealand hat die Luna Rossa in der Herausforderer-Runde des 34. America's Cups auch im vierten Segel-Duell hinter sich gelassen.

In der Bucht von San Francisco gewannen die Neuseeländer am Sonntag das letzte Duell mit den Italienern in der Round Robin mit einem Vorsprung von 3:20 Minuten.

In der Gesamtwertung führen die bereits vor dem Rennen uneinholbaren "Kiwis" mit der Maximalausbeute von neun Punkten vor der Luna Rossa (4) und dem schwedischen Artemis-Team (0).

Noch am Sonntag wollte der Spitzenreiter bekannt geben, ob er erst wieder im Finale fahren oder sich einen Halbfinalgegner aussuchen wird.

Artemis, dessen britischer Olympiasieger Andrew Simpson im Mai bei einem Trainingsunfall ums Leben gekommen war, hatte am Donnerstag erstmals mit dem neuen AC72-Katamaran "Big Blue" trainiert.

Am Dienstag geht es für die Schweden noch gegen das Team New Zealand, am Donnerstag gegen die Italiener.

Bei den Herausforderer-Rennen wird der Gegner des Titelverteidigers, des US-Teams Oracle, ermittelt. Die Finalregatten finden vom 7. bis zum 21. September statt.


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Langer patzt und muss ins Stechen

Das deutsche Golf-Idol Bernhard Langer muss um seinen schon sicher geglaubten dritten Major-Titel auf der Senior Tour bangen. Bei der Senior Open im englischen Southport verspielte der 55-Jährige auf dem letzten Loch zwei Schläge Vorsprung mit einem Doppel-Bogey.

Am Montag fällt im Stechen gegen den schlaggleichen US-Amerikaner Mark Wiebe (beide 271) die Entscheidung darüber, wer den Siegerscheck in Höhe von 240..000 Euro kassiert.

Langer war als Führender auf die Schlussrunde gegangen, die wegen eines Unwetters gleich mehrfach unterbrochenen werden musste. Der Routinier konnte die Spitze bis zur 18 behaupten, patzte aber und schloss die Runde nur Par ab.

Wegen einsetzender Dunkelheit wurde anschließend abgebrochen. Weiter geht es zwischen Langer (68+67+66+70), der 2010 innerhalb einer Woche die British Open und die US Open gewonnen hatte, und Wiebe (70+75+60+66) erneut an der 18.

"Ein Turnier zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes. Aber ein Major auf einem Kurs wie diesem zu gewinnen, das würde mir viel bedeuten", hatte Langer vor dem Schlusstag gesagt. Den dritten Platz teilten sich Corey Pavin (USA), Peter Senior (Australien) und David Frost (Südafrika/alle 274).


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Lewandowski: Ein schwieriges Thema

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Robert Lewandowski überzeugt im Supercup gegen die Bayern. Im Anschluss meldet sich der BVB-Stürmer zu Wort und stänkert wieder.

Aus Dortmund berichten Tom Vaagt und Andreas Reiners

Dortmund - Es hätte alles wieder so schön sein können.

Robert Lewandowski ackerte, Robert Lewandowski jubelte und Robert Lewandowski erzielte sogar ein Tor - allerdings aus Abseitsposition.

Nach dem 4:2 (1:0) von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern sprach Robert Lewandowski dann aber auch noch. ( Nachbericht: BVB lässt Liga hoffen)

Und das verheißt in jüngster Vergangenheit meist wenig Gutes für die BVB-Bosse. "Das Thema ist erledigt. In der Mannschaft fühle ich mich gut", sagte der Torjäger ins "Sky"-Mikrofon und führte fort: "Aber ich habe ein bisschen Probleme mit anderen Leuten. Es ist ein schwieriges Thema."

Vor allem aber ein schier endloses Thema.

Die einen sagen so, die anderen sagen so

Die Adressaten seiner Botschaft? Wahrscheinlich Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Eine Spitze, ein wenig Gemecker, man kennt das inzwischen schon.

Seit die Verantwortlichen des frischgekürten Supercup-Siegers dem polnischen Nationalspieler den so ersehnten Wechsel nach München untersagten, ist Lewandowski angefressen.

Der Stürmer und seine Berater berufen sich seit Wochen auf eine angeblich Absprache, nach der Lewandowski bei entsprechendem Angebot noch in diesem Sommer zu seinem "Wunschverein" FC Bayern wechseln dürfe.

Die Borussia hält dagegen: Eine derartige Vereinbarung habe es nie gegeben. Lewandowski müsse seinen bis 2014 datierten Vertrag erfüllen. Danach könne er dann ablösefrei zum FCB wechseln.

Lewandowski gibt keine Ruhe

So geht es hin, so geht es her. Nach seinem Urlaub muss der Angreifer inzwischen aber wieder Fußball spielen. Im BVB-Trikot. Beim Telekom-Cup vor einer Woche tat er dies noch eher lustlos. Am Samstag im Supercup hingegen äußerst engagiert. (DIASHOW: Bilder des Spiels)

Lewandowski weiß, dass der Rückzug in den Schmollwinkel keinem der Beteiligten etwas bringt. Lewandowski scheint aber auch immer noch zu hoffen, dass er irgendwie und möglichst bald doch noch in den Süden umziehen darf.

Sonst würde er das Transfer-Theater schließlich nicht ständig thematisieren und damit am Brodeln halten.

BVB hofft auf sportliche Loyalität

Seine Erfolgsaussichten mit dieser Nadelstich-Taktik sind aber vernichtend gering. Sollten die Dortmunder nachgeben, würden sie an Glaubwürdigkeit verlieren. Sie hoffen, dass ihr Stürmerstar zumindest auf dem Feld loyal bleibt.

Nimmt man den Supercup als Maßstab könnte sich der Wunsch erfüllen. Lewandowski ließ sich in keiner Weise hängen. Vielleicht auch, weil er seinem künftigen Arbeitgeber beweisen wollte: Komme, was wolle - ihr setzt auf den richtigen Mann.

So war der Samstagabend für den 24-Jährigen auch eine Chance zur Bewerbung beim neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola.

Dass die Münchner Polens zweimaligen Fußballer des Jahres verpflichten wollen - und 2014 auch werden - war schließlich schon vor dem Engagement des Spaniers beim FCB klar.

Wird Guardiola zum Lewy-Fan?

Doch: Guardiola ist nicht gerade als Fan von Stürmertypen wie Lewandowski bekannt. Das erfuhr im Supercup gerade erst Mario Mandzukic.

Der Kroate, in der vergangenen Saison mit 15 Toren immerhin Bayerns erfolgreichster Liga-Torschütze, musste beim BVB in der ersten Hälfte auf dem ungewohnten linken Flügel ran. Das Experiment misslang.

Mandzukic und Lewandowski ähneln sich in ihrer Spielanlage. Sie sind groß, kräftig, durchschlagsstark. Guardiola bevorzugt eher die Angriffsvariante klein und wendig.

Lewandowski hat nun ein Jahr Zeit, den Bayern-Coach zum Umdenken zu bewegen. Mit guten Leistungen. Im BVB-Trikot.


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Erster Trainer-Titel für Klinsi

Jürgen Klinsmann hat durch den fünften Gold-Cup-Triumph seiner US-Nationalmannschaft erstmals auch als Trainer einen Titel gefeiert.

Ohne den nach seinem Platzverweis im Halbfinale für das Endspiel gegen Panama auf die Tribüne verbannten Ex-Bundestrainer siegten die Gastgeber 1:0 (0:0).

Durch den Erfolg sicherten sich die USA als Nachfolger von Titelverteidiger und Rekordsieger Mexiko, der im Halbfinale an Panama gescheitert war, mit Michael Parkhurst vom FC Augsburg als einzigem Deutschland-Legionär im Kader erstmals nach sechs Jahren wieder die Meisterschaft in der CONCACAF-Zone (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik).

Das entscheidende Tor für Klinsmanns Elf im Soldier-Field-Stadium erzielte nur 60 Sekunden nach seiner Einwechslung England-Profi Break Shea, bei Stoke City ein Teamkollege von Ex-Nationalspieler Robert Huth, 21 Minuten vor dem Abpfiff. An der Vorbereitung war auch der frühere Bayern-Spieler Landon Donovan beteiligt.

Klinsmann, der in Chicago vom österreichischen Ex-Bundesligaprofi Andreas Herzog vertreten wurde, war bei seinen vorherigen Cheftrainer-Stationen in Deutschland sowohl mit der Nationalmannschaft (2004 bis 2006) als auch bei Rekordmeister Bayern München (2008 bis April 2009) ohne Titel geblieben.

Der Erfolg in der Neuauflage des Gold-Cup-Finales von 2005 bedeutete für das US-Team auch die Fortschreibung seiner Rekordserie von nunmehr elf Siegen, die Anfang Juni in Washington durch ein 4:3 gegen die deutsche Nationalelf begonnen hat.


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