Federer verliert gegen del Potro

Titelverteidiger Roger Federer hat beim ATP-Saisonfinale trotz der ersten Niederlage das Halbfinale als Gruppensieger erreicht.

Der bereits für die Vorschlussrunde qualifizierte Schweizer unterlag zum Abschluss in Gruppe B Juan Martin del Potro 6:7 (3:7), 6:4, 3:6, profitierte am Abend aber vom 4:6, 6:3, 6:1-Sieg des Spaniers David Ferrer über Janko Tipsarevic (Serbien).

Nun trifft Federer, dessen Erfolgsserie beim Tourfinale nach 12 Erfolgen in Serie endete, am Sonntag in der Neuauflage von Olympia- und Wimbledon-Finale auf Lokalmatador und Olympiasieger Andy Murray.

Der Argentinier del Potro löste mit dem Triumph gegen den 17-maligen Grand-Slam-Sieger Federer das letzte Halbfinalticket und muss nun gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) antreten.

"Ich hatte keine großen Probleme bei eigenem Aufschlag, habe aber keinen Weg gefunden, häufiger das Break zu holen", sagte Federer nach der Niederlage gegen den Weltranglistensiebten: "Del Potro hat heute einfach die richtigen Schläge im richtigen Moment gespielt."


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Schumi ist Legende des Sports

Michael Schumacher ist am Samstagabend auf dem 31. Sportpresseball in Frankfurt als Legende des Sports geehrt worden.

Vor dem Formel-1-Rekordweltmeister waren in den letzten Jahren bereits Katarina Witt, Franz Beckenbauer, Oliver Kahn, Boris Becker und Heiner Brand mit dieser Auszeichnung belohnt worden.

Damit soll das Lebenswerk herausragender Sportlerpersönlichkeiten gewürdigt werden.

Zum "Sportler mit Herz" wurde Tischtennis-Paralympicssieger Jochen Wollmert gewählt, der damit als erster Behindertensportler diese Auszeichnung erhielt.

Die Veranstaltung in der Alten Oper stand wegen der Olympischen Spiele in London und der Fußball-EM in diesem Jahr unter dem Motto "Im Zeichen der Ringe - Tanz mit dem Ball."

Als Schirmherr des Balls fungierte wie bereits im letzten Jahr Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Als Stargast trat das ehemalige Spice Girl Melanie C auf. Insgesamt besuchten den Ball rund 2700 Gäste - darunter 150 Spitzensportler.


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Juventus mit Schützenfest

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin ist eine Woche nach dem Ende seiner beeindruckenden Serie mit einem Kantersieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Am 12. Spieltag der Serie A gewann die "Alte Dame" bei Aufsteiger Delfino Pescara mit 6:1 (5:1) und festigte seine Tabellenführung. Vor den Sonntagsspielen haben die Turiner vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Inter Mailand, der den Turinern am vergangenen Samstag die erste Niederlage (1:3) seit 49 Spielen zugefügt hatte.

Das Mittelfeldduell zwischen Cagliari Calcio und Catania Calcio endete 0:0.

Herausragender Mann aufseiten der Turiner war der 24-malige italienische Nationalspieler Fabio Quagliarella mit drei Treffern (22./45./53.), der frühere Leverkusener Arturo Vidal (9.) hatte den Torreigen eröffnet. Zudem trafen Kwadwo Asamoah (30.) und Sebastian Giovinco (38.) für Turin.

Den einzigen Treffer für den Aufsteiger erzielte Emmanuel Cascione (25.).


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Herbe Pleite für Malaga

Der FC Malaga hat vier Tage nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League einen Rückschlag in der Primera Division hinnehmen müssen.

Ohne den gesperrten ehemaligen Bayern-Innenverteidiger Martin Demichelis unterlag das Team von Trainer Manuel Pellegrini am 11. Spieltag mit 1:2 gegen Real Sociedad San Sebastian und verpasste dadurch den Sprung auf Platz drei, den weiter Real Madrid belegt.

Im Estadio La Rosaleda erwischten die Gäste einen Blitzstart und gingen bereits in der ersten Minute durch den ehemaligen Arsenal-Profi Carlos Vela in Führung.

Malaga kam zwar noch vor der Pause durch Javier Saviola zum Ausgleich (37.), dem zweiten Treffer San Sebastians durch Xabi Prieto in der 59. Minute hatten die Hausherren aber nichts mehr entgegenzusetzen.

Der zweite Ex-Münchner im Kader des FC Malaga, Stürmer Roque Santa Cruz, wurde in der 62. Minute eingewechselt, blieb aber letztlich wirkungslos.

San Sebastian vergrößerte durch den Sieg den Abstand auf die Abstiegsränge und belegt mit 13 Punkten nun Platz zwölf.

Beim finanziell schwer angeschlagenen Deportivo La Coruna wird die Lage indes auch sportlich immer prekärer.

Die Galizier mussten sich trotz 2:0-Führung bei Real Saragossa mit 3:5 geschlagen geben und rutschten in die Abstiegsregion auf Platz 18 ab

Unter der Woche machten beim Champions-League-Halbfinalisten von 2004 Berichte über einen drohenden Bankrott die Runde.

Auch Espanyol Barcelona (19., 9 Punkte) bleibt nach der 0:3-Heimniederlage gegen Osasuna tief im Tabellenkeller stecken. Außerdem setzte sich Rayo Vallecano mit 3:2 gegen Celta Vigo durch.


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Hartes Stück Arbeit: Klitschko ringt Wach nieder

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Wladimir Klitschko verteidigt gegen Mariusz Wach seine WM-Titel, wird dabei aber gefordert wie lange nicht.

Hamburg - Wladimir Klitschko hat seine WM-Titel im Schwergewicht erfolgreich verteidigt.

Der 36 Jahre alte Ukrainer bezwang in Hamburg vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften O2 World seinen polnischen Herausforderer Mariusz Wach einstimmig nach Punkten. (DIASHOW: Die Bilder des Fights)

Damit trägt er weiter die WM-Gürtel der bedeutenden Verbände WBO, WBA und IBF.

Für "Dr. Steelhammer" war es der 59. Sieg im 62. Profi-Kampf. Sein Bruder Vitali Klitschko ist Weltmeister nach Version der WBC.

Klitschko dominiert von Beginn an

Klitschko, mittlerweile seit acht Jahren ungeschlagen, dominierte seinen bemühten, aber langsamen Gegner von Beginn an.

Mit dem Polen hatte der uneingeschränkte Herrscher im Schwergewicht erstmals in seiner Karriere einen größeren Gegner vor den Fäusten.

Wach beweist Nehmerqualitäten

Der "Wikinger" ist mit einer Größe von 2,02 m vier Zentimeter länger als Klitschko, konnte diesen Vorteil zwar nicht ausnutzen, bewies aber Nehmerqualitäten.

Die Zuschauer, darunter auch Hollywood-Star Sylvester Stallone, sahen einen einseitigen, aber packenden Kampf.

"Ich dachte, dass er k.o. geht, er war kurz davor. Aber er hat weitergekämpft", sagte Klitschko nach seinem Erfolg. Wach zollte seinem Gegner Respekt: "Er ist ein großer Kämpfer. Das war der härteste Kampf meines Lebens.

Sport1 Quiz

Zehn Fragen zu den Klitschkos

Sieg für verstorbenen Trainer

Für Klitschko, der seine bisher letzte Niederlage am 10. April 2004 gegen den Amerikaner Lamon Brewster kassierte, war es ohne Zweifel der emotionalste Kampf seiner Karriere.

Erstmals seit 2004 musste er ohne seinen verstorbenen Trainer Emanuel Steward in den Ring klettern.

Der legendäre Startrainer war am 25. Oktober im Alter von 68 Jahren in seiner Heimatstadt Detroit an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

Klitschko widmete den Kampf seinem Lehrmeister, dem vor dem Duell mit zehn Glockenschlägen gedacht wurde.

Gegen Wach wurde er von seinem ehemaligen Sparringspartner und Steward-Lehrling Johnathon Banks betreut.


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Bamberg feiert Sieg in Belgrad

Toller Erfolg für die Brose Baskets Bamberg: Der Deutsche Meister hat im fünften Euroleague-Spiel den zweiten Sieg in Folge gefeiert und seine Chance auf den Einzug in die Zwischenrunde gewahrt.

Die Mannschaft von Trainer Chris Fleming drehte vor 7.000 Zuschauern die Partie bei den weiter sieglosen Serben von Partizan Belgrad in der Schlussphase und gewann mit 77:72 (33:41).

Bamberg festigte damit den vierten Platz in der Gruppe D, den die Oberfranken nach dem Erfolg am vierten Spieltag gegen den litauischen Vizemeister Lietovos Rytas aus der Hauptstadt Vilnius erobert hatten.

Bostjan Nachbar war mit 19 Punkten erfolgreichster Korbschütze der Gäste, gefolgt von Casey Jacobsen (18). Bamberg entschied das letzte Viertel mit 22:10 für sich.

Die ersten vier Teams der vier Sechsergruppen erreichen die Top-16-Runde. Die Baskets hatten in den ersten drei Partien beim spanischen Champion FC Barcelona, gegen den türkischen Meister Besiktas Istanbul und beim russischen Titelträger ZSKA Moskau verloren.


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Djoker und Murray im Halbfinale

Lokalmatador Andy Murray ist dem Weltranglistenersten Novak Djokovic beim ATP-Saisonfinale in London ins Halbfinale gefolgt.

Am letzten Spieltag der Gruppe A gewann der britische Olympiasieger gegen Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) mit 6:2, 7:6 (7:3) und belegte hinter Djokovic den zweiten Tabellenplatz.

Der Serbe hatte sich im ersten Spiel des Tages gegen Tomas Berdych (Tschechien) ebenfalls mit 6:2, 7:6 (8:6) durchgesetzt.

Gegen wen Murray und Djokovic in der Vorschlussrunde antreten werden, entscheidet sich am Samstag. In Gruppe B hat bislang nur Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) sein Ticket für das Halbfinale sicher.

US-Open-Champion Murray, dem auch eine Dreisatzniederlage zum Einzug in die Runde der letzten Vier gereicht hätte, ließ beim siebten Sieg im achten Vergleich mit Tsonga im ersten Satz keinen Breakball zu. Im zweiten Durchgang erspielte sich der 25-Jährige zwar durch ein frühes Break einen Vorteil, die Entscheidung fiel dennoch erst im Tie-Break.

Gegen den Weltranglistensechsten Berdych baute der 25 Jahre alte Australian-Open-Sieger Djokovic seine beeindruckende Bilanz auf 12:1-Siege aus und feierte bereits den 73. Saisonerfolg.

Damit zog er mit dem 17-maligen Grand-Slam-Champion Federer gleich, der am Samstag zum Abschluss der Vorrunde auf Juan Martin del Potro aus Argentinien trifft.

"Das ist das erste Mal, dass ich beim Tourfinale meine drei Gruppenspiele gewonnen habe. Das gibt mir Mut", sagte Djokovic.

Bei dem mit 5,5 Millionen Dollar dotierten Saisonfinale in London erreichen die jeweils zwei Gruppenbesten der beiden Vierergruppen das Halbfinale. Mit sechs Titeln führt Federer die Rekordliste vor Pete Sampras und Ivan Lendl mit jeweils fünf

Triumphen an.


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Bamberg setzt Ausrufezeichen in Belgrad

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Berlin bietet dem bis dato unbesiegten Tabellenführer lange Paroli, muss sich Tel Aviv dann aber knapp geschlagen geben.

Belgrad - Toller Erfolg für die Brose Baskets Bamberg: Der deutsche Basketball-Meister hat im fünften Euroleague-Spiel den zweiten Sieg in Folge ( SPIELBERICHT: Bissige Bamberger feiern ersten Sieg) gefeiert und seine Chance auf den Einzug in die Zwischenrunde gewahrt.

Die Mannschaft von Trainer Chris Fleming drehte vor 7000 Zuschauern die Partie bei den weiter sieglosen Serben von Partizan Belgrad in der Schlussphase und gewann mit 77:72 (33:41).

Bamberg festigte damit den vierten Platz in der Gruppe D, den die Oberfranken nach dem Erfolg am vierten Spieltag gegen den litauischen Vizemeister Lietovos Rytas aus der Hauptstadt Vilnius erobert hatten.

Bostjan Nachbar war mit 19 Punkten erfolgreichster Korbschütze der Gäste, gefolgt von Casey Jacobsen (18). Bamberg entschied das letzte Viertel mit 22:10 für sich.

Platz vier möglich

Die ersten vier Teams der vier Sechsergruppen erreichen die Top-16-Runde.

Die Baskets hatten in den ersten drei Partien beim spanischen Champion FC Barcelona, gegen den türkischen Meister Besiktas Istanbul und beim russischen Titelträger ZSKA Moskau verloren.

ALBA verpasst Überraschung

ALBA Berlin hat dagegen in der Euroleague erneut eine Überraschung verpasst und die dritte Niederlage kassiert.

Am fünften Spieltag unterlag der Bundesligist dem fünfzigmaligen israelischen Meister Maccabi Tel Aviv mit 76:78 (35:38), hat aber weiterhin alle Chancen auf das Erreichen der Top-16-Runde.

Eine Woche nach der knappen Niederlage bei Unicaja Malaga (62:67) bot Berlin auch dem weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter der Gruppe B bis zum Schluss Paroli ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Bester Berliner im "Euroleague Game of the Week", das in 91 Ländern live übertragen wurde, war Neuzugang Nihad Djedovic mit 17 Punkten.

Aufseiten der Gäste hieß der Topscorer Devin Smith (20 Zähler), der zugleich auch zum Player of the Match gekürt wurde.

Schaffartzik verpasst letzte Chance

Nach einem knappen Pausenrückstand startete ALBA, das Nationalspieler Heiko Schaffartzik trotz eines angebrochenen Nasenbeins aufbieten konnte, mit einem 11:2-Lauf in die zweite Hälfte.

Doch Tel Aviv eroberte die Führung schnell zurück. In der Folge blieb das Duell mit dem fünfmaligen Europokal-Champion offen. Vule Avdalovic verkürzte 30 Sekunden vor dem Ende auf 76:78 und eroberte danach den Ball.

Doch die Chance zum Sieg konnte Schaffartzik nicht nutzen, sein Dreier in letzter Sekunde verfehlte das Ziel.

In der Tabelle ist Berlin hinter Tel Aviv (5:0 Siege) und Malaga (4:1) mit einer Bilanz von 2:3 Dritter.


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Tuchel schimpft über 4. Offiziellen

Trainer Thomas Tuchel vom FSV Mainz 05 hat nach dem 2:1-Sieg am Freitagabend gegen den 1. FC Nürnberg seinem Zorn über den 4. Offiziellen Martin Petersen heftig Luft gemacht und dem Unparteiischen mit einem Nachspiel gedroht.

"Ich bin in arroganter und abfälliger Art in der Coaching-Zone an meiner Arbeit gehindert worden, das werde ich nicht mehr hinnehmen", sagte Tuchel bei "Sky": "Die Schiedsrichter haben in so einem Fall das Mittel, einen Bericht zu schreiben, und das werde ich jetzt selber einmal nutzen. Öffentlich werde ich mich dazu nicht äußern."

Der als durchaus heißblütig geltende Fußball-Lehrer wies darauf hin, "dass ich mir in dieser Spielzeit noch nichts habe zu Schulden kommen lassen."

Beistand erhielt Tuchel von Nürnbergs Routinier Hanno Balitsch.

"Das war heute vom Gespann an Arroganz nicht zu überbieten, da hat sich keiner etwas gegeben." Ex-Nationalspieler Balitsch hatte nach seiner Auswechslung auf der Bank seine 5. Gelbe Karte kassiert und ist nun im Derby gegen den FC Bayern gesperrt.


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Sevilla unterliegt Granada

Betis Sevilla hat durch eine überraschende Heimniederlage gegen FC Granada den Sprung auf Platz drei verpasst.

Die Andalusier, die bei einem Erfolg Real Madrid überholt hätten, mussten sich zum Auftakt des 11. Spieltags mit 1:2 geschlagen geben und bleiben damit Vierter.

Gabriel Torje (8.) und Mikel Rico (74.) erzielten die Treffer für die Gäste, Ruben Castro gelang für Betis der zwischenzeitliche Ausgleich (62.).

Granada verschaffte sich durch den Erfolg etwas Luft im Tabellenkeller und verließ durch den dritten Saisonsieg die Abstiegsränge (15., 11 Punkte).


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