Ingolstadt trennt sich von Kurz

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Der FCI zieht die Reißleine. Ein Nachfolger soll nach SPORT1-Informationen bis zur Länderspielpause gefunden werden.

München - Zweitligist FC Ingolstadt hat nach dem katastrophalen Saisonstart die Reißleine gezogen und Trainer Marco Kurz entlassen.

Am Sonntag hatten die Bayern ihr Heimspiel gegen den FC St. Pauli 1:2 verloren und belegen deshalb weiterhin den letzten Tabellenplatz in der 2. Liga. Der 44-Jährige Fussballlehrer war erst seit Saisonbeginn bei den Schanzern tätig.

Bereits beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim war Kurz nur wenige Monate im Amt.

Gerüchte um Norbert Meier

Damit ist der vierte Trainerwechsel der laufenden Spielzeit perfekt. Zuvor hatten Peter Pacult (Dynamo Dresden), Franco Foda (1. FC Kaiserslautern) und Alexander Schmidt (1860 München) vorzeitig gehen müssen.

Die Gerüchte, Favorit auf die Nachfolge von Kurz sei der im Mai beim Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf entlassene Norbert Meier, erwiesen sich nach SPORT1-Informationen jedoch schnell als hinfällig.

Noch gäbe es zum neuen Trainer gar nichts zu vermelden. Bis zur Länderspielpause solle dann ein Neuer gefunden werden, damit der auch Zeit hat, mit der Mannschaft schon ein bisschen zu arbeiten.

Henke übernimmt als Interimslösung

Der Verein teilte am Montag mit, er habe bei der Trennung "von der Option Gebrauch gemacht, den bis 2016 geschlossenen Vertrag vorzeitig aufzulösen". Neben Kurz wurde auch Individualtrainer Alexander Ende mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Bis auf Weiteres wird der bisherige Co-Trainer Michael Henke die Mannschaft betreuen. Der einst kongeniale Assistent von Ottmar Hitzfeld bei Bayern München und Borussia Dortmund scheiterte jedoch bei seinen bisherigen Chef-Trainerstadtionen in Kaiserslautern und Saarbrücken.

"Wir stehen mit vier Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und sahen uns nach eingehender Analyse der sportlichen Entwicklung zu dieser Maßnahme gezwungen, um schnell neue Impulse zu setzen", sagte FCI-Sportdirektor Thomas Linke. "Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber die Situation ist äußerst kritisch."

Kurz in schwieriger Situation

"Es wird eng, wenn wir nicht punkten!", hatte Vorstandschef Peter Jackwerth schon vor dem Pauli-Spiel über Kurz gesagt.

Nach der Begegnung sagte er bei "Sky": "Wir werden das ganz normal analysieren und schauen, wie wir das versuchen zu ändern. Und dann entscheiden wir, mit wem wir durch dick und dünn gehen. Das fängt beim Trainer an und hört bei den Spielern auf. Wir haben ja auch 22 Spieler auf dem Platz..."

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10 Fragen zur 2. Bundesliga

Schwächster Saisonstart

Kurz meinte: "Mit einer Niederlage bist du nie in einer positiven Situation. Der Mannschaft ist vom Engagement her, vom Fleiß und der Leidenschaft kein Vorwurf zu machen. Das ist eine ganz, ganz schwierige, eine beschissene Situation, aber der Kopf bleibt oben."

Für Ingolstadt ist es der schlechteste Saisonstart überhaupt, die Mannschaft kassierte am Sonntag bereits die siebte Saisonschlappe.

Pokalerfolg ohne Wirkung

Vier Tage nach dem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals (2:0 beim FSV Frankfurt) präsentierte sich Ingolstadt wieder von seiner weniger schönen Seite. Dabei hatte Kurz gehofft, dass der Pokalerfolg Auftrieb für die Meisterschaft geben würde.

Er hatte seine Mannschaft aufgefordert, "Präsenz und Energie" aus dem Pokalspiel mitzunehmen. Doch der FCI enttäuschte gegen St. Pauli über weite Strecken und wirkte total verunsichert. Vorne zu nachlässig, hinten anfällig - es war das schon gewohnte Bild. Die Fans sangen: "Wir wollen euch kämpfen sehen!"


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Fürth stürmt zurück auf Platz 1

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Fürth überrollt nach früher Führung Kellerkind Dresden und steht nach dem souveränen Erfolg gegen die Sachsen wieder auf Platz 1.

Fürth - Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat die Tabellenführung der 2. Bundesliga zurückerobert und damit das Aus im DFB-Pokal unter der Woche vergessen gemacht.

Zum Abschluss des 9. Spieltags gewann die Mannschaft von Trainer Frank Kramer am Montag gegen Dynamo Dresden 4:0 (1:0) und liegt mit nun 20 Zählern vor dem 1. FC Köln und Union Berlin (je 17). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, sollten aber nicht so viel auf die Tabelle gucken", sagte Kramer nach Abpfiff bei SPORT1, "wir haben genug damit zu tun, solche Leistungen konstant zu bringen."

Stieber mit überragender Vorstellung

Dresden bleibt auch nach dem dritten Spiel unter dem neuen Trainer Olaf Janßen als einziges Team sieglos und steckt als Tabellen-17. (5) tief im Abstiegssumpf.

Sechs Tage nach dem Aus im Pokal beim Hamburger SV (0:1) war Zoltan Stieber der Mann des Tages.

Joker Gießelmann trifft

Der Ungar traf vor 12.520 Zuschauern im Fürther Ronhof zur Führung (10.) und bereitet das Eigentor von Romain Bregerie (63.) sowie des zwei Minuten zuvor eingewechselten Niko Gießelmann (75.) vor. Tim Sparv sorgte für den Endstand (86.).

Fürth zwang die Dresdner früh in die Defensive. Kramer ersetzte bei der "Mission Tabellenführung" den am Kreuzband verletzten Goran Sukalo durch den starken Trinks, der auch die Führung auf dem Fuß hatte (5.). (DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Sparv mit dem Sahnehäubchen

Nach einer missglückten Faustabwehr von Dynamo-Torwart Benjamin Kirsten traf Stieber aus der Distanz. "Fangen wäre die richtige Variante gewesen, so faustet er ihn in die MItte und wir kassieren das Gegentor", sagte Dresden-Coach Olaf Janßen bei SPORT1.

Sein Team fand danach besser ins Spiel und hatte durch Robert Koch sogar die Chance zum Ausgleich (35.).

Zweite Liga - Torschützen 2013/14

1. Platz (Stand 30.09.2013)

6 Tore: Boubacar Sanogo (Cottbus)

2. Platz

5 Tore: Marcel Risse (Köln)

2. Platz

5 Tore: Sylvestr (Erzgebirge Aue)

2. Platz

5 Tore: Mohamadou Idrissou (Kaiserslautern)

2. Platz

5 Tore: Simon Zoller (Kaiserslautern)

6. Platz

4 Tore: Sören Brandy (Union)

6. Platz

4 Tore: Mathew Leckie (FSV Frankfurt)

6. Platz

4 Tore: Adam Nemec (Union Berlin)

6. Platz

4 Tore: John Verhoek (St. Pauli)

6. Platz

4 Tore: Anthony Ujah (1. FC Köln)

6. Platz

4 Tore: Fabian Klos (Bielefeld)

Im zweiten Durchgang einer insgesamt nur mäßigen Partie blieb Dresden engagiert, spielte aber kaum zwingend nach vorne. Stattdessen nutzen Trinks und Gießelmann die Vorlagen von Stieber zur Entscheidung. Sparv setzte mit einem sehenswerten Schuss aus mehr 20 Metern den Schlusspunkt.


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Florenz ohne Gomez nur Remis

Ohne den verletzten Nationalspieler Mario Gomez hat der AC Florenz in der italienischen Serie A den Anschluss an die Champions-League-Plätze verloren.

Das Team von Trainer Vincenco Montella kam am Montagabend im Heimspiel gegen den FC Parma durch einen Last-Minute-Ausgleich von Massimo Gobbi (90.+2 Minute) nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus.

Mit elf Punkten verbleibt die Fiorentina zwar auf Rang fünf, hat aber schon fünf Zähler Rückstand auf den Tabellendritten Juventus Turin.

Die Gäste aus Norditalien gingen kurz vor dem Pausenpfiff durch Walter Gargano in Führung (45. Minute).

Doch die Fiorentina, bei der der ehemalige Hoffenheimer Marvin Compper 90 Minuten auf der Bank saß, drehte die Begegnung durch Treffer von Gonzalo Rodriguez (63.) und Juan Manuel Vargas (78.) zunächst.

Lange Zeit sah Florenz wie der sichere Sieger aus, bis Gobbi in der Nachspielzeit traf.

Gomez hatte vor mehr als zwei Wochen im Heimspiel gegen Cagliari Calcio (1:1) einen Innenbandteilriss und eine Zerrung im rechten Knie erlitten und muss noch rund fünf Wochen pausieren.

Der Mittelstürmer fehlt damit auch in den WM-Qualifikationsspielen gegen Irland und in Schweden (11. und 15. Oktober).


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Gunners lassen Spötter schweigen

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Arsenal geht mit jeder Menge Rückenwind ins Neapel-Spiel. Eine Tormaschine und die Deutschen machen Hoffnung auf eine neue Ära.

Von Christoph Lother

München - Gerade mal sechs Wochen ist es her, dass die Spieler des FC Arsenal im heimischen Emirates Stadium ausgebuht und darüber hinaus in halb England verspottet wurden.

Zum Saisonauftakt der Premier League hatten die "Gunners" mit 1:3 gegen Aston Villa verloren. Die Kritiker fühlten sich bestätigt.

Wie könne man nur so blauäugig sein und ohne wirkliche Verstärkung in die neue Runde gehen, wurden die Londoner Klub-Bosse immer wieder gefragt und im gleichen Atemzug vor düstere Aussichten gestellt.

Doch seitdem ist viel passiert. Und verspottet wird bei Arsenal vorerst keiner mehr.

Fünf Liga-Siege in Serie

Mit fünf Siegen in Serie sind die Mannen von Trainer Arsene Wenger an die Spitze der englischen Liga gestürmt.

Im League Cup kämpften sie sich ins Achtelfinale, in der Champions-League-Qualifikation räumten sie Fenerbahce Istanbul aus dem Weg und im ersten Gruppenspiel der Königsklasse feierten sie einen verdienten 2:1-Erfolg bei Olympique Marseille.

Vor dem Duell mit Dortmund-Bezwinger SSC Neapel (Di., ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) ist das Selbstvertrauen entsprechend groß.

Bester Stimmung ins Schlüsselspiel

"Wir sind hervorragend gestartet und jeder weiß, dass wir eine gute Chance haben weiterzukommen, wenn wir auch unser zweites Spiel gewinnen", betont Coach Wenger vor dem Match gegen den aktuellen Tabellenzweiten der italienischen Serie A.

"Dieses Spiel wird großen Einfluss auf den Ausgang unserer Gruppe haben", prophezeit der Franzose und versichert:

"Wir sind bester Stimmung und wollen unseren Job bestmöglich erledigen."

Özil glänzt als Vorbereiter

Mitverantwortlich für diese gute Stimmung sind neben Tormaschine Aaron Ramsey, der bei seinen bisherigen neun Saisoneinsätzen schon achtmal zugeschlagen hat, auch einige Akteure aus der zweiten Reihe.

Und - oder vor allem - die Deutschen (Der Tabellenrechner zur Champions League).

Mit Mesut Özil konnten die "Gunners" Anfang September bekanntlich doch noch den erhofften Hochkaräter an Land ziehen.

Der Nationalspieler fügte sich problemlos ein und steuerte in vier Spielen schon vier Torvorlagen bei.

Eisfeld und Gnabry drängen sich auf

Darüber hinaus entpuppt sich der zum Vize-Kapitän aufgestiegene Per Mertesacker immer mehr als Chef in der Londoner Hintermannschaft.

Und auch die bisherigen Reservisten Thomas Eisfeld und Serge Gnabry machten mit ihren Toren gegen West Bromwich Albion beziehungsweise den FC Swansea jüngst auf sich aufmerksam (PERSONALIE: Gnabry - leider deutsch).

Vielerorts ist schon von den "German Gunners" die Rede.

Erinnerungen an Franzosen-Block

Womöglich läutet Coach Wenger sogar eine komplett neue Ära ein.

Alle Champions-League-Gewinner

1992/93

Olympique Marseille (1:0 gegen AC Mailand)

1993/94

AC Mailand (4:0 gegen FC Barcelona)

1994/95

Ajax Amsterdam (1:0 gegen AC Mailand)

1995/96

Juventus Turin (1:1, 4:2 n.E. gegen Ajax Amsterdam)

1996/97

Borussia Dortmund (3:1 gegen Juventus Turin)

1997/98

Real Madrid (1:0 gegen Juventus Turin)

1998/99

Manchester United (2:1 gegen Bayern München)

1999/2000

Real Madrid (3:0 gegen FC Valencia)

2000/01

Bayern München (1:1, 5:4 n.E. gegen FC Valencia)

2001/02

Real Madrid (2:1 gegen Bayer Leverkusen)

2002/03

AC Mailand (0:0, 3:2 n.E. gegen Juventus Turin)

2003/04

FC Porto (3:0 gegen AS Monaco)

2004/05

FC Liverpool (3:3, 3:2 n.E. gegen AC Mailand)

2005/06

FC Barcelona (2:1 gegen FC Arsenal)

2006/07

AC Mailand (2:1 gegen FC Liverpool)

2007/08

Manchester United (1:1, 6:5 n.E. gegen FC Chelsea)

2008/09

FC Barcelona (2:0 gegen Manchester United)

2009/2010

Inter Mailand (2:0 gegen Bayern München)

2010/11

FC Barcelona (3:1 gegen Manchester United)

2011/2012

FC Chelsea (5:4 n.E. gegen Bayern München)

2012/2013

FC Bayern München (2:1 gegen Borussia Dortmund)

Baute er Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre noch auf einen Block aus Nationalspielern des damaligen Welt- und Europameisters Frankreich, ruhen seine Hoffnungen heute vor allem auf den deutschen Auswahlkickern.

Statt eines Thierry Henry, Sylvain Wiltord, Patrick Vieira oder Robert Pires sorgen mittlerweile Özil, Mertesacker oder der derzeit verletzte Lukas Podolski für Furore.

Wenger nennt deutsche Vorzüge

"Die deutschen Spieler sind nah an der englischen Mentalität", betont Wenger und erklärt: "Die Bundesliga ist körperlich ebenso hart wie die Premier League."

Entsprechend leicht fiele die Integration deutscher Neuzugänge, berichtet der 63-Jährige weiter.

Die jüngsten Entwicklungen vor dem Spiel gegen Neapel geben Wenger Recht.

Und gegen italienische Mannschaften sind die Deutschen ja ohnehin immer ganz besonders motiviert.


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Kickers: Buchwald tritt zurück

Ex-Weltmeister Guido Buchwald soll nach der Inthronisierung von Horst Steffen als Trainer des Drittligisten Stuttgarter Kickers als Präsidiumsmitglied der Schwaben zurückgetreten sein. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Buchwald soll die Konsequenzen aus einem verlorenen Machtkampf gegen den neuen Sportdirektor Michael Zeyer gezogen haben.

Der Weltmeister von 1990 soll sich für Interims-Coach Jürgen Hartmann als Dauerlösung stark gemacht haben, Zeyer setzte jedoch Steffen durch.

Der ehemalige Bundesliga-Profi betreute zuletzt die U19 bei Borussia Mönchengladbach.

Zuletzt wurden die Kickers interimsmäßig von Hartmann trainiert, nachdem Massimo Morales nach einem Fehlstart am 9. September entlassen worden war. Die Schwaben liegen derzeit mit neun Punkten auf Rang 17 in der 3. Liga.

"Auch Jürgen Hartmann war eine Option für die Zukunft im Amt des Cheftrainers. Wir haben uns aber für eine externe Lösung entschieden, um den Verein weiter zu stärken", sagte Zeyer.

Als aktiver Spieler absolvierte der 44 Jahre alte Steffen insgesamt 207 Bundesligaspiele (16 Tore) und 75 Zweitligapartien (7) für Bayer Uerdingen, Gladbach und den MSV Duisburg.


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Riesenpech für Lüthi: Sturz in der ersten Runde

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Nach zwei Kurven ist das Moto2-Rennen in Aragon für Tom Lüthi zu Ende - Auf kalten Reifen rutscht dem Schweizer das Vorderrad weg

Für Paddock-Pilot Tom Lüthi war der Große Preis von Aragonien in Alcaniz bereits nach zwei Kurven zu Ende. Der 27-Jährige rutschte wenige hundert Meter nach dem Start des Rennens der Moto2 übers Vorderrad ins Aus, weil sich die rechte Reifenflanke nach der Aufwärmrunde und am Vorstart wieder so weit abgekühlt hatte, dass sie keinen optimalen Grip bot. Damit starben die Hoffnungen auf ein Top-Resultat im Motorland Aragon, das durchaus möglich gewesen wäre.

Lüthi und seine Techniker hatten die Chatteringprobleme der Trainingstage rechtzeitig vor dem Rennen behoben, was der Schweizer mit der siebtbesten Zeit im Warm Up-Training am Sonntagvormittag klar unter Beweis gestellt hatte. "Mir ist in der zweiten Kurve des Rennens unter Last das Vorderrad eingeklappt. Wir haben anschließend eine Analyse gemacht, und ich weiß mittlerweile, was den Sturz ausgelöst hat", sagt Lüthi. "Die fragliche Kurve ist die erste Rechtskurve nach langer Zeit, nach Kurve 14 in der Aufwärmrunde."

"Ich denke, dass der Reifen nicht ganz die Temperatur hatte, die ich erwartet hatte. Das ist mir sehr wahrscheinlich zum Verhängnis geworden", meint der Schweizer. "Schade, denn wir haben das Motorrad im Warmup deutlich verbessern können. Ich bin fast die gleiche Zeit gefahren wie in der Qualifikation, das war ein gutes Zeichen. Ich bin der Spitze deutlich näher gekommen und bin überzeugt, dass im Rennen mehr drin gewesen wäre als im Training. Das Gefühl mit dem Motorrad war gut. Jetzt packen wir ein und versuchen unser Glück beim nächsten Rennen in Malaysia erneut."

"Wir haben uns an diesem Wochenende mit dem Abstimmung schwer getan", sagt Teaminhaber Daniel Epp. "Die Abstimmung fürs Rennen war am Ende okay, nicht gut genug, um gewinnen zu können, aber gut genug für die Plätze zwei bis sechs. Das war unser Ziel. Tom hat versucht anzugreifen und schnell nach vorn zu kommen, und das musste er auch. Dass er dabei ins Risiko gegangen ist und stürzte, ist natürlich Pech. Aber so ist der Rennsport - that's racing!"


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Roosters verpflichten Verteidiger

Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben sich personell weiter verstärkt.

Die Sauerländer sicherten sich für den Rest der laufenden Spielzeit die Dienste des kanadischen Verteidigers Colton Teubert.

Der 23-Jährige besitzt jedoch einen deutschen Pass und wird das Ausländerkontingent des Klubs nicht belasten.

Teubert stand zuletzt für die Oklahoma City Barons, dem Farmteam des NHL-Klubs Edmonton Oilers, auf dem Eis.


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Aegerter: Platz 13 nach schwierigem Wochenende

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Dominique Aegerter kämpft in Aragon am gesamten Wochenende um die richtige Abstimmung und landet nach einer Schrecksekunde in der Schlussrunde auf Platz 13

Der Große Preis von Aragonien in Alcaniz war für Dominque Aegerter (Suter) ein schwieriges Rennwochenende. Seit dem ersten Training kämpften der Schweizer und sein Team um die richtige Abstimmung seiner Moto2-Maschine, die jedoch nicht gefunden wurde. Im Rennen fuhr der Schweizer dann in Schlagdistanz zu den Top 10, doch nach einer unglücklichen Schlussrunde kam Aegerter nur als 13. ins Ziel. Dennoch gab es auch eine positive Nachricht: Der 23-Jährige wird auch 2014 in der Moto2 fahren.

"Wir haben alles versucht, aber es hat nicht gereicht. Seit unserem Einstieg in die Moto2-WM haben wir noch nie an drei Tagen soviel am Motorrad geändert", sagt Aegerter. "Ich selber habe versucht, meinen Fahrstil zu ändern, andere Linien zu wählen. Aber was ich auch machte, ich blieb immer im selben Zeitfenster. Mein Start war wie immer sehr gut, und in den ersten Runden konnte ich zumindest so tun, als könnte ich vorne mithalten. Aber danach konnte ich nichts mehr ausrichten."

"Ich lag in der vorletzten Runde auf Rang elf, als unmittelbar vor mir Cortese den Italiener de Angelis attackiert und berührt hat, worauf dieser direkt vor meinem Vorderrad gestürzt ist. Mein Vorderrad hat de Angelis' Maschine berührt, aber wie durch ein Wunder konnte ich im Sattel bleiben. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende, auch mit den Diskussionen um einen neuen Vertrag für 2014, den wir am Ende unterschrieben haben. Aber das alles liegt jetzt hinter uns. Auf uns warten 2013 noch vier Rennen, bei denen wir alles geben werden."


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Lieberknecht deutet Rücktritt an

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Braunschweigs Coach soll sich schon von den Spielern verabschiedet haben. Die lassen gegen Stuttgart Erstliga-Format vermissen.

Von Denis de Haas

München/Braunschweig - Die Braunschweiger Fans feierten trotz Niederlage. Doch Torsten Lieberknecht hatte keine Lust auf Stimmungslieder.

Braunschweigs Trainer saß niedergeschlagen im Presseraum und setzte zu einer Art Abschiedsrede an.

"Ich bin keiner, der wegläuft. Aber ich kann verstehen, wenn Fans und Verantwortliche sich Gedanken machen", sagte der 40-Jährige nach der 0:4 (0:1)-Niederlage gegen den VfB Stuttgart (Bericht).

Womöglich kündigte er dadurch seinen Rücktritt an. Nach Informationen des "kicker" hat sich Lieberknecht in der Kabine schon von seinen Spielern verabschiedet. Am Montag soll angeblich eine Entscheidung fallen.

Schlechter als Schalke

Die niederschmetternde Bilanz könnte Lieberknecht ins Grübeln gebracht haben. Ein Punkt, 3:18-Tore - nie war eine Bundesliga-Mannschaft nach dem siebten Spieltag schlechter (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Bisher hielten die Schalker aus der Saison 1967/68 diesen Negativrekord. "Ich grüble über die momentane Situation und dass ich nicht die richtigen Entscheidungen treffe", betonte Lieberknecht.

Warten auf das erste Stürmertor

Gegen Stuttgart entschied er sich für eine offensive Aufstellung. Mit Simeon Jackson, Karim Bellarabi und Domi Kumbela standen drei nominelle Angreifer in der Startformation. Doch die Taktik fruchtete nicht, der Aufsteiger wartet weiterhin auf das erste Stürmertor der Saison.

Der Verein wollte die Spieler belohnen, die Braunschweig aus den Niederrungen der Dritte Liga ins Oberhaus führten. Deshalb gab es in der Sommerpause auch keine großen Transfers.

Mittlerweile reift die Erkenntnis: Mit der Truppe reichte es gegen Burghausen und Heidenheim locker. Klubs wie Dortmund, Mönchengladbach und Stuttgart sind aber eine Nummer zu groß.

Ärger um Ibisevic-Tor

Lieberknecht wirkte am Sonntag so resigniert, dass er sich nicht einmal zu Schiedsrichter-Entscheidungen äußern wollte. Dabei hätte er durchaus einen Grund dazu gehabt.

Vor dem Stuttgarter Führungstreffer durch Vedad Ibisevic (40.) gab es eine Rangelei im Strafraum. Der Torschütze hatte Gegenspieler Ermin Bicakcic mit einem Rempler aus dem Weg geräumt.

"Der Schiedsrichter hat die Situation nicht gesehen", erklärte Ibisevic hinterher bei "sky". Auch für seinen bosnischen Kumpel Bicakcic war die Sache klar. "Als Abwehrspieler reicht schon ein kleiner Kontakt, dann bist du raus. Und das war ein klarer Schubser mit beiden Händen", sagte der Braunschweiger.

Bundesliga-Torschützen 2013/2014

1. Platz (Stand: 29.09.2013)

6 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

1. Platz

6 Tore: Robert Lewandowski (Borussia Dortmund)

1. Platz

6 Tore: Nicolai Müller (Mainz 05)

1. Platz

6 Tore: Anthony Modeste (Hoffenheim)

5. Platz

5 Tore: Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund)

5. Platz

5 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

5. Platz

5 Tore: Sidney Sam (Leverkusen)

5. Platz

5 Tore: Sami Allagui (Hertha BSC)

9. Platz

4 Tore: Marco Reus (Dortmund)

9. Platz

4 Tore: Roberto Firmino (Hoffenheim)

9. Platz

4 Tore: Max Kruse (Gladbach)

9. Platz

4. Tore: Ivica Olic (VfL Wolfsburg)

9. Platz

4 Tore: Kevin Volland (Hoffenheim)

9. Platz

4 Tore: Mario Mandzukic (FC Bayern)

Traore dreht auf

Nach der Pause lief bei den Gastgebern nichts mehr zusammen. Es begann die große Ibrahima-Traore-Show. Der Stuttgarter wirbelte, erzielte einen Treffer (76.) und bereitete die Tore durch Alexandru Maxim (50.) und Martin Harnik (86.) vor. "Ich habe zuletzt persönliche Probleme gehabt. Aber jetzt ist alles wieder gut", sagte der Spieler aus Guinea.

VfB-Trainer Thomas Schneider lobte aber das Kollektiv. "In der zweiten Halbzeit lief es wie am Schnürchen", erklärte der Stuttgarter, der in vier Bundesliga-Spielen satte zehn Punkte holen.

Dank des Kantersieg in Braunschweig stehen die Stuttgarter auf Platz sechs. Die schwäbischen Fans dürfen wieder von heißen Europapokal-Nächten träumen.


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Mancini wohl Galatasaray-Trainer

Der italienische Star-Trainer Roberto Mancini steht offenbar kurz vor einem Engagement beim türkischen Meister Galatasaray Istanbul.

Via Twitter bestätigte der Klub am Sonntagabend Gespräche mit dem 48-Jährigen.

"Präsident Unal Aysal und Geschäftsführer Lutfi Aribogan haben sich mit Mancini getroffen", hieß es in der Kurzmitteilung des Traditionsvereins.

Galatasaray hatte sich am Dienstag nach dem enttäuschenden Saisonstart mit nur einem Sieg aus fünf Ligaspielen von Trainer Fatih Terim getrennt.

In der Champions League war Istanbul im eigenen Stadion gar mit 1:6 gegen Real Madrid untergegangen.

Mancini war im Mai beim englischen Erstligisten Manchester City entlassen worden.


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