Bayern wieder in Schwung

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Bayern hat sich etwas Trost nach der Pleite gegen Dortmund verschafft: Die Münchner besiegten den FC Sao Paulo beim Audi Cup.

Vom FC Bayern berichten Mathias Frohnapfel und Martin Volkmar

München - Der FC Bayern München hat sich zumindest etwas Trost nach der Supercup-Pleite gegen Borussia Dortmund verschafft: Die Münchner besiegten den FC Sao Paulo im Halbfinale des Audi Cups mit 2:0 - nach einer durchaus sehenswerten Vorstellung.

Damit treffen die Bayern im Finale auf Manchester City (Do. ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER), das sich mit 5:3 gegen Milan durchgesetzt hatte.

Mario Mandzukic besorgte gegen den dreimaligen Weltpokalsieger die FCB-Führung nach der Pause (55.),

Mitchell Weiser (86.) stellte dann endgültig die Finalteilnahme beim 3. Audi Cup sicher. Allerdings verpassten die Bayern leichtfertig einen höheren Erfolg, während die Brasilianer kurz vor Schluss einen Strafstoß ungenutzt ließen. (DIASHOW: Die Bilder zum Spiel)

Guardiola probiert weiter

Pep Guardiola setzte vor 56.500 Zuschauern seine Tüftlerarbeit mit Blick auf den Liga-Saisonstart am 9. August fort.

Der Bayern-Coach beorderte den etatmäßigen Außenverteidiger Philipp Lahm ein weiteres Mal ins Mittelfeld, Javier Martinez spielte in der Innenverteidigung. Genauso wie Bastian Schweinsteiger gab er in der Saisonvorbereitung sein Startelf-Debüt.

Martinez hatte zuvor wegen des Confed Cups noch Trainingsrückstand, Schweinsteiger nach seiner Knöchel-OP von Anfang Juni ebenso.

Barca-Neuzugang Thiago Alcantara fand sich dagegen genauso wie Luiz Gustavo nicht im Kader wieder. Guardiola wird allerdings am Donnerstag erneut rotieren.

Schweinsteiger dirigiert

Der Starcoach ließ sein Team wieder im 4-1-4-1 antreten, wobei Schweinsteiger die wichtige Rolle vor der Abwehr übernahm. Und der Mittelfeldstratege erlebte eine erste Hälfte, in denen der FCB mit Ballbesitzwerten von 70 Prozent und mehr klar überlegen war.

Sao Paulo war ohne den Ex-Münchner Lucio angereist, denn Trainer Paulo Autuori hatte den Abwehrmann wegen vermeintlich übertriebenen Offensivdrangs eine Denkpause verordnet.

Robben mit starker Partie

Die Brasilianer mussten sich gewaltig gegen die Sturmgewalt des Triple-Siegers stemmen, besonders Arjen Robben, Bayerns Held im Champions-League-Finale, stach heraus.

Der Niederländer vergab in der 21. Minute eine schöne Möglichkeit nach Volleyabnahme, auch wenig später hatte er Pech im Abschluss (32.). Und David Alaba nutzte Robbens Vorlage aus kurzer Distanz (39.) nicht, die Bayern gingen torlos in die Kabine.

Das lag auch an Claudio Pizarro, der mit freier Schussbahn vor Keeper Rogerio Ceni zu unpräzise zielte (37.).

Götze heiß begehrt

Zur Pause scharten sich indes auf der Haupttribüne Dutzende Autogrammjäger um Mario Götze, so dass der verletzte Bayern-Star zeitweise von bis zu fünf Ordnern abgeschirmt werden musste.

Der Ex-Dortmunder nahm es gelassen, setzte seine Unterschrift auf alles, was ihm vorgehalten wurde, und verschlang nebenbei noch ein Eis.

Entsprechen entspannt sah Götze auch Bayerns Führung: Mandzukic reagierte nach Robben-Flanke am schnellsten und drückte den Ball aus fünf Metern über die Linie (55.).

Guardiola wechselte nun munter, brachte unter anderem Jan Kirchhoff, Jerome Boateng, Thomas Müller, Daniel van Buyten und Xherdan Shaqiri. Auch Talent Mitchell Weiser kam noch zu weiterer Spielpraxis.

Elfmeter für Sao Paulo

Dem Münchner Spielfluss schadeten die Wechsel kaum, Sao Paulo blieb weiter offensiv sehr harmlos. Nach einem Lattenknaller von Shaqiri setzte Weiser am schnellsten nach und staubte zum 2:0 ab.

Die Brasilianer bekamen derweil von Schiedsrichter Deniz Aytekin die Chance zu verkürzen, der Referee entschied nach einem Schubser von Jerome Boateng auf Strafstoß. Doch Keeper Ceni, genannt: der Boss, vergab gegen Neuer (88.).

Torgala von Manchester

Für das Finale hatte sich zuvor Manchester City mit einem 5:3-Sieg gegen den AC Milan qualifiziert ( News). Vor allem in der ersten halben Stunde drehte der englische Vizemeister auf, hatte Chancen im Minutentakt. Bereits nach drei Minuten gelang David Silva das erste Tor.

Nachdem Jovetic und der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko weitere hochkarätige Chancen für Manchester ausließen, stellte Rechtsverteidiger Micah Richards auf 2:0 (19.). Der Serbe Alex Kolarov schraubte das Ergebnis in der 22. Minute mit einem strammen Linksschuss auf 3:0.

Dzeko trifft doppelt

In der 32. und 36. Minute erhöhte Stürmer Dzeko den Zwischenstand dann per Doppelschlag auf 5:0, ehe Milans Stephan El Shaarawy ebenfalls per Doppelschlag (37./39.) zum 2:5 verkürzte.

Vor der Pause folgte auch noch das 3:5 durch den italienischen Nachwuchsstar Andrea Petagna.

Bayern-Legende Giovane Elber kommentierte das Torfestival zur Pause verwundert so: "Selbst bei den Alten Herren habe ich so etwas noch nicht erlebt, aber es ist ein Vorbereitungsspiel und die Fans freuen sich über die Tore."

Beide Teams wechselten anschließend auf mehreren Positionen durch, der Erfolg der Citizens geriet nicht mehr in Gefahr.


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Preisgeldrekord bei US Open

Preisgeldrekord bei den US Open in New York: Wie der US-Tennisverband USTA am Mittwoch mitteilte, schüttet das vierte Grand-Slam-Turnier der Saison in diesem Jahr insgesamt 34,3 Millionen Dollar (25,8 Millionen Euro) aus.

Damit steigt das Preisgeld bei der Hartplatz-Veranstaltung vom 26. August zum 9. September um 37 Prozent, im vergangenen Jahr hatten die Spielerinnen und Spieler bei den US Open 25,5 Millionen Dollar (19,2 Millionen Euro) verdient.

Die USTA übertraf damit sogar die ursprüngliche Ankündigung aus dem März. Unter den vier Grand Slams nimmt das Turnier in Flushing Meadows allerdings nicht Platz eins ein.

In Wimbledon bekamen die Akteure insgesamt 26,4 Millionen Euro ausbezahlt. Bis 2017 sollen in New York allerdings 50 Millionen Dollar (37,6 Millionen Euro) ausgeschüttet werden.

Die Preisgelder bei den vier bedeutendsten Turnieren der Saison stiegen alleine in diesem Jahr um 20 Millionen Euro auf knapp 100 Millionen Euro.

Damit sind die Spieler mit ungefähr 18 Prozent am Gewinn der Turnierveranstalter beteiligt. "Wenn man das bedenkt, ist es eigentlich wenig, dass die Profis als Hauptakteure nur diesen Anteil vom Kuchen abbekommen", sagte Andrea Petkovic.


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Petkovic siegt im deutschen Duell

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Die 25-Jährige entscheidet das Kräftmessen mit Mona Barthel in Washington klar für sich und stößt ins Viertelfinale vor.

Washington, D.C. - Andrea Petkovic hat das deutsche Duell mit Fed-Cup-Kollegin Mona Barthel beim WTA-Turnier in Washington D.C. für sich entschieden.

Die ehemalige Weltranglistenneunte gewann im Achtelfinale des mit 235.000 Dollar dotierten Hartplatz-Turniers 6:2, 6:2 und trifft nun auf Paula Ormaechea (Argentinien) oder Olga Puschkowa (Russland).

Die topgesetzte Angelique Kerber aus Kiel spielt in der Nacht zum Donnerstag gegen Melanie Oudin (USA) um den Einzug in die Runde der besten Acht. ( DATENCENTER: Die WTA-Weltrangliste)

Die Darmstädterin Petkovic, die sich nach zahlreichen Verletzungen bis auf Platz 64 im Ranking zurückgekämpft hat, traf zum ersten Mal in einem Match der WTA-Tour auf die Weltranglisten-33. Barthel (Neumünster).

Petkovic verwandelte nach nur 48 Minuten ihren zweiten Matchball zum Sieg und zog damit zum zweiten Mal in dieser Saison ins Viertelfinale eines WTA-Turniers ein. ( DATENCENTER: Alle Ergebnisse)


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Mavs holen Harris doch zurück

Die Rückholaktion von Turbo-Guard Devin Harris zu den Dallas Mavericks ist in trockenen Tüchern.

Das vermeldete Dirk Nowitzkis Mannschaft in einer Pressemitteilung. Schon vor einigen Wochen hatten die Mavs sich mit dem 30-Jährigen bereits auf einen mit neun Millionen Dollar dotierten Dreijahresvertrag geeinigt.

Weil die Ärzte beim Medizincheck aber einen ausgerenkten Zeh entdeckten, wurde der Deal aber vorerst auf Eis gelegt. Bis zum Saisonstart Ende Oktober soll Harris aber wieder fit sein.

Der All-Star von 2009 spielte schon von 2004 bis 2008 für die Mavs. Bei den Atlanta Hawks konnte der Aufbau mit 9,9 Punkten und 3,4 Assists vergangene Saison aber nicht an seine Top-Leistungen anknüpfen.

Details zum neuen Vertrag wurden nicht genannt, aber die Mavs können nur Minimum-Verträge vergeben. Es wird über einen Einjahresvertrag plus Spieleroption spekuliert.


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Kamke scheitert an Dodig

Tobias Kamke ist beim ATP-Turnier in Washington D.C. in der zweiten Runde an Ivan Dodig gescheitert.

Der 27-jährige Lübecker unterlag dem an Nummer 13 gesetzten Kroaten nach gutem Start mit 6:2, 2:6, 3:6. Kamke verpasste damit ein mögliches Duell mit Tommy Haas (Los Angeles), der bei der mit 1,295 Millionen Dollar (ca. 975.000 Euro) dotierten Hartplatz-Veranstaltung auf den Qualifikanten Tim Smyczek (USA) traf.

Kamke hielt bis zum 2:2 im zweiten Satz mit, verlor dann aber bis zum 0:5 im dritten Satz neun Spiele in Folge. Nach 1:38 Stunden verwandelte Dodig seinen vierten Matchball und gewann damit auch den dritten Vergleich mit dem Deutschen.


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Columbus Crew verkauft

Der frühere US-Meister Columbus Crew hat einen neuen Besitzer.

Die vom verstorbenen Vermarktungsmodul Lamar Hunt gegründete Investorengruppe Hunt Sports Group verkaufte den Klub fünf Jahre nach dem Titelgewinn in der US-Profiliga MLS an den Investmentbanker Anthony Precourt. Zum Preis machten beide Parteien keine Angaben.

Columbus gehörte 1996 in der MLS zu den Mannschaften der ersten Stunde. Wegen seines Finanzierungsmodells gilt der Klub als ein Pionier der Professionalisierung im US-Ligafußball.

Hunt war bei der MLS-Gründung außer in Columbus auch bei den Rivalen Dallas Burn und Kansas City Wiz einer der Hauptinvestoren.


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Wohl kein S04-Spiel gegen Stevens

Die Chancen auf ein Wiedersehen von Bundesligist Schalke 04 mit seinem früheren Chefcoach Huub Stevens oder Ex-Juniorentrainer Michael Skibbe in den Playoffs zur Champions League sind gesunken.

Stevens unterlag als Coach des griechischen Erstligisten PAOK Saloniki in einem der Hinrundenspiele der fünf Drittrunden-Duelle, deren Sieger als Schalke Play-off-Gegner infrage kommen, das Heimspiel gegen Metalist Charkiw 0:2 (0:1).

Skibbe verlor mit dem Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich beim französischen Ex-Champion Olympique Lyon 0:1 (0:0).

Auf ein Duell mit Schalke hoffen dürfen auch Russlands früherer UEFA-Pokal-Sieger Zenit St. Petersburg (1:0 beim dänischen Vertreter FC Nordsjaelland) und der niederländische Renommierklub PSV Eindhoven (2:0 gegen den belgischen Nachbarn Zuite Waregem).

Am Mittwoch treffen der FC Salzburg und Fenerbahce Istanbul als letzte zwei Kandidaten aufeinander.

Die Rückspiele finden in der kommenden Woche (6./7. August) statt. Termin für die Auslosung der Playoff-Spiele ist der 9. August (Freitag). Schalkes Gegner für die Playoffs um einen Platz in der Gruppenphase wird in fünf der insgesamt 15 Begegnungen der dritten Ausscheidungsrunde ermittelt.

Aufgrund des Modus spielen nicht direkt qualifizierte Meister Gruppenphasen-Starter ebenso separat aus wie nicht automatisch teilnehmende "Verfolger" aus Ligen mit Champions-League-Startrechten für die Plätze zwei bis maximal vier.

Als gesetzte Mannschaft kann Schalke somit lediglich auf einen der fünf Sieger des sogenannten Liga-Weges treffen.


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Görges in Runde eins gescheitert

Julia Görges (Bad Oldesloe) ist beim WTA-Turnier im kalifornischen Carlsbad an ihrer Auftakthürde gescheitert.

Die 24 Jahre alte Fed-Cup-Spielerin unterlag der Qualifikantin Sesil Karatantschewa aus Kasachstan 3:6, 5:7. Görges, die als 42. in der Weltrangliste um 95 Positionen höher als Karatantschewa eingestuft ist, war die einzige Deutsche bei dem mit 795.707 Dollar dotierten Hartplatzturnier.


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EM: Drei deutsche Auftakt-Siege

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Die deutschen Beachvolleyballerinnen haben einen erfolgreichen EM-Start hingelegt.

Bei den Titelkämpfen im österreichischen Klagenfurt gewann das topgesetzte Essener Duo Katrin Holtwick/Ilka Semmler das umkämpfte deutsche Duell mit der Hamburger Kombination Jana Köhler/Anni Schumacher 2:0 (35:33, 21:18).

Im zweiten Aufeinandertreffen deutscher Paare setzten sich Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburg) gegen Karla Borger/Elena Kiesling (Stuttgrat) ebenfalls 2:0 (21:11, 21:15) durch. Weltmeisterin Borger muss die EM ohne ihre verletzte Partnerin Britta Büthe (muskuläre Probleme) bestreiten.

Victoria Bieneck/Julia Grossner (Berlin) behielten beim 2:0 (21:16, 21:17) gegen Greta Cicolari/Silvia Costantini (Italien) die Oberhand.

Insgesamt sind je 32 Teams am Start. Gespielt wird zunächst in acht Vierer-Gruppen, danach geht es mit 24 Teams im K.o.-System weiter. Die Männer um die Berliner WM-Dritten Jonathan Erdmann/Kay Matysik starten am Mittwoch in die EM.


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Formel 1 2014 ohne Indien

Nach dem Comeback Österreichs und dem Debüt in Russland fällt im nächsten Jahr der Große Preis von Indien aus dem Formel-1-Kalender.

Königsklassen-Boss Bernie Ecclestone nannte Terminschwierigkeiten als Grund.

Das Rennen sollte nach seinem Wunsch ins erste Saisondrittel verlegt werden, die Veranstalter beharrten auf dem Herbst-Termin. 2015 hingegen sei der Frühjahrstermin vereinbart.

"Oktober 2014 und April 2015 wäre zu eng beisammen, "also haben wir nach Gesprächen mit den Veranstaltern entschieden, dass es das Beste ist, 2014 nicht zu fahren", so Ecclestone.

Der Indien-GP fand erst vor drei Jahren zum ersten Mal statt, allerdings gab es zunehmend Beschwerden hinsichtlich der Teams, die Steuerprobleme bei der Einreise beanstandeten.


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